What´s new, pussycat?

Irgendwas ist immer, auch und gerade dann, wenn man mal von allem die Schnauze voll hat und bloggingtechnisch untertaucht. Es gäbe viel zu kommentieren. Deutsche Grüne und ihr heißer Flirt mit organisierten Pädophilen; deutsche Konservative und Rechte, die diesen Flirt mit dem systematischen Kindesmissbrauch durch Pfaffen und Mitarbeiter kirchlicher Institutionen gleichsetzen, triumphierend „ihr auch“ schreien und gleich mal alle 68er als verderbte Sittenstrolche darstellen möchten, obwohl es ohne die antiautoritäre Bewegung noch heute nur „ja Herr Pfarrer bitte Herr Pfarrer danke Herr Pfarrer“ heißen würde und kein Schwein sich dafür interessieren würde, was Kindern widerfährt, da Kinder ja grundsätzlich zu gehorchen und die Autoritäten immer recht hätten; höhnische Kommentare im „Spiegel“, weil Angelina Jolie so frech war, die Pläne Gottes/der Natur/des Schicksals vorsorgechirurgisch zu durchkreuzen statt Mattuseks romantisch-wilde Wichsfantasie zu bleiben und tapfer den absehbaren Krebs zu ertragen;  die EU arbeitet auf Betreiben von Lobbygruppen weiterhin  an ihrer Delegitimierung, indem sie auf wehrlose Olivenöl-Kännchen in der Gastronomie losgeht; Österreichs Grüne können gar nicht schnell genug mit der ÖVP, der Partei der Insektizid-Farmer und Schneekanonengeneräle und Deregluierungsprofiteure, im Koalitionsbett landen; Die SPÖ plakatiert irgendwas mit „Arbeit“ und hofft, im Herbst mal wieder in der Rolle als geringstes Übel um genügend Stimmen barmen zu können, um weiterhin unter der ÖVP Kanzler spielen zu dürfen; Viktor Orban frisst einen  Sack Kreide und schleimt sich beim Jüdischen Weltkongress ein, während in seinem Land Antisemiten Orden bekommen und judenfeindliche homophobe  antiziganistische Vollgummis alles zu verfolgen beginnen, was nicht weiß, christlich, heterosexuell und illiberal ist; in Niederösterreich wird ein Rosenkranz durch den anderen ersetzt; in Wien malen sie die Radwege grün an und  in Kärnten schießen sich die Freiheitlichen im Zuge eines gewaltigen Erneuerungsschubes überraschenderweise auf die slowenische Minderheit als Feindbild ein, weil es das ja noch nicht gab. Ja, da könnte man in der Tat so einiges darüber schreiben. Ich mag aber nicht.

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2 Gedanken zu “What´s new, pussycat?

  1. Schon ok. Aber danke für die Zusammenfassung, ist mir einiges entgangen. Das mit den Radwegen anmalen wär aber super, von mir aus auch lila oder blass-oliv. Mit dem Auto hat man in Wien kaum Chancen durch den Verkehr zu kommen und man teilt den Radstreifen mit Fussgängern und Autos… Ich vermute aber das ist das geringste der oben genannten Probleme 😉

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