Dear Coca Cola Company

Lieber Lebensmittelhändler „Billa“, liebe Coca Cola Company

Dass ihr für kurze Zeit Cola in der hübschen 1-Liter-Glasflasche angeboten habt, fand ich toll. Das Getränk schmeckt aus Glasflaschen und Dosen einfach besser als aus Plastikbehältnissen, die ja ein ökologischer Irrsinn und vielleicht sogar gesundheitssschädlich sind. Aber dass ihr, Billa und Coca Cola Company, für einen Liter Cola in der Flasche zwei Euro verlangt habt und dass es für die Flasche kein Pfand gab, war schon reichlich frech und abzockerisch und schade. Ich würde mich freuen, Softdrinks wieder in Glaspfandflaschen erwerben zu können, und ich würde dafür sogar einen kleinen Aufpreis bezahlen. Aber so wird das ja wohl nix. Ich weiß, das war eine zeitlich begrenzte Marketingaktion, ersonnen von Marketingleuten, die auch ganz gern mal „Cola“ zu sich nehmen, aber ich finde es dennoch bedauerlich, dass ihr einen Wucherpreis für Glasflaschensäftchen verlangt, nicht mal Pfand darauf gebt und euch dann hinstellt und sagt: „Tja, die Leute wollen halt die Plastikflaschen haben, was sollen wir da machen?“.

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4 Gedanken zu “Dear Coca Cola Company

  1. Da stimme ich zu! Glasflaschen sind einfach unschlagbar. Nicht nur was Cola und Fanta anbelangt, besonders Orangina schmeckt aus Glasflaschen herrlich. Orangina in Plastikflaschen anzubieten, wäre wirklich geschmacklos, die haben in Glasflaschen Tradition – so kenne ich es schon von den Frankreichurlauben in meiner Kindheit.
    Leider wird dieses Getränk bei uns in Deutschland schlecht vermarktet und ist nur in wenigen Läden zu erhälten – in Österreich und der Schweiz sieht die Situation wohl etwas besser aus.

  2. als das Mineralwasser in Plastik statt Glas angeboten wurde haben alle über das Plastik geflucht – und keiner hat mehr Glas gekauft …
    oft sind wir Konsumenten selbst schuld

  3. Der ökologische Irrsinn wird vor Allem dadurch begünstigt, dass der liebe Herr Umweltminister die Mehrwegquoten für Getränkeverpackung der VerpackungsVo außer Kraft gesetzt hat, was bereits vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig festgestellt wurde. Siehe: http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Vfgh&RIS – Verfassungsgerichtshof – Rechtssatz für V152/96. So ist das halt wenn der liebe Herr Umweltminister eine Marionette der Wirtschaft(skammer) ist. Wenn sich da noch die Vertreter der Wirtschaftskammer erbost darüber äußern, dass sie als Lobbying Organisation eingestuft wird, da könnt ich doch grad drüber lachen, wenns nicht so traurig wär. Es liegt schon eine fertiggeschriebene VO beim Umweltminister, die die schrittweise Einführung von Mehrweggebinden in Österreich zum Ziel hat (Ökobonus – Modell). Nur leider hält sich der Herr Berlakovich lieber an den derzeitigen (verfassungswidrigen) Modus Operandi, und der Tradition der schwarzen Umweltminister (Pröll, Molterer, Bartenstein) fest.

  4. „Das Getränk schmeckt aus Glasflaschen und Dosen einfach besser als aus Plastikbehältnissen“
    hab erst letztens mal wieder eine (kleine) colaflasche getrunken. hat mich nicht sonderlich überzeugt, viel weniger kohlensäure – vielleicht auch nur schlecht gelagert worden. ansonsten kein unterschied…

    „vielleicht sogar gesundheitssschädlich sind.“
    pah! *stolz meine östrogentitten streichel*

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