Blue Kiss Of Death

Reist die FPÖ demnächst zu den Mullahs in den Iran? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Erst hieß es sie wollen, dann wurde rasch wieder dementiert.  Ich bin aber schwer dafür, dass die FPÖ zu Ahmadinejad jettet, hat sich doch herausgestellt, dass so ein blauer Besuch der reinste Todeskuss ist. Sie glauben mir nicht?

-2002 besucht Jörg Haider Saddam Hussein. Drei Jahre später baumelt der irakische Ex-Diktator am Galgen.

-Im Jahr 2000 trifft sich Haider gleich zwei Mal mit Muammar Gaddafi. Wenige Jahre später wird dieser gelyncht.

– Die FPÖ unterhielt eine „österreichisch-irakische Gesellschaft“ und eine „österreichisch-libysche“. Das Resultat: Der Irak ist heute, horribile dictu, eine Demokratie und Gaddafi-Spross Saif al-Islam, einst einst enger Freund der Familie Haider, wartet auf sein Todesurteil.

Im Lichte dieser Entwicklungen dränge ich die FPÖ dazu, so rasch wie möglich die iranischen Klerikalfaschisten und Holocaustleugnerkonferenzabhalter besuchen zu fahren. Je früher die blauen Totenvögel dort den Kiss Of Death anbringen, desto besser….

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11 Gedanken zu “Blue Kiss Of Death

  1. Nein, eigentlich halte ich dich für eine schlechte Einmannkaberett-Truppe…
    Allerdings ist bzw. war weder der Iran, noch Irak, noch Libyen eine Dikatatur, auch wenn Verbrecher namens Bush bzw. Netanjahu behaupten oder behauptet haben…

  2. Torsch: Ist wohl auch die oder der Likud, keine Ahnung ob der oder die…, eine eine radikale, undemokratische Partei?

  3. nicht ganz vergessen sollte man dabei, dass sich auch die SPÖ diverse „Freundschaften“ leistet. So z.B. die „SAAR“ rund um den 1000 prozentigen antisemiten fritz edlinger.

  4. Lieber Lindwurm,

    die FPÖ hat sich schon seit langem disqualifiziert, wenn sie sich die Belange Israels an die Fahnen zu heften glaubt, um rechtsextreme Politik zu rechtfertigen.

    So dumm war die Taktik ja bisher nicht. Sie fliegt aber langsam auf:

    Ich erinnere mich noch daran, wie ein gewisser Herr Stracha vor wenigen Jahren (zwischen 2005 und 2007) Israel seine Solidarität bekundet hatte, als er mit PI verbandelt war. Der gemeinsame Nenner war der Kampf gegen terroristisch agierende Muslime.

    Was zwischendurch passiert ist, kann man in jeder österreichischen Zeitung nachlesen (Ich bin Bayer, also etwas schlechter informiert). Schlimm genug.

    Ich weiß nicht, ob Stracha ein Antisemit ist. Eines weiß ich aber sicher: Israel kann sich weder auf Stracha noch auf die FPÖ verlassen…im Gegenteil!

    Israel wäre auch äußerst schlecht beraten, wenn es sich auf „Bundesgenossen“ wie Stracha, der kein Problem mit islamistischen und nordkoreanischen Regimes hat, einlassen würde.

    Wir in Deutschland hatten in den 1990er-Jahren unseren Möllemann-Skandal mit der 18-Prozent-Kampagne, die bei den Rechtsextremisten und der NPD nur ein müdes Lächeln ausgelöst hatte, weil er sich aus wahlkampftaktischen Gründen dort andiente (Das Ende kennen wir):

    ’1’ stand für Adolf („A“) und ’8’ („H“) stand für Hitler.

    Dass selbst unser heutiger Außenminister Westerwelle sich damals diesen Slogan an die Unterseite seiner gelackten Schuhe geschrieben hatte (sogar bei Sabine Christiansen im Talk) – weiß das heute noch einer der Jüngeren, selbst einer derjenigen, die sich heute für Israel zu engagieren glauben?

    Das war’s’ für heute vorläufig.

    Beste Grüße an dich, lieber Feuer speiender Lindwurm
    Bernd Dahlenburg

    ==========

    P.S.: Habe mir gestern auf Deutschlandfunk eine Reportage über die Hausbesetzungen zwischen 1970 und 1995 angehört.

    Sorry, aber so blöd und faktenresistent, wie die Protagonisten von damals heute (teilweise) noch argumentieren, kann man nur sagen, dass sie nichts dazu gelernt haben. Teilweise Stalinismus pur:
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/langenacht/1680222/

    Deine Meinung dazu würde mich interessieren.

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