I am an Apeman?

Mein Hund ist auch ein fester Trottel. Neulich durfte ich ihm eine Runde Magenauspumpen bezahlen, weil der Depp einen vergifteten Köder gefressen hatte. Andererseits macht ihn das ja schon wieder fast zu einem typischen Mitglied unserer edlen Demokratien, wo sich die Bürger auch auf jedes populistische Versprechen stürzen, den Populistenstürzler wählen und sich dann wundern, wenn dessen Rezepte schwer verdaulich sind. Hund…Bürger….wählen… das führt mich doch quasi direkt zu Martin Balluch, dem Martin Luther King der Nerze und Abraham Lincoln des Fleckviehs. Seit der Chef des „Vereins gegen Tierfabriken“ seinen Prozess in Wiener Neustadt nicht verloren hat, geht er der Menschheit noch penetranter auf den Sack als zuvor, und vor allem „Der Standard“ bietet dem „Tierrechtler“, bei dessen Gesichtsbehaarung ich immer danken muss „Pelz ist Mord“, bereitwillig eine Bühne. Ihm und seinen Gesinnungsgenossen, für die das Tier halt auch nur ein Mensch ist – und umgekehrt. Kürzlich hat der „Standard“ in einem redaktionellen Beitrag ganz im Ernst und ohne Witz „Tierbefreier“ mit Abolitionisten verglichen, also mit jenen Menschen, die für die Abschaffung der Sklaverei gekämpft hatten. Hübscher kann man die wahnhafte Weltsicht dieser Sorte Tierfreunde nicht auf den Punkt bringen als mit der Gleichsetzung denkender und fühlender Menschen, die zu Vieh erniedrigt wurden, mit eben diesem Vieh.

Nein, Moment, es geht doch noch widerwärtiger und niederträchtiger, und wenn man nach dem absoluten Tiefpunkt der Geschmacklosigkeit sucht, braucht man nur bei „PETA“ nachzuschauen, dieser aus den USA über die Welt gekommenen Wohlstandsbürgerseuche, die von sich behauptet, für die ethische Behandlung von Tieren einzutreten, in Wirklichkeit aber der Dehumanisierung der Menschen Vorschub leistet, indem sie zum Beispiel Plakate drucken lässt, auf denen steht: „Der Holocaust auf dem Teller“. Als ich diese Plakate erstmals sah, fragte ich mich, wieso PETA nicht gleich nach Auschwitz fährt und auf die Massengräber der Ermordeten pinkelt, denn was sonst als eine Schändung des Andenkens an die Opfer des Holocaust ist es, diese Menschen, die von den Nazis wie Tiere in Viehwaggons ihrer industriellen Vernichtung zugeführt wurden, abermals zu entmenschlichen? Daher hasse ich diese Bande aus tiefstem Herzen, und ich nehme ihre Agitation auch persönlich, denn ich wäre ohne die moderne Medizin, die halt unter anderem immer noch auch Tierversuche benötigt, schon lange tot, dahingerafft von so einem depperten Krebs, und ich kann es mir ausmalen, wie dann so ein Tierschützerarschloch an meinem Grab steht und sagt: „Ja ja, so ist halt die Natur, Hauptsache den Würmern geht’s gut“.

Bevor jetzt einer blöd fragt: Selbstverständlich bin ich gegen Tierquälerei und für bestmögliche Lebensbedingungen unserer tierischen Kumpels. Fragt meinen Hund, der würde das bestätigen, wenn er könnte. Ich bezweifle aber, dass mein Hund nachts wach liegt und darüber nachgrübelt, warum er denn so wenig Rechte habe. Nein, der ist froh und zufrieden, dass er Futter hat und Auslauf und Zuneigung, also all das, was ein Hund so braucht. Aber ich hätte da einen Vorschlag: Da in jüngster Zeit direkte Demokratie ja in aller Munde ist, könnte ich ja meinen Hund darüber abstimmen lassen, ob er bei mir bleibt, so als armer Sklave an der Leine, oder ob er lieber irgendwo in der ungarischen Steppe ausgesetzt werden möchte, um dort als stolzer freier Wildhund zu hungern. Und das könnte man auf die ganze Haustierwelt ausdehnen. Wir befragen Kühe, ob sie gemolken werden möchten und Viren, ob man sie zu Impfstoff verarbeiten darf. Sobald die Wauzis und Muhkuhs und Schweinderln dann Antwort geben, werde ich das als verbindlich ansehen und ihnen gerne „Menschenrechte“ zugestehen. Bis aber die Tiere sprechen werde ich mir erlauben, fanatische Tierrechtler als jene Menschenfeinde zu titulieren, die sie oft genug sind.

Freilich ist das Thema etwas komplexer, als ich es in den obigen Zeilen polemisch bearbeitet habe. Rein biologisch betrachtet ist der Mensch tatsächlich nur ein weiteres Tier, eines mit einem überentwickelten Gehirn halt, und philosophisch betrachtet kann man, zumindest was die uns am nächsten verwandten Affen betrifft, die strikte Grenzziehung zwischen „Mensch“ und „Tier“ durchaus in Frage stellen. Menschenaffen heißen aus gutem Grund so. Sie mögen keine Religion kennen und keine Atomreaktoren bauen, aber sie verfügen in gewissen Grenzen über ein humanoides Sozialverhalten, benutzen Werkzeuge und sind sich ihrer selbst zumindest so bewusst, wie es ein kleines Menschenkind ist. Dass solche Tiere verbriefte Rechte haben sollten, ist daher keine so dummdreiste Idee, wie es bei oberflächlicher Betrachtung den Anschein haben mag. Und unsere Gesellschaften haben sich diesbezüglich ja schon mehr bewegt, als viele meinen. Tierquälerei wird in zivilisierten Kulturen als das gesehen, was sie ist, nämlich eine schändliche Gewaltausübung gegenüber Schwächeren, die mit strafrechtlichen Sanktionen ebenso belegt ist wie mit gesellschaftlicher Ächtung. Und die moderne Zoologie findet auch über Hunde und Katzen immer mehr das heraus, was Hunde- und Katzenbesitzerinnen eh schon wissen, dass das nämlich auch recht komplexe Wesen sind, die durchaus zu Kommunikation und Gefühlsausdruck fähig sind. Das gilt übrigens auch für Schweine, unsere wohl meist unterschätzten Nutztiere.

Ich bin also keineswegs gegen „Tierrechte“, ich bin bloß gegen die Vermenschlichung des Viehs und der Vertierung des Menschen. Beides macht weder den Menschen, noch das Tier froh, denn Tiere haben nicht die exakt gleichen Bedürfnisse wie Menschen (obwohl manche Menschen reichlich viehisch-triebgesteuert agieren). Unbestritten dürfte wohl sein, dass der Mensch unter allen Tieren das bei weitem ausgeprägteste Geistes- und Seelenleben hat und daher auch Leid, das ihm zugefügt wird, viel intensiver erlebt als zB ein Hummer. Ebenso unbestritten sollte aber auch sein, dass der Mensch als zumindest potentiell empfindungsfähigstes Lebewesen auf diesem Planeten eine große Verantwortung dafür trägt, wie mit den tierischen Mitbewohnern umgegangen wird. Kurz: So falsch manche Argumentation und so geschmacklos manche Propaganda auch ist, ganz daneben liegt er ja nicht, der Martin Balluch. Zumindest was die Grundannahme betrifft, dass sich Humanität unter anderem dadurch auszeichnet, sensibel und mitfühlend nicht nur gegenüber Vertretern der eigenen Spezies, sondern auch jenen aus der Tierwelt zu sein.

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25 Gedanken zu “I am an Apeman?

  1. Habe bis jetzt Ihre Berichte geschätzt – doch wie sie im aktuellen Artikel über Tierschützer und deren Ambitionen schreiben und urteilen empört mich zutiefst. Leider sehen sich zu viele Menschen so wie sie sich sehen, den Tieren übergeordnet und evolutionär überlegen. Unsere Tierwelt muss es mit Masttierhaltung, Pelzfarmen Treibjagdten etc. bezahlen.
    Lassen Sie sich weiterhin Ihre Extrawurstsemmerl schmecken und passen sie auf, sich ihre Füße in der nun kommenden Jahreszeit nicht zu verkühlen – Pelzpatscherln sollen dabei Wunder wirken – Wohlstandsbürgerseuchen hin oder her!

  2. Fleisch schmeckt wirklich geil, wahrscheinlich ist gerade aufgrund dessen so viel Gutes in der Welt geschehen und die Viecher gehören sowieso getötet und gegessen, das Recht des Stärkeren und so.

    Schöner Beitrag, hieß ich mit Nachnamen Flick würd‘ ich spenden.

  3. hab natürlich alles gelesen – sonst hätte ich das Kommentarfeld ja gar nicht erreicht – doch die Verunglimpfungen von PETA und Herrn Baluch können Sie durch die Kommentare am Ende Ihres Artikels auch nicht mehr wettmachen. Empfehle Ihnen folgende Sendung http://www.youtube.com/watch?v=-VR7Vh9vON8 vielleicht bringt dies Ihre verzerrte Sichtweise, was Tierschutz bedeutet wieder in Ordnung.
    schönen Abend noch

  4. Immer wieder eine Wohltat den Lindwurm zu lesen …

    Und wie erwartet grölen die Fanatiker. Gleich in der 4. Sekunde des you-tube-Videos, auf das Gröchenig verlinkt, sieht man so einen Fanatiker mit seinem Schild:
    „Der Holocaust der Tiere“
    Nicht der Mord, Gewalt gegen oder unmenschliche Behandlung von … nein, es muss der Holocaust sein.

    So, liebe „Tierschützer“, vertreibt ihr Unterstützer – für immer.

  5. Warum haben manche Leute das Gefühl, dass durch den Vergleich des Holocausts mit dem Wahnsinn, der den Tieren (heute) angetan wird, das unfassbare Leid der Menschen von damals geschmälert werden soll?

  6. „Warum haben manche Leute das Gefühl, dass durch den Vergleich des Holocausts mit dem Wahnsinn, der den Tieren (heute) angetan wird, das unfassbare Leid der Menschen von damals geschmälert werden soll?“

    Ja, warum wohl. rolleyes

  7. ad punktipunkti:

    so leid es mir tut, aber in diesem punkt sehe auch ich mich gezwungen, folgendes zu kritisieren:

    die juden haben es sich mit massiver lobby ausbedungen, dass es holocaust NUR gegen ihr volk gab und sonst niemals nie und nirgendes vorkommt, vorgekommen ist und auch sicher nicht vorkommen wird.

  8. Rollende Augen – welch toller Kommentar.

    Natürlich – Menschen sind aufgrund von ihrer Intelligenz und ihrem Bewusstsein ohne Wenn und Aber mehr wert als Tiere.

    Es ist also legitim Tiere auszubeuten, einzusperren, zu mästen, zu quälen, auszunutzen, unter furchtbaren Umständen zu transportieren und zu töten? Nur weil sie einer anderen Art angehören?

    Ersetzt man nun „Art“ durch „Volk“ erinnert all das doch sehr an den Holocaust. (Aber das darf man wohl einfach nicht sagen.)

  9. Schön, Der Lindwurm hat scheinbar schon Hummer vor dem sterben interviewt. Ob er sich bei den mäßigen „Spenden-Eingang“ auch einen im Restaurant leisten kann….?
    Zum wütendne Aufbegehren des fleischfressenden Hundeliebhabers Torsch (bis auf einige „Rassen“, aber seinen liebt er scheinbar doch, nur die Sau, Kalb, Kuh oder das Huhn nicht, sind ja auch nur zum fressen da) gegen den täglichen „Holocaust auf dem Teller“ kann ich nur sagen: Die Aufschrift „Arbeit macht frei“ ist auf den Schlachthöfen nicht zu sehen…

  10. @gacke (nomen est omen?): Reichlich wirr, was sie da schreiben. Und ohne Bezug zu fast allem, was im obigen Blogbeitrag geschrieben steht. Aber da ich guter Stimmung bin, gebe ich ihnen ein bisserl Nachhilfe. „Sau, Kalb, Kuh oder Huhn“ werden nicht geschlachtet, weil eine wahnsinnige Ideologie ihren Tod fordert, sondern weil sie seit Jahrtausenden auf der Speisekarte des omnivoren Menschen stehen. Juden, Roma und Sinti, Homsexuelle und Behinderte wurden hingegen ermordet, weil eine von Menschen erdachte Ideologie ihnen das Recht auf Leben absprach. Erkennen sie den Unterschied? Natürlich kennen sie den, sie tun ja nur so unschuldig, sie kleiner Bräunling sie.

  11. Tiere wurden immer gegessen, ja. Aber wurden Tiere dafür in diesem Ausmaß gequält und ausgenützt?
    Betrachten kann man alles aus den verschiedensten Blickwinkeln… Wenn man will, hat sich da über die Jahrtausende auch eine Art „Ideologie“ entwickelt, die den Tieren jedes artgerechte Leben abspricht.

    (Und so traurig es ist: Die Juden wurden in ihrer Geschichte auch leider nicht erst während des Holocausts des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal verfolgt.)

  12. Erst der Nationalsozialismus erklärte die gezielte, planmäßige und industrielle Vernichtung aller Juden zu seinem obersten Ziel. Vorher gab es auch Pogrome, aber eben keine Shoah, weswegen der Holocaust ja auch als Zivilisationsbruch gilt. Und zum Thema: Tiere werden nicht getötet, weil sie Tiere sind, sondern weil man sie essen will, ihren Pelz will usw. Juden (und andere Minderheiten) wurden von den Nazis allein aus dem Grund ermordet, weil sie Juden waren. Und bei aller Sympathie für Tiere: Allein schon die Idee, Vertreter der eigenen Spezies vollkommen ausrotten zu wollen, bloß weil sie einer anderen Religion, einem andren „Volk“ angehören, Männer, Frauen, Greise, Kinder, lauter Menschen wie du und ich, ist in keiner Weise und unter keinen Umständen mit dem Tierleid zu vergleichen. Wer das tut, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, er dehumanisiere Menschen, was, nebenbei bemerkt, satanistisches Gedankengut ist.

  13. Noch einmal: Mir liegt es fern, die Judenverfolgung zu verharmlosen. Ich bin immer wieder aufs Neue über das Grauen dieser Zeit erschüttert. Dieser Wahnsinn darf nie vergessen werden und sich niemals wiederholen.

    Dennoch finde ich, dass man Vergleiche zum Tierleid anstellen kann – wohlgemerkt Vergleiche, keine Gleichstellung.

    Denn die Behandlung der Tiere wird allein durch ihre „Andersartigkeit“ gerechtfertigt.
    Nur weil sich der Mensch über sie erhebt, darf so etwas Tag für Tag geschehen.
    In den kranken Hirnen mancher Menschen waren (und leider wohl auch sind) die Juden auch anders – und das allein reicht schon aus, dass sie absolut grausam behandelt werden.
    Der Grund (die irrsinnige Ideologie) dahinter mag ein anderer sein – darüber müssen wir nicht diskutieren. Sieht man es allein aus diesem Blickwinkel, ist der Vergleich in der Tat nicht haltbar.
    Für mich ist aber das, was im Namen der Ideologie getan wurde bzw. immer noch getan wird das Wesentliche. Und das ähnelt einander nicht unerheblich.

  14. @…
    ein Name wäre übrigens mal nett.

    „Rollende Augen – welch toller Kommentar.“

    Was erwarten Sie, wenn Sie ernsthaft fragen, “Warum haben manche Leute das Gefühl, dass durch den Vergleich des Holocausts mit dem Wahnsinn, der den Tieren (heute) angetan wird, das unfassbare Leid der Menschen von damals geschmälert werden soll?“?? Nette Antworten? Jeder der über Empathie verfügt, und das gegenüber von Millionen ermordeter Menschen mit Tierqualen vergleicht, weiß warum es nicht vergleichbar ist. Sie haben die Fähigkeit zu denken und zu reflektieren und wenn Sie das tun würden, würden Sie auch eine eigene Antwort finden.

    „Es ist also legitim Tiere auszubeuten, einzusperren, zu mästen, zu quälen, auszunutzen, unter furchtbaren Umständen zu transportieren und zu töten? Nur weil sie einer anderen Art angehören?“

    Unterstellen Sie immer gern anderen Dinge, die niemand gesagt hat? Ist das Ihre Masche? Nur zur Info: Ich esse seit 30 Jahren kein Fleisch und setze mich für den Tierschutz ein und das kann man sehr wohl tun ohne unerträglich menschenverachtende Vergleiche. Wenn Sie das noch lernen müssen, sagt das schon einiges.

    „Ersetzt man nun “Art” durch “Volk” erinnert all das doch sehr an den Holocaust. (Aber das darf man wohl einfach nicht sagen.)“

    Das können Sie sagen wann und wo Sie wollen. Nur müssen Sie dann damit rechnen, dass man Ihnen einen gewissen Zynismus unterstellt und es als das bezeichnet was es ist: Menschenverachtend.

  15. „Wie oberflächlich, unwissenschaftlich und vor allem wie unseriös PETA zu Werke gehen, indiziert auch die Verwendung eines angeblichen Zitats von Theodor W. Adorno, das die amerikanische Organisation, in englischer Übersetzung, als Aufmacher ihrer „Masskilling“-Seite benutzt: „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthaus steht und denkt: ‚es sind ja nur Tiere’.“ (15) Nach dem derzeitigen Forschungsstand gilt das „Adorno-Zitat“ als Fälschung , und kein einziger der eifrigen Benutzer sah sich bisher in der Lage, die Quelle zu nennen.“

    http://www.tierrechts-aktion-nord.de/texte/petakritik.html

    Soviel dazu!!

  16. @Yael:
    Angesichts der Tatsache, daß „seit ihrem Aufstieg die species Mensch den anderen sich […] als die entwicklungsgeschichtlich höchste und daher vollkommenste Vernichtung“ (Adorno/Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, Frankfurt a.M. 1988) zeigt, für deren „blutigen Zweck der Herrschaft […] die Kreatur nur Material“ (Adorno/Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, Frankfurt a.M. 1988) sei, hegen die Autoren keine großen Hoffnungen für die zukünftige Entwicklung: Die Vernichtungsfähigkeit des Menschen verspreche „so groß zu werden, daß – wenn diese Art sich einmal erschöpft hat – tabula rasa gemacht ist. Entweder zerfleischt sie sich selbst, oder sie reißt die gesamte Fauna und Flora der Erde mit hinab, und wenn die Erde dann noch jung genug ist, muß […] auf einer viel tieferen Stufe die ganze chose noch einmal anfangen.“ (Adorno/Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, Frankfurt a.M. 1988)

    ebenfalls aus: http://www.tierrechts-aktion-nord.de/texte/menschtier.htm
    soviel ebenfalls dazu !!

  17. Und was sagt das aus?

    Die Zeilen hat vielleicht jemand anderer ausgesprochen – so unwahr sind sie dennoch nicht.

    @Yael:
    Ich lasse Ihnen natürlich Ihre Meinung.
    Auch wenn Sie glauben mich als menschenverachtend und zynisch bezeichnen zu müssen.

    Ich verstehe allerdings nicht, wo man beginnt Menschen zu verachten.
    Warum sollte nur ein Lebewesen, dass „denken und reflektieren“ kann, ein Recht auf ein artgerechtes, möglichst von Qualen freies Leben haben?
    Warum glaubt der Mensch, dass er etwas Besseres ist, nur weil er intelligenter ist als ein Tier?

    Sie sprechen von Empathie? Warum grenzt dieses Gefühl Tiere aus?

    Mir liegt es fern Ihnen persönlich etwas unterstellen zu wollen, aber ich glaube in der Tat, dass viele Menschen es als legitim ansehen Tiere auszubeuten, einzusperren, zu mästen, zu quälen, auszunutzen, unter furchtbaren Umständen zu transportieren und zu töten. Eben allein deshalb, weil sie keine Menschen sind. Weil sie anders sind.

  18. „Mir liegt es fern Ihnen persönlich etwas unterstellen zu wollen, aber ich glaube in der Tat, dass viele Menschen es als legitim ansehen Tiere auszubeuten, einzusperren, zu mästen, zu quälen, auszunutzen, unter furchtbaren Umständen zu transportieren und zu töten. Eben allein deshalb, weil sie keine Menschen sind. Weil sie anders sind.“

    Sicher, keine Frage, dass es die gibt. Das habe ich auch nicht bestritten, nur der Vergleich mit dem Holocaust widerstrebt mir, man kann nun mal nicht auf diese Weise Menschen mit Tieren gleichsetzen. Das ist mein Problem.

  19. Hätten Sie Ihren Kommentar mit dem Satz „Das ist meine Meinung.“ geendet, wäre damit ein schöner Schlussstrich unter die Diskussion gezogen worden.

    Es ist gut, dass es verschiedene Meinungen gibt – Meinungsverschiedenheiten können uns auch sehr viel weiter bringen.

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