Fucking bad times

Ich schlag die Zeitungen auf und will gleich wieder schlafen gehen.

Ein FPÖ-Lokalpolitiker forderte angeblich, man solle „Behinderte vergasen“ (es gilt die Unschuldsvermutung).

Die deutsche Justiz gibt Raubkunst zurück – nicht an Erben der Beraubten, nicht an Frankreich, wo der Raub durch Nazis stattfand, sondern an die Erben eines Nazis.

Die deutsche Polizei stellt ihre Wagen und Lautsprecheranlagen Antisemiten zur besseren Verbreitung von Antisemitismus zur Verfügung.

Ukrainisches Militär beschießt russisches Territorium. Der ukrainische Präsident will für jeden getöteten Soldaten „100 Terroristen“ umbringen lassen.

Die regierenden Hindu-Nationalisten in Indien wollen eine 182 Meter hohe Statue eines ihrer Helden bauen.

Die aktuell widerwärtigsten Banden der Welt, Boko Haram und ISIS, vereinbaren eine Zusammenarbeit.

 

Veröffentlicht von

lindwurm

Der Lindwurm aus Klagenfurt

Ein Gedanke zu „Fucking bad times“

  1. Man will gar nicht mehr die Zeitung aufschlagen. Ein Knaller nach dem nächsten. Und das Internet am besten auch ausmachen – ich hätte sehr gut ohne das Video leben können, in dem auf einer Gelsenkirchener Friedensdemo „Hamas, Hamas, Juden in das Gas“ gerufen wurde.

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