Österreich gratuliert Abbas

Der Standard:

Die USA werden jetzt in den nächsten Monaten versuchen so viele Staaten wie möglich durch offensichtliche Erpressung dazu zu bringen GEGEN einen Staat Palästina zu stimmen.  Die UNO, was für ein tolles Gremium – die ganze Welt ist vertreten, und darf das machen was die USA sagen. Eigentlich gehört der ganze Verein schon lange aufgelöst, Österreich sollte einfach aussteigen aus diesem undemokratischen Verein.

Es ist ach! so trostlos, dass die EU sich nicht klar und deutlich für den Antrag und gegen die israelischen Demütigungen aussprach. Das hätte Obama den Rücken gestärkt – jetzt ist er in Händen und finsteren Gesellschaften, die er nicht steuern kann, die mit ihm machen, was sie wollen. Obama hat den Rest seines einstigen Glanzes gar seiner Bannkraft (Friedensnobelpreis, Kairorede) verloren. Es ist eine EU-Kraft notwendig, die unzweideutig einen moralischen Abscheu ausdrückt und das israelische tückische Verstellungsspiel anprangert, den Rachedurst der Siedler und die Unmenschlichkeit der israelischen Rechten benennt.  Möge Abbas gegen alle bösartig und feig Gesinnte siegen!

Gratuliere! Der erste Schritt ist gemacht. Wie lange kann sich Israel gegen Frieden noch sperren?

Freiheit für Palästina, jetzt!!!

Absolut richtiger Schritt. Denn nur so kann Israel für mögliche Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

„Die Presse“:

Israel befindet sich auf gewaltsam geraubtem Palästinenserland!

Abbas trat am frühen Freitagabend unter tosendem Applaus vor die Vereinten Nationen“ . Somit scheint klar zu sein, was die Weltgemeinschaft will. Ich bin neugierig, ob die UNO eine weitere Blockade durch die USA überleben wird. Vielleicht wäre es an der Zeit eine UNO-NEU zu gründen, mit gleichberechtigten Staaten und ganz ohne Vetorechte.

Die EU-Politiker für Israel und gegen die Menschenrechte, man will ja nicht wie Jürgen Möllermann enden. Die EU Bürger zu 80% für die Menschenrechte und gegen Israel, der rest lässt sich von den gleichgestellten Medien für dumm verkaufen und wen die Medien gehören ist auch klar.

Israel ist ein brutaler Staat, der kei Recht auf besetztes Land hat!

„Kurier“:

Israel schafft Fakten am Boden, damit die Gründung eines Palästinastaats unmöglich gemacht wird, und alle schauen zu.Für Menschenrechte, für Menschenwürde, für Freiheit, für Demokratie auch für die Palästinenser, für die Sicherheit Israels, aber auch die Sicherheit der Palästinenser,ich kann Obama nicht mehr verstehen ich war ein Anhänger seiner Visionen die Bush Regierungen haben viel zerstört was nur mühsam wieder erneuert werden kann.Allerdings mehr als 75% der Welt ist für einen Palästinensischen Staat ich erwarte mir von Österreich hier Pro Palästina zu stimmen!!!
Kreisky wird genau zusehen.

Ich finde die wichtigste Frage wäre echt zu klären wer als erstes dieses Land unter den Füssen hatte.Was gab es früher. Wir suchen Dinosaurierknochen und sind aber nicht fähig diese alles entscheidende Frage endlich mal zu klären. Das muß doch möglich sein! Auf jedenfall gehören die Palästinenser unterstützt.

ich wünsche palästina alles gute,denn genug ist genug.

Den Kosovo sofort anerkennen, Palästina aber nicht. Kann es sein, dass da die reichen Juden der Ostküste dahinterstecken? 

„Krone“:

Jeder israelische Jude hat einen Schatten, den palästinensischen Flüchtling von 1948. Laut UN Resolution 194 besteht ein Rückkehr Recht für die Vertriebenen zu ihren Ländereien, die von den Israelis enteignet wurden.

wissen Sie, was das Ziel der „Terrororganisation“ Hezbollah ist? Sie wollen den Palästeninsern wieder ein würdiges Leben auf ihrem eigenen Gebiet ermöglichen.

Schon merkwürdig, bei der Gründung des Staates KOSOVO hat es kein Veto und keine anderen Probleme gegeben, da hat die UNO den Staat Serbien einfach ENTEIGNET und einen neuen Staat gegründet, ähnlich wie seinerzeit ISRAEL in das Land Palästina gesetzt wurde, und Palästia hätte bei Gott mehr RECHTE auf einen eigenen Staat als die im Serbischen-Kosovo zugewanderten Albaner.

Die ständigen Bauten durch die Israelis, auf dem Land er Palis, sagt alles über die gesetzeslose, hämische Haltung der israelischen Politiker aus

als Moses die Juden beim Tanz um das goldene Kalb sah, zerschlug er die Gesetzestafeln, ging fort um Gott um neue Gesetze zu bitten. Soweit bekannt, kam Moses nie mit neuen Gesetzestafeln. Sie waren auch nicht bereit Jesus als Messias und seine Lehren anzuerkennen. Sie verhöhnten ihn, ließen ihn kreuzigen. Und tanzen weiterhin um das goldene Kalb.

Netanyahu ist ein Rassist. Israel will keinen Frienden und kann nur überleben durch (Gottes Hilfe- USA) ansonsten wäre dieses gestohlene Land schon längst wieder dem rechtmässigen Besitzer zurück gegeben worden.

 

 

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16 Gedanken zu “Österreich gratuliert Abbas

  1. Wer die Legitimität des Staates Israel in Österreich in Frage stellt, der muss sich die Frage gefallen lassen, warum Österreich nicht nach 1945 die überlebenden jüdischen Österreicher zurückgerufen hat?
    Julius Braunthal, ein führender Vorkriegssozialdemokrat, schrieb in seinem Buch „The Tragedy of Austria“: „in dem ersten Schreiben, das die Führer der wiedererstandenen Österreichischen Sozialistischen Partei an ihre geflohenen und im Ausland lebenden Kameraden (darunter viele Juden) sandten, wurde unverblümt festgestellt, daß die Rückkehr einer großen Zahl von Juden nach Österreich mit Besorgnis aufgefaßt werden würde.“
    Also Juden vorzuwerfen, warum sie nicht in die Länder zurückgekehrt sind, von wo sie vertrieben worden sind ist eine pure Heuchelei. Insbesondere wenn man bedenkt, wie hoch der Anteil von Österreichern untern den Tätern der NS-Verbrechen war.

  2. Das Land Palästina gab es schon lange (ca.1200 Jahr vor der Zeitrechnung), ebenso die Juden und Israeliten. Der Begriff eines „palästinensischen Volkes“ taucht erstmals 1964 auf….
    Das sollte man den Verfassern dieser Postings vielleicht näher bringen…

  3. @strichfilosof: Araber in der Regierung gibt’s aber auch schon seit ca. 1500 Jahren. Erst durch die Bildung der Nationalstaaten im 20. Jahrhundert war der Bedarf da, diese Araber „genauer“ zu benenne. Plötzlich waren das in dem einen Land keine Araber, sondern Saudis, oder in dem anderen Land Libanesen. Weiterhin Araber, natürlich, aber durch den Namen verbunden mit dem Gebiet, in dem sie und ihre Vorfahren gelebt haben. Das Argument, das Volk der Palästinenser wäre virtuell und ohne legitime Ansprüche, wird ja gerne auf Basis des angeblich so jungen Benennung dieser Bevölkerungsgruppe ausgesprochen, ist aber ein absolutes Nullargument, das höchstens den, der es einsetzt, entlarvt.

  4. Hm, soviel Antiisraelische Positionen findet man nicht mal in den Kommentaren von PI… 😉

    Es sind doch Leserkommentare in diesen Zeitungen, kein Kommentare eines Redakteurs, oder ?
    Bei PI reichen solche Leserkommentare um die ganze Webseite als Antiislamisch oder Rechtspopulistisch zu diffamieren.
    Sind Standard, Presse, Krone und Kurier also Antiisraelisch und Linkspopulistisch, wenn sie solche Kommentare dulden ? 😉

  5. @aronspeiber

    Das „Volk der Palis“ scheint tatsächlich eine Erfindung der 60er Jahre zu sein. Geschaffen wurde es eben nicht wie die von dir angeführten Beispiele.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Palästinenser#Geschichte

    „Der Begriff „Palästinenser“ in seiner jetzigen Bedeutung existiert erst seit der ersten Charta der PLO 1964.“

    Es ging wohl bei der Schaffung des „Volkes“ um taktische Gründe.
    Der sehr radikale, syrische PLO-Terrorist Zuheir Mohsen formulierte es in der 70ern so:

    „The Palestinian people does not exist. The creation of a Palestinian state is only a means for continuing our struggle against the state of Israel for our Arab unity.
    In reality today there is no difference between Jordanians, Palestinians, Syrians and Lebanese.
    Only for political and tactical reasons do we speak today about the existence of a Palestinian people, since Arab national interests demand that we posit the existence of a distinct Palestinian people to oppose Zionism.
    For tactical reasons, Jordan, which is a sovereign state with defined borders, cannot raise claims to Haifa and Jaffa, while as a Palestinian, I can undoubtedly demand Haifa, Jaffa, Beer-Sheva and Jerusalem. However, the moment we reclaim our right to all of Palestine, we will not wait even a minute to unite Palestine and Jordan.“

    http://en.wikipedia.org/wiki/Zuheir_Mohsen

    Trotzdem sind natürlich allerlei Ansprüche der Araber in Judea und Samaria legitim – vor allem die nach Friede, Freiheit, Wohlstand, usw. Der Anspruch auf einen „judenfreien“, islamischen Staat aber imho nicht.

    Interessantes Detail am Rande: Abbas räumt den zB im Libanon lebenden „Flüchtlingen“ keine Garantie für eine Rückkehr in seinen „palästinensischen“ Staat ein.

  6. aronspeiber@ Du hast natürlich Recht, wenn auch, von meiner Sicht, (bin Brillenträger) nur teilweise, (wie fast alle, die sich mit dem Thema beschäftigen, mich eingeschlossen) denn vor den Arabern (also auch Semiten) waren angeblich Griechen (Philister aus Kreta) die ersten Besiedler…(Wikipedia-Weisheit)
    Wie auch immer: Ich persönlich finde dass die Palästinenser ein Recht auf einen Staat haben, wenn sie die Existenz Israels (was natürlich auch ein künstliches Gebilde ist) anerkennen würden und die Hamas sich in Luft auflösen würde…
    Übrigens ein sehr empfehlenswerter Artikel zu dem Thema:
    http://ruthwitt.wordpress.com/2011/08/20/das-israel-problem-die-ganze-wahrheit/

  7. @Anonymous: naja, ein Panarabist wird natürlich sagen, dass es nur ein arabisches Volk gibt. 😉 Von einem Kommunisten-Fundi wirst du auch die allertollsten Sachen über den Kommunismus hören, beide, Panarabismus und Kommunismus sind aber de facto tot und auch nicht mehr wirklich ernstzunehmen.

    Trotzdem sind natürlich allerlei Ansprüche der Araber in Judea und Samaria legitim – vor allem die nach Friede, Freiheit, Wohlstand, usw. Der Anspruch auf einen „judenfreien“, islamischen Staat aber imho nicht.

    Das ist wohl kaum von den Palästinensern selbst abhängig, sondern eher von den jüdischen Siedlern. Würden die jüdischen Siedler im Westjordanland es akzeptieren, in einer arabisch-palästinensischen Hegemonie zu leben, so wie die arabischen Israelis schon seit ’48 akzeptieren, in einer jüdisch-israelischen Hegemonie zu leben, oder wollen diese weiterhin Israel zugeschlagen werden? Genau das sind die Knackpunkte, die essentiellen Fehler Israels (die verfehlte Wohnungspolitik, in den 400’000 Israelis für sozial gerechte Wohnräume in Israel protestieren, während 300’000 Israelis auf nicht-israelischem Gebiet jedoch unter israelischer Kontrolle leben, kann zweifellos dazugezählt werden), ohne die aus heutiger Sicht Verhandlungen viel leichter wären.

  8. Die Palästinenser haben tatsächlich kein Recht auf einen Staat.
    Zumindest nicht die palästinensischen Flüchtlinge, die seit 1948 bei ihren arabischen Brüdern leben und denen in vielen arabischen Ländern die Einbürgerung und die rechtliche Gleichstellung ausdrücklich per Gesetz verweigert wird.

    Einzige rühmlich Ausnahme ist AFIAK Jordanien (und natürlich die Westlichen Staaten wie USA, GB, Frankreich, Italien und die BRD).

    Eine Rückkehr dieser Flüchtlinge und ihrer Nachkommen nach Israel oder in einen palästinensischen Staat ist eine Illusion. Es ist absehbar, das hier nach der Gründung eines palästinensischen Staates der nächste Kriesenherd heranwächst, der dann allerdings die arabischen Länder betreffen wird.

    Im übrigen sind die Palästinenser nicht die einzigen Menschen auf dieser Welt die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind.
    Den Sudeten, den Ostpreußen, den Bannater Schwaben und den Schlesiern ist das gleiche passiert.
    Haben die eigentlich kein Recht auf einen eigenen Staat in ihrem ehemaligen Siedlungsgebiet ? 😉

  9. „Das Argument, das Volk der Palästinenser wäre virtuell und ohne legitime Ansprüche, wird ja gerne auf Basis des angeblich so jungen Benennung dieser Bevölkerungsgruppe ausgesprochen, ist aber ein absolutes Nullargument, das höchstens den, der es einsetzt, entlarvt.“

    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker(!) wird mit deiner gerade dargebotenen Nullargumentation ad absurdum geführt, damit entlarvt eher wohl eher dich, bzw. den, der das Recht ad absurdum führt.

  10. Selbstbestimmungsrecht der Völker schon und gut, aber was ist mit dem Recht eines Individuums auf einen Staat ?
    Das Recht zu wählen,
    das Recht im Ausland von Konsulat oder Botschaft unterstützt zu werden,
    das Recht den gesetzlichen Schutz zu genießen den jeder andere Bürger auch hat ?

    Das sind Rechte die vielen Palästinensischen Menschen von ihren arabischen Brudervölkern per Gesetz verweigert werden.
    Im Namen eines Palästinensischen Rechtes auf einen eigenen Staat.

    Mit Staaten kann man sich arrangieren, aber dieser völkische Unsinn wird in Europa von vielen Linken zu recht als rassistisch abgelehnt, für die Palis aber mit Wohlwollen beachtet.

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