FPÖ Immer noch nicht stubenrein

In Brüssel stellt ein Journalist Marine Le Pen, die gemeinsam mit FPÖ-Chef Strache eine Pressekonferenz gibt, eine kritische, aber durchaus berechtigte Frage – und wird daraufhin von einer Bande von FP-Abgeordneten, die die Pressekonferenz sprengen, niedergebrüllt und als „Nestbeschmutzer“ beschimpft. Diese Szene sagt vielleicht mehr über die FPÖ aus als alle klugen Analysen zusammengenommen. Schon die leichteste Kritik wird als Majestätsbeleidigung aufgenommen, die einfachsten Spielregeln des zivilisierten Zusammenlebens, zu denen es auch gehört, dass man Journalisten ihre Arbeit tun lässt und sich nicht mit Gebrüll und Geklatsche in eine Pressekonferenz einmischt, werden ignoriert. Es wurde einmal mehr deutlich: Diese FPÖ ist nicht stubenrein, nicht wirklich demokratiefähig. Das ist und bleibt eine Partei von Rabauken und Nazitätowierungsträgern, eine Partei voller ideologischer Hochverräter, die sich einfach nicht klar zur demokratischen Republik Österreich und zum antifaschistischen Konsens bekennen mögen und stattdessen lieber im Schein von Sonnwendfeuern von der „germanischen Kultur“ faseln und Kritiker mit beängstigendem Eifer einzuschüchtern versuchen.

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