Panik: Neger bedrohen Kasnudeln

12,5 Millionen Euro pro Jahr kostet der so genannte Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheeres, bei dem Grundwehrdiener durch die burgenländische und niederösterreichische Pampa streifen und mit eher überschaubarem Erfolg Jagd auf „illegale Einwanderer“ machen. Und weil dies ein grandioses Beispiel für den Einsatz maximaler Mittel für minimalen Erfolg ist, fühlen sich die kärntner Steuergeldvernichtungsparteien FPÖ (FPK) und ÖVP davon natürlich angeturnt und möchten auch an den Grenzen zu Italien und Slowenien Soldaten aufmarschieren lassen. Zwar ist von der „Welle“ afrikanischer Flüchtlinge, vor der sich die Blauen und Schwarzen zu fürchten vorgeben, weit und breit nichts zu sehen, obwohl seit Monaten damit Stimmung gemacht wird, aber was kümmert hemmungslose Populisten schon die Realität? Soldaten müssen her, denn nur wenn 18jährige Präsenzdiener mit scharfer Munition in den Karwanken hocken, kann verhindert werden, dass sich heimtückische Neger einschleichen und den Kärntnern die Kasnudeln aus der Speis klauen. Touristen und Einheimische werden vor Begeisterung in Hände und Füße klatschen, wenn sie bei Bergwanderungen plötzlich in die Läufe von Sturmgewehren blicken und von uniformierten Rotznasen zum Herzeigen des Passes aufgefordert werden, ein herrliches Erlebnis, das man seit dem Zusammenbruch Jugoslawiens nicht mehr haben konnte und das ganz sicher jeder Wanderer, Skifahrer und Alpinist schmerzlich vermisst hat. Und die Kosten? Aber bitte, wer wird denn schon Kleingeld zählen wollen, wo es doch um die Sicherheit geht? Die Bilanz und das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Assistenzeinsatzes sind jedenfalls vorbildlich: Allein im Jahr 2009 hat des Bundesheer im Burgenland und in Niederösterreich ganze neun (9) „Illegale“ aufgegriffen. Das entspricht 1,4 Millionen Euro pro Festnahme. Wenn das nicht höchst effizient ist…

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Ein Gedanke zu “Panik: Neger bedrohen Kasnudeln

  1. Nur 9 Illegale ?
    Donnerwetter, wenn das kein Beweis ist, das der Einsatz des Militärs wirkt !

    Vor einiger Zeit haben diverse deutsche Städte beschloßen „gewaltverherrlichende Videospielautomaten“ teuer zu besteuern.

    Das für keinen einzigen* dieser „gewaltverherrlichenden Viedospielautomaten“ bislang die erhöhte Steuer gezahlt wurde, wir als Beleg dafür verwendet das diese Politik erfolgreich die Besitzer von Spielhöllen davon abgehalten hat solche jugendgefährdende Automaten anzuschaffen 😉

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