Peace Wankers

Der syrische Diktator Bashar Al-Assad hat seit Beginn des Volksaufstandes bereits mehr Araber töten lassen, als bei der Operation „Gegossenes Blei“ umgekommen sind. Sein libyscher Tyrannenkollege Gaddafi metzelt ebenfalls die eigene Bevölkerung nieder. Und was machen die europäischen „Friedenaktivisten“, die zu tausenden und, händchenhaltend mit Islamisten und Extremisten von ganz links bis ganz rechts, wütend durch die Straßen ziehen, wenn sich ein palästinensischer Araber auch nur einen Zeh verstaucht? Sie schweigen, sie schauen den Massakern ungerührt zu, sie posten in Internetforen Liebeserklärungen an die Despoten und kritisieren nicht die Schlächter, sondern die Nato. Diese Leute sind nicht nur Heuchler, sie sind etwas viel Schlimmeres, nämlich Antisemiten und Fans von Diktaturen. Es ist nicht verwunderlich, dass man in Israel von dieser „Friedensbewegung“ nichts hält, und es ist traurig, dass solche „Friedensbewegten“ all jene diskreditieren, die ohne Naivität und vor allem ohne Heuchelei für eine friedliche Zukunft im Nahen Osten eintreten. Die „Peace Wankers“, die nur dann nach Frieden schreien, wenn westliche  Demokratien gegen Massenmörder und Terroristen vorgehen, sind ein mieses Gesindel.

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13 Gedanken zu “Peace Wankers

  1. israel kritisieren != antisemintismus… es gibt auch genug drusen, araber etc. in isreal…

  2. NaJa, die Drusen und Araber in Israel sind aber entweder unterdrückte 3.Weltausländer_innen (falls sie auch für einen Palistaat sind ) oder Verräter ( falls sie sich mit Israel arrangiert haben ).
    Und hey, als Friedensfreund muß man nun mal Prioritäten setzen, und alte Revoluzzer wie Gaddafi und Castro haben halt noch „Besseren Welt“ Bonus.

  3. Nun, wenn es einen heute schon zum Antisemiten macht, daß man auf diese ganze Kriegspropaganda der Medien nicht mehr hereinfällt, dann ist wohl inzwischen einfach mehr Mut zum Antisemitismus angesagt, in dem Sinne, daß man solche Vorwürfe einfach abwischt und sich nicht erpessen läßt, oder, noch besser, wie neulich Lars von Trier einfach die Flucht nach vorne antritt. Ich erkläre mich also hiermit zum Nazi, weil ich Kriegsgegner bin. Zufrieden?

  4. @ Antisemit: Wie schön, dass sie wenigstens zugeben, was sie sind. Selbsterkenntnis ist oft schon ein erster Schritt, um einen zwanghaften Wahn oder eine krankhafte ideologische Überzeugung loszuwerden.

  5. @lindwurm: Aber sicher, ich bin ein zwanghafter und krankhafter Friedenstreiber, also ein ganz hoffnungsloses Subjekt, leider ohne jede Aussicht auf Heilung. Ich bin sogar ein so schwerer Fall, daß ich im Gegensatz zu Herrn Strache neulich nicht einmal meine Contenance verliere.

  6. Friedensantisemit, wo geht es denn hier um Krieg oder Kriegsprogaganda?

    „Sie schweigen, sie schauen den Massakern ungerührt zu, sie posten in Internetforen Liebeserklärungen an die Despoten und kritisieren nicht die Schlächter, sondern die Nato. “

    Das ist der Punkt und nicht die typische Fantasie.

  7. @Yael: Sie haben sich wohl gezielt eine der harmlosen Stellen herausgepickt, damit Sie um so besser die Unschuldige spielen können. Meine sarkastische Reaktion dagegen bezog sich auf Stellen wie „Diese Leute sind nicht nur Heuchler, sie sind etwas viel Schlimmeres, nämlich Antisemiten und Fans von Diktaturen.“ und „Die „Peace Wankers“, die nur dann nach Frieden schreien, wenn westliche Demokratien gegen Massenmörder und Terroristen vorgehen, sind ein mieses Gesindel.“ Und da habe ich mir den Schuh halt mal probeweise angezogen und siehe da, er will doch nicht so recht passen, was aber nicht auf mich zurückfällt, sondern auf den Autor, der erstaunlich unbeherrscht alles über einen Kamm schert.

    Was nun Informationen aus Sicht der anderen Seite betrifft, so könnte z.B. das Portal http://www.net-news-global.de/ ganz nützlich sein, und erst dann, wenn man sich über beide Seiten informiert hat, sollte man sich eine Meinung bilden und nicht von vornherein parteiisch sein, nur weil bestimmte Kreise in Israel das auch so sehen und weil diese israelische Meinung zufällig auch noch mit dem Mainstream der Medien übereinstimmt. Es sei denn, Solidarität mit Israel würde neuerdings auch eine Pflicht zur Hirnlosigkeit des dauerfernsehenden Prekariats bedeuten, aber das nicht mit mir, bitteschön, dann ziehe ich es vor, als selber denkender Antisemit und mieses Gesindel zu gelten, und auch noch Islamisten- und Terroristenfreund, wenn’s beliebt. Wie schon geschrieben, sowas wischt man einfach ab, wundert sich ein wenig und geht wieder zur Tagesordnung über.

  8. Ihr Ton, “ die Unschuldige“ behagt mir nicht, bitte nicht mit mir. Ich weiß nicht, ob das Antisemiten sind, es ist mir aber auch egal, heucheln tun diese seit Jahr und Tag, wenn eben Menschenrechtsverletzungen nur ein Thema sind, wenn es die USA oder das ach so böse Israel betrifft. Ansonsten ist das ihnen scheiß egal, wie Lindwurm sehr richtig feststellt, und wer das nicht bemerken will, dem kann man eh nicht mehr helfen.

  9. >Lindwurm< Ich gebe ihnen Recht, doch leider sind wir in einer "anderen" Welt angekommen. Die "Erleuchtung" des "Abendlandes" findet nicht nur mehr am "Morgen" statt: Die Evolution des Wandels und des Hasses geht eigene Wege und mutieren, wie EHEC…

  10. @Yael: So, sie wissen also nicht, ob das Antisemiten sind, haben aber wohl auch kein Problem damit, daß man sie einfach mal aus einer Laune heraus so nennt, nur weil sie sich politisch nicht pauschal auf die Seite der Mächtigen stellen mögen, wie der Herr Torsch und Sie, Frau Yael, es anscheinend gern hätten, und immer wieder frustriert werden.

    Ich rate sowohl Ihnen beiden sich einmal dieses Radiointerview mit Moshe Zuckermann anzuhören: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38149
    und sich dann auch mal ein paar Gedanken darüber zu machen, wem damit wirklich gedient ist, wenn sich gewisse Begriffe durch allzu fahrlässigen Gebrauch so sehr abnutzen, daß sie schließlich jede Wirksamkeit einbüßen müssen. Falls Sie es sich nicht auch hier wieder ganz einfach machen und den linken Soziologen und Israeli Zuckermann gleich mit in die Antisemitenschublade stecken wollen.

    Heuchelei dagegen nehme ich viel mehr bei Leuten wie Herrn Strache wahr, wenn er zwar in Israel Lobreden hält http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/616597/Strache-in-Israel_Unser-Herz-ist-mit-den-Siedlern- aber trotzdem in Brüssel bei der Erwähnung von Hitler völlig die Fassung verliert, siehe den letzten recht amüsanten Beitrag in diesem Blog. Aber das wird Sie natürlicht nicht davon abhalten, Strache zu einem besseren Freund Israels zu erklären als Zuckermann, nicht wahr? Denn solange einer kein Linker ist, reicht ein Lippenbekenntnis ja völlig aus. Wer solche Freunde hat, braucht gar keinen Iran und keine Hamas mehr.

  11. „Diese Leute sind nicht nur Heuchler, sie sind etwas viel Schlimmeres, nämlich Antisemiten und Fans von Diktaturen.“
    Was ist daran falsch ?
    Wenn z.B. ein Friedensfreund wie Konstantin Wecker Konzerte für die SED oder die irakische Bathpartei gibt,
    oder wenn andere Friedensfreunde das Regime von Castro oder Gaddafi als vorbildlich betrachten,
    oder wenn Abgeordnete der deutschen Linkspartei sich von Islamisten auf’s Frauendeck sperren lassen, während auf dem Oberdeck die arabische Version von „Wenn’s Judenblut vom Messer spritzt“ gesungen wird…
    wie soll man diese Leute dann bezeichnen ?

  12. @Friedenantisemit

    es ist typisch, dass Typen wie Sie anderen Worte in den Mund legen. Werden Sie glücklich damit. Pihuk!

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