„Antisemitismus ist doch nie und nimmer antisemitisch, echt nicht“

Um die von FP-Chef Strache auf Facebook gepostete antisemitische Karikatur gibt es erwartungsgemäß viel Wirbel. Dieser Politiker, der sich eigentlich nur entschuldigen, von allen Funktionen zurücktreten und ansonsten die Pappn halten sollte, wie es in einer zivilisierten Gesellschaft der Fall wäre, kann es nicht lassen und provoziert weiter.

Auf Facebook beharrt Strache nach wie vor darauf, dass die antisemitische Karikatur nicht antisemitisch sei:

Er macht sich die Welt, wi-di-wi-di wie sie ihm gefällt:

„Trallalalala, der Himmel ist gelb und die Sonne ist blau, oben ist unten, bei meiner Ehr´“:

Zur Erinnerung:

Herr Strache, hörn´s doch auf, uns zu verarschen! Wir sind weder blind, noch blöd. Und hören´s auf, wie ein Kleinkind die Schuld von sich schieben zu wollen:

Sie haben hier nichts verlinkt, Strache, sie haben ein Bild abgespeichert, das sie vermutlich auf einer Neonazi-Webseite gefunden haben, und es auf Facebook gepostet. Nicht, dass das rechtlich einen großen Unterschied machen würde, denn auch für verlinkte Inhalte ist man natürlich belangbar, wenn die einen strafrechtlichen Tatbestand erfüllen.

Aber seien sie nicht betrübt von der pösen links-linken Jagdgesellschaft, es gibt ja noch genügend Geistesschwache und Nazis, die fest zu ihnen halten, wie die folgende Dokumentation zeigt.

„Krone“:

„Die Presse“:

„Kurier“:

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3 Gedanken zu “„Antisemitismus ist doch nie und nimmer antisemitisch, echt nicht“

  1. Wenn ich die Kommentare von Herrn Strache und seinen Anhängern lese, fällt mir nur Ödön von Horváth ein: „Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit“.

  2. ”Herr Strache, hörn´s doch auf, uns zu verarschen! Wir sind weder blind, noch blöd.”

    Doch, sind wir! Strache zeigt schon seit Jahren welch Geistes Kind er ist. Eine Zivilgesellschaft die es bis heute nicht geschafft hat, diesen Mann ins politische Aus zu schießen, ist entweder blind oder blöd. Oder beides.

    Natürlich wird Strache auch diesen Cartoon überleben, ja, er wird nicht einmal nennenswerten politischen Schaden davontragen.

    Wetten?

    J.

  3. Blub. Auf die Manschettenknöpfe würde ich mich nicht verlassen, das sind astreine Kompressionsartefakte. Vielleicht war das im Original ein Davidsstern, aber erkennen kann man da nichts. Könnte genauso gut ein Sechseck oder ein etwas unförmiger Kreis sein. Über Strukturen streiten, die genauso groß und kontrastreich sind wie das Bildrauschen, ist lächerlich.

    Ich würde da viel eher ankreiden, dass die Figuren allesamt den gängigen jüdischen Klischees entsprechen. Nase und so.

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