Österreichisches Steuergeld für fanatische Insraelfeinde

Anti-Israelische Propaganda mit österreichischen Steuergeldern:

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft hat mit Befremden erfahren, dass vom 19. bis 21. Oktober 2011 in den Räumlichkeiten des Albert-Schweitzer-Hauses in Wien 1090 ein dreitägiges Symposium über die „Neubelegung Palästinas“ stattfinden soll, das mit österreichischen Steuergeldern finanziert wird.

Schon der Titel, „Remapping Palestine“ („Neubelegung Palästinas“) weist auf die eindeutige und einseitig gegen Israel gerichtete Agenda dieser geplanten Veranstaltung hin, die für sich zu beanspruchen scheint, in zeitlich schlüssigem Zusammenhang eine lokale Fortsetzung und Vertiefung der im September 2011 stattfindenden „Durban III-Konferenz“ in New York City zu bieten.

Dieser eilt bekanntlich schon aus den vorangegangenen Durban-Konferenzen der internationale Ruf voraus, Merkmale des Antisemitismus in die Schlusserklärungen aufzunehmen – wie Delegitimierung und Dämonisierung Israels sowie Anwendung von Doppelstandards auf Israel. Diese dritte internationale UN-Konferenz wird daher von einigen westlichen Staaten wie Kanada, USA und Israel boykottiert, in Europa bisher auch von der Tschechischen Republik, Italien und den Niederlanden.

Das Veranstaltungsprogramm des Symposiums „Remapping Palestine“, die ReferentInnenliste und die bekannte Agenda der unterstützenden Organisationen belegen, dass einer Gegendarstellung zur einseitigen, gegen Israel gerichteten Information erst gar nicht Platz eingeräumt werden soll. (http://www.dar-al-janub.net/Remapping_Palestine)

Besonders besorgniserregend ist, dass Dr. Ilan Pappé, maßgeblicher Drahtzieher bei den  von britischen Gewerkschaftern ausgehenden Bemühungen um den  Boykott israelischer Wissenschafter und akademischer Einrichtungen, als Vortragender auftritt. Pappé setzt sich für eine Einstaatenlösung[1][1], [2][2] ein  und ist als Wissenschafter mehr als umstritten. Wir schließen den Link zu einem Artikel von Ralf Balke bei, der sich mit der fragwürdigen Qualifikation Pappés auseinandersetzt. [3][3]

Als Österreichisch-Israelische Gesellschaft erfüllt es uns mit größter Bestürzung, dass diese Veranstaltung offensichtlich von der Stadt Wien – Wien Kultur und von der Austrian Development Agency des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten, also mit öffentlichen Steuergeldern gefördert wird.

Auch angesichts der jüngsten Terroranschläge im Süden Israels eine nicht zu akzeptierende Haltung österreichischer staatlicher Stellen.

Wir legen unseren schärfsten Protest gegen diese Veranstaltung ein.

 

 

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