Deutschland schon wieder

Zwei Weltkriege und der jugoslawische Sezessionskrieg reichen wohl noch nicht. Deutschland ist drauf und dran, die Welt, zumindest aber Europa, in eine weitere Katastrophe zu stürzen. In eine Wirtschaftskrise nämlich, die jener von 1929 nicht nachstehen wird.

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3 Gedanken zu “Deutschland schon wieder

  1. Ich sage ja schon lange, dass es immer wieder Deutschland ist, das Schaden in der Welt anrichtet, und frage mich regelmäßig, ob das mit einem Strebertum, das kaum zu Reflexionen fähig ist, zu tun hat. Momentan wird es zwar wieder mal gekränkt, weil sich der Rest der Welt nicht und nicht rumkommandieren lassen will, innerhalb der EU ist Deutschland aber viel zu mächtig und tut Europa nicht gut. Es wäre wirklich schade und verdammt schmerzhaft, wenn ein Staat, der andere bevormundet, schulmeistert, sich in eine Herrenrolle drängt, so auf EUropa losgeht.
    Ziemlich traurig ist außerdem, dass unser liebes Ösiland am liebsten den deutschen Appendix spielt – auch ohne Importwahnsinnigen an der deutschen Staatsspitze.

    Apropos Jungle World:
    Was der Führer verpatzt hat, schafft Merkel: Endlich Rache für Versailles! …
    … Zur Einstimmung auf den EU-Gipfel könnte man im Kabinett singen: „Wir werden weiter blockieren/Bis alles in Scherben fällt/Heut’ ruinier’n wir die Griechen/Und morgen die ganze Welt.“
    http://jungle-world.com/jungleblog/1487/

  2. Jepp, Deutschland soll nicht rummeckern sondern zahlen, und zwar bedingungslos.
    Ausserdem muß das deutsche Außenhandelsdefizit abgebaut werden. Wenn der deutsche Maschinenbau, in der Automobilindustrie und in der Chemie weniger Geld verdient wird und dort die Arbeiter dann weniger verdienen oder gar den Job verlieren nützt das auch den Griechen, den Portugiesen, den Spanieren und den Süditalienern deren Exportindustrie ja aufgrund der billigen deutschen Konkurrenz nicht auf die Beine kommt.

    Und wenn dann Deutschland dank abgebauten Außenhandelsdefizit weniger Steuereinnahmen hat, und dank höherer Zinsen den Sozialstaat auch nicht mehr durch Kredite finanzieren kann, und die ersten Populisten auftauchen die dafür die EU verantwortlich machen dann ist das natürlich kein Problem.
    Am Besten enteignen wir dann wieder ein Prozent der Bevölkerung um mit der Beute das Volk ruhig zu stellen…

    Gäbe es in Deutschland schon Griechische Verhältnisse würde der rot-braune Mob schon sicher als Querfront vereint gegen Europa, Banken und Bonzen marschieren.
    Das einzige was das noch verhindert sind die üppigen finanziellen Mittel die in den deutschen Sozialstaat fließen – wenn das nicht mehr geht, dann gute Nacht Europa.

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