T-Shirts und Faschismus

Am 12. Oktober hat sich die Kommunistische Partei Österreichs mal wieder gespalten und ein marxistisch-leninistischer Flügel machte sich unter dem Namen „Partei der Arbeit“ selbständig. Da mag einem das Bonmot von der Linken, die sich durch Spaltung vermehre, in den Sinn kommen, aber dann sollte man auch bedenken, dass die einzigen Organismen, die sich so vermehren, Einzeller sind, was dann wieder den Zustand der radikalen Linken in Österreich, aber auch in vielen anderen Ländern, doch ganz gut beschreibt. Der linke Einzeller, eine winzige Kreatur, die sich um nichts sorgt als sich selbst, wuselt ignorant durch eine Pfütze und hält sich für die ganze Welt. Wer sonst nichts weiß über den kläglichen Zustand der Linken, der braucht nur eine Story zu erfahren, nämlich die von der antifaschistischen Band „Feine Sahne Fischfilet“, die während eines Konzerts in einer linken Spelunke in Bielefeld Ärger mit dem Saalschutz bekam, weil sich der Schlagzeuger das T-Shirt ausziehen wollte. Das, so die hyperkorrekte LesbenGayBiTrans-Polizei, sei furchtbar unsolidarisch von den männlichen Musikern, da Frauen eine Ordnungsstrafe aufgebrummt bekämen, würden sie dasselbe machen. Das Leiberl blieb am Schlagzeugeroberkörper und die LGBT-Bewegung hatte einen großen Sieg über den Sexismus errungen. Statt weibliche Brustwarzen zu befreien, werden männliche solidarisch versteckt. Knast für alle, hurra. Zu schade, dass jener Transsexuelle, der sich in Belgien fast zeitgleich staatlich sanktioniert ermorden ließ, was man hämisch Euthanasie, den schönen Tod, nennt, nicht davon erfahren hat. Vielleicht hätte es ihn überzeugt, dass das Leben trotz einer Umwelt, die Transgenderpersonen fertig macht, lebenswert sei? Wahrscheinlicher ist freilich, dass er kurz gestaunt hätte angesichts der Ignoranz der Bielefelder LGBT-Linken um dann zu verfügen, dass sein Körper sofort kremiert werden solle, um jedes Risiko, doch in einer Welt mit linker T-Shirt-Polizei weiterleben zu müssen, auszuschließen.

Eine Linke, die nicht zu einer totalitären Arschgeigenveranstaltung degenerieren will, muss kritisch sein, muss sich und die Theorie ständig hinterfragen, muss offen bleiben für die Anliegen der Unterdrückten und sollte sich natürlich antiintellektuelle Reflexe ebenso verkneifen wie Hohn für Subkulturen. Eine Linke aber, die einen Großteil ihrer Energie an Bekleidungsdebatten genauso verschwendet wie an innerlinke theoretische Schwanzvergleiche, muss und wird scheitern. Und teilweise ist das gut so, denn Linke wie die „Partei der Arbeit“, die sich als „antiimperialistisch“ definiert und gegen den „antinationalen Kosmopolitismus“ wettert, was im Klartext heißt „wir sind Antisemiten und finden noch den reaktionärsten Nationalisten geil, solange der gegen Amerika ist“, würden der Welt einen Gefallen erweisen, wenn sie untergehen. Das bedeutet natürlich nicht, dass dieser Planet keine Linke bräuchte, und zwar dringend. Jeder Tag beweist mit den Schlagzeilen, die er produziert, wie nötig eine linke Renaissance wäre. Zwar schafft der Kapitalismus einen globalen Trend gegen die Armut, was begrüßenswert ist, doch geht die weltweite Armut um den Preis innergesellschaftlicher Segregation zurück. Anders gesagt: Kinderarbeit und Sweatshopausbeutung sind besser als gar keine Arbeit, aber es gibt viel zu rasch viel zu viele Millionäre und Milliardäre, deren Existenz und deren hurtige Vermehrung darauf verweist, dass der ganze Laden ungerecht gemanagt wird. Eine demokratische, nicht fanatischer Linke hätte derzeit in weiten Teilen der Welt nicht die Aufgabe, die Produktionsmittel zu sozialisieren, sondern Krankenversicherung, Arbeitslosengeld und Rentensysteme einzuführen. Ich weiß, das klingt nicht sehr glamourös, so gar nicht nach Hasta La Victoria Siempre und so, aber es könnte dem real existierenden Menschen konkret helfen. Und zwar jetzt und nicht erst in 100 Jahren. Eine demokratische Linke in Europa hätte die Pflicht, die Zerstörung der Sozialstaaten aufzuhalten und rückgängig zu machen. Der Großangriff des Kapitals auf die zivilisatorischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte sollte Linke ebenso zum Handeln statt zum Schwätzen bringen wie der ruinöse Zustand der durchwegs korrupten Gewerkschaften und Sozialdemokratien. Aber stattdessen hocken Linke über ellenlangen Essays, die man ohne Hochschulabschluss kaum noch entziffern kann, und liefern einander unter faktischem Ausschluss der Öffentlichkeit Gefechte ohne Sinn und Ziel. Währenddessen greifen rechtsautoritäre und faschistische Bewegungen in ganz Europa nach der Macht, der fucking Front National wird demnächst stärkste Partei in Frankreich, und was in Ungarn passiert, muss man hoffentlich nicht erneut erklären? Die Sozialdemokraten, unterwandert von Betriebswirtschaftern und Bankern, lassen den Kontinent in Komplizenschaft mit konservativen Parteien vor die braunen Hunde gehen. Das sollte doch Anlass sein, tätig und notfalls auch tätlich zu werden?

 

Veröffentlicht von

lindwurm

Der Lindwurm aus Klagenfurt

5 Gedanken zu „T-Shirts und Faschismus“

  1. Wieso nur muß jemand, der gegen den anti-nationalen Kosmopolitismus ist, zwangsläufig ein Antisemit sein? Das verstehe, wer will. Paranoid.

  2. Lindwurm, ich bin enttäuscht:
    Da plapperst du doch tatsächlich den wirren Grigat nach, der gegen Nationalismus ist – aber nur bei Deutschen, nicht bei US-Amerikaner (es soll noch ca 35 andere Amerikaner wie z. B. Kubaner und Kanadier geben) und auch nicht gegen israelischen Nationalismus ist, so rechtsnational auch der regierend auftritt.
    Da wird jeder, der auch US-amerikanischen und israelischen Nationalismus ablehnt (unabhängig davon, ob er deitschen oder österreichischen ablehnt) sofort von selbsternannten Antisemitisten zum angeblichen Antisemit erklärt, ohne Rücksicht auf die spinnerte Logik, die damit verkauft wird.
    Da wird jeder, der gegen US-amerikanische Kriegsinterventionen und daran verdienenden Konjunkturkapitalismus ist, zum Antisemiten erklärt, ohne daß irgendeiner bisher jemals in der Lage gewesen ist, halbwegs wissenschaftklich zu erörtern, WAS DASW sein sollte, „Antisemit“ , heute, 68 Jahre nach der Hitlerei und seiner (!!) Ideologie des „2 Antisemitismus.

    Mit welchem Recht und sinnvollem Anspruch verbreiten Antisemitisten verschiedener Coleur mit der permanenten inflationären Erneuerung von „Antisemitismus“-Vorwürfen damit das Gedankengut der falschen Rassentheorien der damaligen Nazis, das auf der von ihnen zur Realisierung des „gesamtvölkisch“ geduldeten und unterstützten Holocaust für die Finanzierung und Begründung von Eroberungskriegen „geformt“ wurde ?
    Merke:
    Es gibt keine Rassen unter den Menschen – seit über 60 Jahren ist das erwiesen!
    Merke:
    Wenn es heute keine Rassen gibt, gibt es heute auch keinen Antisemitismus! Alle Institute, die diesen Namen führen, bangen seither um ihre Existenz und strampeln gegen die Aufklärung der heutigen Verwendung dieses (schon immer ) falschen Begriffes, der sich deshalb inzwischen auch in der deutschen Wikipedia verflüchtigte: versuch mal zu googeln – der Begriff hat kein eigenes Lemma mehr, warum wohl? Weil er sachlich philologisch, politisch und sozial falsch ist, immer war!
    Außer den israelischen Juden sind ca 270 Millionen Menschen weitere SEMITEN – ein Begrif ausschließlich der Sprachwissenschaft, de4r ausschließlich von den Nazis und bürgerlichen Judenhassern dahingehend verfälscht wurde, daß man nur Juden und diese als Rasse und dann noch als „Minderwertige Rasse“ ERKLÄRTE – und DAS plapperst du nach, dieses Gedankengebäude erneuerst du mit jeder heutigen Verwendung dieses Begriffes, besonders gern auch die Antideutschen, die noch nie so richtig auf das achteten, was sie da absonderten. Und der Grigat versucht die Theorie DAFÜR zu schaffen.
    Allgemein ist wissenschaftlich festgestellt, daß FREMDENHASS die Ursache für die diversen Erscheinungen ist, die – auch das ist wissenschaftlich erwiesen – sehr gern von der extremen Rechten in der Gesellschaft (in Deutschland wie USA wie Israel!) im Begriff „Antisemitismus“ versteckt und damit egalisiert werden:
    Hass auf Juden, Antizionismus, Antiisraelismus, Israelkritik, Rassismus und Faschismus – Alles Erscheinungen mit völlig unterschiedener Ursache mit gemeinsamen Fremdenhass, Hass auf das Andere.
    Indem diese Dinge in einem Begriff vermauschelt werden, werden die Ursachen und damit die unterschiedlich erforderlichen Gegenmaßnahmen gegen jeweils andere Leute vermauschelt, wird der Kampf gegen Fremdenhass paralysiert und behindert – aber gleichzeitig jeder Gegner z.B. der gegenwärtigen international verurteilten Maßnahmen der rechtsnationalen Regierung Israels automatisch zum Judenhasser abgestempelt, was wohl damit das einzige Ziel der heutigen Weiterverwendung des Begriffes „Antisemit“ ist.

    Das Dumme dabei ist, daß sich die auf diesem Terrain sich betätigende antideutsche „Antifa“ dabei in bester Gesellschaft mit den ultrarechten Symphatisanten der gegenwärtigen Israelpolitik befinden, die das auch so argumentieren, allerdings zum „Linkssein“ DAS hier deutlich und lautstark in die Welt posaunen:

    „Also hier Aris Definition des Linksseins:
    Es ist ein Lebensgefühl, das zutiefst mit Romantik zu tun hat und mit dem pubertären Wunsch, dass alle, die man nicht versteht, endlich nach der eigenen Pfeife zu tanzen haben.
    Ferner ist das Linkssein unendlich selbstbezogen, selbstgerecht und illusionär. Nicht von Ungefähr wurde die Postmoderne, in der alles nur noch eine Frage des Standpunkts und damit Klassenstandpunkts ist, von Linken erfunden.
    Die Illusion gilt Linken als die Realität, und die Realität ist für die Linken eine Frage der Illusion.
    Ferner empfindet sich das Linkssein auf eine unendlich kollektivistische Weise: Individualismus ist immer suspekt, denn jeder Einzelne hat im legeren Gleichschritt zu marschieren, und Leute, die sich von der linken Mehrheit fernhalten, sind als Abweichler sehr verdächtig.
    Etwa Zionisten. Die reine Lehre sagt, dass die Menschen 1) alle gleich und dass 2) Nationalstaaten ein Verbrechen gegen den Multikulturalismus seien. Nun misstrauen die Zionisten leider aus Gründen uralter Erfahrung der Annahme, dass einer aus Tel Aviv und einer aus Gaza gleich seien, und sie wissen, dass Juden nun mal einen jüdischen Staat brauchen, damit man sie nicht wieder vernichtet.
    – Pustekuchen!, ruft jedoch der Linke, es liegt daran, dass Juden immer Juden bleiben wollen, dass die also ein Extrawürstchen braten, das ihnen icht zusteht.

    Typisch auch der linke Wahn, das Verhalten des Einzelnen von Fremdverschulden abhängig zu machen, ja es daduch zu definieren. Denn keiner sei für sich selbst verantwortlich. Folglich könne die Galinskitochter nicht anders, als sich im Hass auf Israel zu wälzen, weil ihr Vater ihr derlei getriggert habe.
    Spätestens da wird’s vollends kindisch, das selbstverantwortungsfeindliche Herumtheoretisieren und Herumverleugnen des Linksseins.“

    Womit auch belegt sein dürfte, daß das aus der rechtsextremen Ecke kommt, was da gesagt wird.

    Und nun zur „Spaltungt“ der östererichischen „Linken“: Vergiß es.
    Sie tragen nur bei dazu, „Aris“ und seinesgleichen Bild von „links“ zu bestätigen. Marx hin und her – noch heute erlernt jeder, der Kapitalismus erlernen soll, diesen original nach der Marxschen Analyse, das Dumme ist nur, daß so manch eine „Klasse“ sich offenbar verduftet, daß schlecht Kirschenessen ist, wenn keine mehr da sind, die sich als solche erkennen und fühlen.
    Da kommt die „ideologiefreiheit“ als Rettung zur Hilfe:
    Antideutsche sind jetzt ideologiefrei (Grigat läßt versteckt grüßen), die sind nun nur noch gegen deutsches Kapital, gegen deutschen Kapitalismus, und auch nicht mehr gegen die Klasse der Kapitalisten aus USA, völlig frei von Ideologie gegen alles deutsche und damit gegen die deeutsche (leicht eingedampfte) Arbeiterklasse …
    Was für ein fast unaussprechliches borstiges und unsinnig konstruiertes Gedankengebilde, das sich in jedem Aspekt selber widerlegt:
    Es gibt leider KEIN DEUTSCHES Kapital mehr, so wie es auch kein USA-Kapital mehr gibt, denn es ist alles (was zu erwähnen ist) INTERNATIONAL – und gegen wen geht „links“ und „Antifa“ und „Antideutsche“ nun?
    Auweih, das tut weh, das tut weh, ja

    Eine Idee:
    Wer weiß, wie Gesellschaft als System sich SYSTEMISCH verhalten MUSS (weil eben JEDES Sysstem an seine systemischen ERfordernisse gebunden ist), um als Ganzheit (das ist ein System) existieren und sich zum Vorteil zu entwickeln, der findet auch das, was zu tun ist – und das ohne Hass, Ausgrenzung oder Übervorteilung und Diskriminierung, ohne Krieg, da das alles global keinen Sinn mehr macht. Er müßte dann allerdings damit sich Mehrheiten verschaffen, anstelle mit dussliger Zickerei und falscher „Antisemitisterei“, deren Anwendung explizit erneut Rassentheorien voraussetzen würde, und damit, daß es tatsächlich (gezüchtet) Menschenrassen gäbe … ?

  3. „Eine Linke (…) sollte sich natürlich antiintellektuelle Reflexe ebenso verkneifen wie Hohn für Subkulturen.“

    Und dann: „Aber stattdessen hocken Linke über ellenlangen Essays, die man ohne Hochschulabschluss kaum noch entziffern kann, und liefern einander unter faktischem Ausschluss der Öffentlichkeit Gefechte ohne Sinn und Ziel.“

    Mir ist natürlich bewusst, was du damit meinst und sagen willst, aber es ist trotzdem falsch. Das Problem der Linken liegt genau darin, intellektuell nicht satisfaktionsfähig zu sein. Das was Linke eben nicht schaffen ist, sich ein adäquates Bild davon zu machen, was tatsächlich ist und wie es verändert werden kann. Statt eines analytischen Blicks befleißigen sich die Linken oder wer sich dafür hält der Ressentiments und Ideologien von gestern. „Der Kapitalismus“ wird zwar heftigst kritisiert, aber verstanden, was das Wort bedeutet und was kapitalistisch tatsächlich heißt, hat kaum jemand.

    „Eine demokratische, nicht fanatische Linke hätte derzeit in weiten Teilen der Welt nicht die Aufgabe, die Produktionsmittel zu sozialisieren, sondern Krankenversicherung, Arbeitslosengeld und Rentensysteme einzuführen.“

    Das sind wir völlig d’accord, aber darauf beschränkt es sich nicht. Um das zu schaffen müssten die Linken auch verstehen, warum sie verloren haben. Sie müssten begreifen, dass ihre „Revolution“ schon allein deswegen gescheitert ist, weil die wie Marx sagen würde „Bourgeoisie“ selbst viel revolutionärer gewesen ist, als jede Kommunistische Partei. Die kapitalistischen Produktionsweisen haben die Welt intensiver und schneller verändert, als jede sozialistische Bewegung das jemals hätte tun können. Die totalitären Eskapaden kommunistischer Parteien waren die hilflose (und mörderische) Reaktion auf die irreversible Innovationshitze kapitalistischer Vergesellschaftung. Der Mangel an demokratischer Kultur in der Linken war stets der Ausdruck dafür, die eigene Überflüssigkeit gespürt aber nicht verstanden zu haben.

  4. Die Sozialdemokraten von Betriebswirtschaftlern und Bankern unterwandert ?
    Wenn’s denn nur so wäre. Betriebswirtschaft und Bankwesen haben noch etwas mit dem Arbeiter zu tun, die Sozen dagegen schon lange nicht mehr.

    Zumindest in Deutschland ist die Socialdemokratie schon langen von den Kindern der Bildungsbürgertums unterwandert die sich in der Staatlichen Verwaltung breit gemacht haben.
    Da diskutieren dann der Oberstudienrat und die Diplom-Sozialwissenschaftlerin von den nöten der Arbeiterklasse wie zwei katholische Kardinäle vom Ficken: mit höchsten moralischen Ansprüchen, aber mit weniger praktischer Erfahrung.

    Als Bankkaufmann oder Handwerksmeister (ja, auch das ist BWL) ist man bei der SPD in der falschen Partei.

  5. @Alreech Oktober 25, 2013 um 4:46 nachmittags
    Da hast du wohl etwas verwechselt oder redest von dir selber, wenn du meinst:
    „Da diskutieren dann der Oberstudienrat und die Diplom-Sozialwissenschaftlerin von den nöten der Arbeiterklasse wie zwei katholische Kardinäle vom Ficken: mit höchsten moralischen Ansprüchen, aber mit weniger praktischer Erfahrung. “
    Denn:
    Die Praxis sieht etwas anders aus, da halten sich Möchtegernintellektuelle aus jedem Klamauk raus, machen sich als Kuponschneider und Schnäppchenjäger ne goldene Nase mit möglichst sogen. „Mühelosem Einkommen“ (Geld „schafft Geld“ – an), hintertreiben Steuern und meinen, „Die Lage von Arbeitnehmern (da sie sich auich für NEHMER halten) besser zu kennen, als die in der SPD organisierten Gewerkschafter – was von einem armseelige Selbsverständnis SOLCHER „Oberstudienräte“ und verHüterten DIW-WissenVerschaffenden zeugt!
    Zählst du dich auch zu solchen OberunterStudienRäten, weil du auch so genau Bescheid meinst zu wissen, etwa wie die Kardinäle (es gibt nur „katholische“!!) auch aus deiner (!) Kenntnis vom Ficken schwätzen?

    Und was willst DU mit dem Begriff „Arbeiterklasse“, der du den Eindruck verbreitest weder Arbeiter noch Klasse zu kennen und SPD als „Allgemeine Unterwanderung der Kinder von Neubildungsbürgern aus der Arbeiterherkunft“ zu begreifen – ja als was denn sonst?
    Deswegen findet die Veranstaltung Partei SPD statt, was sollte dagegen zu sagen sein?
    Und aufgeschrieben zum Mitnehmen:
    „Bildungsbürger“ ist das Verständnis für Priviligierte aus dem Jahrhundert, in dem es unter den „Bürgern“ auch einige „gebildete“ gab …
    Heute ist jeder richtige MENSCH auch BÜRGER des Staates, zu dem er sich (oder dieser ihn) bekennt und das gemeinsame Ziel die Bildung ALLER BÜRGER – was wohl etwas anderes ist als „Bildungsbürger“-Verständnisse aus der Zeit von Zille und Wilhelm Busch.
    Und was das nun alles mit „links“ zu tun hat, solltest du ruhig mal durchdenken, es wird dazu eigentlich bei gesunder Gesellschaft nicht gebraucht – ist leider oft und immer wieder jedoch das (gesunde) Einzige, was sich ernsthaft dafür auf den Weg macht, und zu oft noch gegen alle Spinner vom „Bildungsbürgerle“

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