Alle sind Charlie, keiner ist Jude

Es ist der 9. Jänner 2015, Freitag Abend. Zum ersten Mal seit 1945 findet in der großen Synagoge in Paris kein Gottesdienst statt. Aus Sicherheitsgründen. Wenige Stunden zuvor haben Terroristen vier jüdische Mensch ermordet. Sie waren ganz zurecht davon ausgegangen, in einem koscheren Supermarkt welche anzutreffen. 48 Stunden lang zeigte die ganze Welt Solidarität mit den zwei Tage zuvor ermordeten Autorinnen und Zeichnern von „Charlie Hebdo“. Millionenfach wurde das Bekenntnis „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) in Tweets und auf Facebookprofilen verbreitet. Auch politische Parteien und einige islamische Verbände wollten ebenso Charlie sein wie jene Zeitungen und Fernsehsender, die vom Mut des französischen Satireblattes so weit entfernt sind wie ich vom Mond. Dennoch war das ein wichtiges Zeichen, ein Zeichen dafür, dass man den Versuch von Extremisten, ihnen nicht genehme Meinungen mit Mord zu unterdrücken, nicht hinnehmen wolle. Vielleicht sind nun, nach zwei Tagen Hochspannung, alle nur müde geworden und froh, dass es weitgehend vorbei zu sein scheint (während ich dies schreibe ist angeblich noch eine Komplizin der Täter auf der Flucht), vielleicht liegt es auch  daran, dass eine Zeitungsredaktion ein Symbol für einen der Grundwerte der westlichen Zivilisation ist, nämlich eines für Meinungs- und Pressefreiheit, aber bislang sucht man vergeblich nach der millionenfachen Selbstzuschreibung: „Je suis Juif“ (Ich bin Jude/Jüdin).

Möglicherweise ist aber alles viel furchtbarer. Als am 24. Mai 2014 im Jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen totgeschossen wurden, war die europäische Öffentlichkeit nicht sonderlich beunruhigt. Das Leben verlangsamte sich nicht und es wurden keine Solidaritäskampagnen gesichtet. Dasselbe gilt für den Anschlag auf die jüdische Schule von Toulouse im März 2012, bei dem vier Menschen, darunter drei Kinder, starben. Jüdische Tote scheinen Europa, ja die Welt bei weitem nicht so zu erschüttern wie Tote anderen Glaubens. Es ist fast so, als würde Terrorismus gegen Juden als Normalität wahrgenommen und, schlimmer noch, als Reaktion auf den Nahostkonflikt rationalisiert. Dass man den Skandal der Dauerbedrohung jüdischen Lebens in Europa hingenommen hat, ist aber eine der Wurzeln des Nachtschattengewächses Terrorismus. Kaum jemand schien zu verstehen, dass es nicht nur darum geht, jüdische Menschen und Einrichtungen mit Polizeistreifen zu beschützen, sondern dass die Notwendigkeit für diesen Schutz das eigentliche Problem ist. So wie das eigentliche Problem am islamischen Terrorismus nicht die Qualität der Abwehrmaßnahmen dagegen ist, sondern dass diese Maßnahmen nötig sind. Niemand ist frei und ungefährdet, solange Menschen aus dem einzigen Grund, einer bestimmten Religion oder Volksgruppe anzugehören, an Leib und Leben bedroht sind, Muslime selbstverständlich eingeschlossen. Aber Juden sind aufgrund ihrer zahlenmäßigen Schwäche der Gradmesser schlechthin, wie zivilisiert und frei eine Gesellschaft ist.

Europa muss sich darüber klar werden, dass es nicht so weitergehn kann mit dem Ignorieren und Rationalisieren des Antisemtismus. Es reicht nicht, wenn sich Bischöfe, Imame und Rabbiner freundlich die Hände schütteln, es braucht eine Veränderung des Bewusstseins dahingehend, dass Antisemitismus nicht toleriert werden kann. 2014 aber zogen Banden von Antisemiten durch Europas Städte und brüllten ungehindert „Juden ins Gas“. Zum Teil wurden sie dabei sogar von ein paar linken Sekten unterstützt. Da hätte die gesamte europäische Politik und die ganze Publizistik vereint aufstehen müssen um zu sagen: „Nein. Wir dulden das nicht. Wer gruppenbezogenen Hass wie Antisemitismus verbreitet, hat in Europa keinen Platz“. Stattdessen hat man den Schwanz eingezogen und den Mob gewähren lassen, und Figuren wie der SPÖ-Politiker Omar Al-Rawi, der übrigens derzeit auch ganz dringend Charlie Hebdo sein will, durften sich darüber auslassen, wie gemein Israel zu den Palästinensern sei, als ob das selbst wenn es stimmte irgendeine Rechtfertigung für „Juden ins Gas“-Gebrüll wäre. Wieder und immer wieder verabsäumten es Politiker und Meinungsmacher, die demokratischen Grundwerte angemessen eindeutig zu verteidigen, immer ängstlich, die eine oder andere Wählerstimme von Leuten zu verlieren, denen man klar machen hätte müssen, dass in Europa zwar jeder seine Religion praktizieren darf, aber hier weder das Austragen nahöstlicher Konflikte noch theokratische Bestrebungen akzeptiert werden. Muslimischen (und allen anderen) Zuwanderern wäre zu sagen gewesen, dass man sich in Europa Träume von Gottesstaaten und vom Judenumbringen abschminken muss, widrigenfalls man gerne wieder dorthin ausreisen könne, wo solcherlei Barbarei Mainstream ist. Dazu hätte es freilich Politiker und Intellektueller bedurft, die eine Vorstellung von einer europäischen Kultur haben, die über das Verkaufen von Autos hinausgeht. Das visionslose Gesocks, das derzeit regiert, hat nichts im Angebot, und so steht bereits der Neofaschismus in den Startlöchern, der den Hass auf ganze Menschengruppen so richtig aufblühen lassen wird. Und er wird das machen können, weil den gegenwärtigen Knallchargen in Politik und Publizistik Sachen wie Antisemitismus, Menschenrechte und Freiheit allenfalls als Randthemen wichtig sind. Falls morgen die Moscheen brennen, dann weil wir gestern und heute nicht in Solidarität vor den Synagogen standen.

Veröffentlicht von

lindwurm

Der Lindwurm aus Klagenfurt

31 Gedanken zu „Alle sind Charlie, keiner ist Jude“

  1. Ich glaube das wird sich auch wirklich nie ändern. Es wäre schön wenn es so wär. Aber dann würde sich auch die ganze Welt nicht auf Israel stürzen wie es schon vor Jahrtausenden von den Propheten prophezeit wurde.

  2. Ich glaube die Antwort ist viel simpler: Mit Charlie Hebdo wurde ein prominenter Teil der Medien angegriffen. Es liegt nur Nahe dass die Medien jetzt darüber sprechen und das Thema so prominent machen, denn es betrifft sie direkt.

  3. Man liest“ich bin Charlie“ und nicht „ich bin Franzose, Christ,….“.
    Dieser Satz ist ein klares Bekenntnis gegen Terrorismus egal gegen wen es sich richtet!ich bin nicht sicher ob Sie,lieber Verfasser dieses Textes,verstanden haben was die Menschen die das posten,damit ausdrücken wollen.Das diese tragischen Vorfälle jetzt wieder ein paar „Kasperln“ (will keine Namen nennen)für ihre Propaganda Zwecke nutzen finde ich auch nicht gut!
    Ich bin weder antisemitisch noch heiße ich Übergriffe auf Juden oder jüdische Einrichtungen gut und auch die Vorfälle, die sie auflisten,sind einfach nicht zu verstehen. Für mich macht es keinen Unterschied ob Jude,Christ, Moslem, Buddhist, egal welche Nationalität -Terrorismus in jeder Form ist schärfsten zu verurteilen!meiner Meinung nach ist der Satz“je Suisse Charlie „ein Schulterschluss aller Menschen die gegen Terrorismus sind.
    Ich will hiermit nicht provozieren sondern zum nachdenken anregen und darum bitten in dieser angespannten Situation nicht zusätzlich Benzin ins Feuer zu gießen.

    Mit freundlichen Grüßen

  4. Ich fände es gut wenn wir uns in dieser Situation nicht wieder in die verschiedenen Grüppchen zurückziehen würden. Wir verfügen ausser über Hass auch über Empathie und die sollten wir endlich nutzen. Wir sind alle Menschen, wir sind alle gleich. Am besten sollte es doch „Nous sommes humaines“ heißen. Wir sitzen alle im gleichen Boot und wir müssen dem Extremismus (in egal welcher Form) entschlossen entgegen treten.

  5. u daraus direkt auf antisemitismus schließen? ich habe eine kampagne wie #jesuischarlie noch nach keinem angriff gesehen. eine einmalige Dynamik. der schluss auf antisemitismus ensteht aus einer drastischen verkürzung u depreciation sozialer Bewegungen und bringt eine Heuristik, einen bias ans Tageslicht, der scheinbar für alles herhält. Gedanken als ausdruck von idiotie und Ignoranz oder purer Narrheit. eine widmung an die verstorbenen und angehörigen würde dem tod der opfer viel mehr würde beimessen als diese Instrumentalisierung für einen reißerischen Gedanken. #ichbinmensch #menschensindauchnurtiere

  6. Guten Tag,

    wenn ich Ihren Beitrag richtig lese, plädieren Sie dafür, Menschen, konkret Juden nicht als Gesocks wahrzunehmen. Anschläge also zu registrieren, sich zu solidarisieren.

    Gegen Ende bezeichnen Sie dann selbst Menschen als Gesocks, als Knallchargen.

    Dieser Hochmut macht es mir persönlich sehr schwer, mich wirklich mit Ihnen zu solidarisieren.

    Ich verstehe und teile Ihre Wut. Jeder Anschlag ist verwerflich, unabhängig davon, gegen wen er sich richtet.

    Eine Trennung des jüdischen Gedankens vom Nah-Ost-Konflikt ist mir nicht möglich, die Operation Protective Edge ist in zu guter Erinnerung.

    Gleichzeitig würdige ich belastende Angst israelischer Bürger vor Angriffen aus Gaza.

    Ich würde es begrüßen, würden Sie Ihren Ausdruck künftig mäßigten.
    Es ist niemand Gesocks, niemand eine Knallcharge.

    Ihnen und den Lesern beste Grüße

    Frank Hurlemann

  7. Der Artikel versucht zu differenzieren, dem Autor gelingt es aber nicht. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Es geht bei Solidaritätsbekundungen mit Charlie nicht darum, dass Muslime oder andere Menschen, die einer Religion angehören, getötet wurden, sondern dass ein terroristischer Akt gegen Menschen vollzogen wurde, die dabei getötet wurden. Diese Menschen auf aihre Religion zu reduzieren, wäre sehr falsch. Dass dieser Fall so sehr durch die Medien ging hat auch damit zu tun, dass es ein religiös mitivierter Angriff auf die Pressefreiheit war.

  8. Sehr geehrter Herr Hurlemann,

    die israelischen Bürgerinnen und Bürger sind sicher sehr froh darüber, dass sie deren Angst vor Angriffen aus Gaza „gleichzeitig zu würdigen“ wissen. Diese edle Haltung macht es diesen Menschen sicher leichter, wenn sie, ggf. mit ihren Kindern, das nächste Mal innerhalb von 15 Sekunden einen provisorischen Schutzraum erreichen müssen, oder eben auch nicht…
    Ich mag Ausdrücke wie „Gesocks“ und „“Knallcharge“ auch nicht, und ich würde gern einen anderen, niveauvolleren Ausdruck für einen Menschen finden, für den die eine Verteidigungsoperation des Staates Israel es nicht möglich macht, „den jüdischen Gedanken vom Nah-Ost-Konflikt zu trennen“. Was immer das bedeuten soll…
    Ich habe mich sehr bemüht, einen anderen Ausdruck für Sie zu finden – allein, mich verlässt angesichts Ihrer zynischen Worte diesbezüglich die Fantasie.
    Höflichst
    Stephan-Michael Patzke

  9. Hat dies auf Carmilla DeWinter rebloggt und kommentierte:
    Bin ja sonst keine, die einfach so und ungefragt fremder Menschen Einträge rebloggt, aber das hier ist ein so eindrucksvoller und nachdenklich machender Text bezüglich CharlieHebdo und der Geiselnahmen, dass ich nicht umhin kann.

  10. Der Ansatz dieses Artikels ist durchaus korrekt, alle Terrorakte sollen gleichmäßig verurteilt werden. Aber dieser Artikel beinhaltet einen „Fehler“: es geht schon wieder um Religion! Solange Religion – welche auch immer sie sein mag – eine größere Rolle spielt, als die tatsächlichen „Menschen“, die bei solchen Attentaten ums Leben kommen, wird sich nie etwas ändern!
    „Je suis Charlie“ ist nicht „Je suis Chrétien“ (Ich bin Christ), es ist ein Symbol, welches Menschen aller Religionen motivieren soll, Demokratie, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit zu verteidigen. Als Publizistin verfolge ich überdurchschnittlich viele Beiträge zu diesem Thema, aber in KEINEM ging es darum, dass es ein Anschlag auf Christen war. In keinem Bericht ging es um Wertigkeiten, also darum, dass ein Anschlag schlimmer oder grausamer war als ein anderer war. Es war ein Anschlag auf die Werte einer Republik, die als Geburtstort der Pressefreiheit gilt.

  11. guter artikel, allerdings finde ich im letzten part bist du etwas übers ziel hinausgeschossen. migranten wegen antisemitismus und religösen fundamentalismus abschieben zu wollen geht in meinen augen zu weit.
    ich versteh auch nicht warum du die europäische kultur so hochhälst, vor 70 jahren hat diese kultur schließlich die größten antisemitischen gräultaten die es bisher gab hervorgebracht. auch deswegen finde ichs unangebracht den forderungen futter zu geben die die leute aufgestellt haben die diese gräultaten gutheißen. wo ist der unterschied zwischen „kriminelle ausländer raus“ und „antisemitische ausländer raus“?
    deutschen politikern das fehlen von visonen/ein kulturverständnis das nicht übers verkaufen von autos hinausgeht vorzuwerfen ist einen kritik die eines kommunisten nicht würdig ist.

  12. Hallo, Lindwurm,
    ja, so ist das wohl, wie du deiner Enrtrüstung hier Luft verschaffst:
    „Alle sind Charlie, aber keiner ist Jude, oder Muslim (wie – nur u.a. – die Beschützer der weiteren Kosher-Markt-Besucher oder Opfer in Paris) …“ oder eben richtige Menschen….
    Was du da ausführst, kann ich weitgehend nur unterstreichen, auch die darin enthaltene Tragik wie Sorge des anscheinend Ewiglichen darin.
    Sogar auch, wenn du keine Idee mehr zum Lösen dieses weiten Konfliktes erwähnst,.
    Ich denke, das hast du im Eifer nur vergessen, und du hast auch da vernünftige Vorstellungen, die du deinem „regierenden Gesockse“ empfehlen würdest, da das ja sonst alles keinen Sinn machen würde mit deiner bloggerei.

    Allerdings würde ich, um dem Weg zu einer Lösung sich irgendwie annähern zu können, einige von dir unvollendet gelassene Sätze schon mal voll ausschreiben, z.B. diese hier:

    – „Europa muss sich darüber klar werden, dass es nicht so weitergehn kann mit dem Ignorieren und Rationalisieren…“ der Judenfeindlichkeit, des Judenhasses, der Islamophobie und anderer Xenophobien und wie des Gleichsetzens von Religionen mit Genen und menschlichen Eigenschaften, in der Regel gern populistisch nach den extremen Kriterien der Ideologisierungen und negativsten Eigenschaftern, die dabei entstehen, formuliert und „tradiert“ werden

    – „Es reicht nicht, wenn sich Bischöfe, Imame und Rabbiner freundlich die Hände schütteln“, auch deren „Schäflein“ (oder Schafe, wenn dir das lieber ist) sowie die Leute, die sich – unabhängig von ihrer Herkunft – nicht zu Schafen, auch nicht irgendeiner Religion zählen, die gern mal drtaußen gelassen werden (es fehlt das Kriterium „Religionszugehörigkeit“), müssen das auch selber üben, täglich, wo auch immer man sich nähert oder „berührt“

    – „2014 aber zogen Banden von Antisemiten durch Europas Städte und brüllten ungehindert „Juden ins Gas“, und jüdische Siedler in Hebron brüllten auf Ihrer Gegendemo gegen Gazakriegs-Kritiker vor den laufenden Kameras vieler Journalisten „Tod den Moslems, und die Linken ins Gas“ …“

    – „Da hätte die gesamte europäische Politik und die ganze Publizistik vereint aufstehen müssen um zu sagen: „Nein. Wir dulden das nicht. Wer gruppenbezogenen Hass wie Judenhass, Christenhass und Muslimhass verbreitet, hat weder in Europa noch anderswo einen Platz“

    – „… Wählerstimme von Leuten zu verlieren, denen man klar machen hätte müssen, dass in Europa zwar jeder seine Religion praktizieren darf, aber hier weder das Austragen nahöstlicher Konflikte noch theokratische Bestrebungen akzeptiert werden, auch wenn die eigene Verwandtschaft – gleich auf welcher Seite – durch nahöstliche Konflikte vernichtet, der Existent beraubt oder wie auch immer terrorisieret oder betroffen wird …

    – „Muslimischen (und allen anderen) Zuwanderern wäre zu sagen gewesen, dass man sich in Europa Träume von Gottesstaaten und vom Judenumbringen abschminken muss“, daß die Träume von nationalistischen Gottesstaaten gleich welcher Nationalitäten weder in Verfassungen gehören noch mit militärischen oder anderen Gerwaltanwendungen durchzusetzen sind, weil sie Demokratie vernichten und menschenfeindliche Kriege hervorrufen

    – „Das visionslose Gesocks, das derzeit regiert, hat aber nichts im Angebot, und so steht bereits der Neofaschismus in den Startlöchern, der den Hass auf ganze Menschengruppen so richtig aufbühen lasen wird“, und das – wenn schon der menschenfeindliche Begriff „Gesocks“ für Menschen vewrwendet wird – das natürlich sowohl für die in Frankreich, Österreich, Deutschland, Israel, Palästina, Irak, Syrien uvam.gilt, und daß (um nur ein Beispiel herauszugreifen) die Umarmung Nethanjahus bei „wir sind Charly“ schwerlich auch nur die geringste Bedeutung entfalten kann, nicht mehr und an dieser Stelle, nicht so spät

    – „Und er wird das machen können, weil den gegenwärtigen Knallchargen in Politik und Publizistik in ALLEN vom Konflikt tangierten Ländern Sachen wie Judenhass, Islamhass, Christenhass, Atheistenverfolgung, Menschenrechte und Freiheit allenfalls als Randthemen wichtig sind“, nur was ist eine Knallcharge?
    Das sollte eher auf Politiker, Agenturen der Leitmedien, offene und vertsteckte wie etablierte oder Möchtegern-Deutungshoheiten gesagt werden, als nur den „Knallchargen“, wer die auch immer sein sollen

    -„Falls morgen die Gotteshäuser und Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen, Bibliotheken und Rathäuser brennen, dann weil wir gestern und heute nicht in Solidarität vor diesen standen, die „Unsere gemeinsamen Werte“ repräsentieren, weil wir nicht dafür Sorge trugen, daß Frauen wo auch immer auch allein über ihr Leben entscheiden können, und z.B. Heirat oder Scheidung ausschließlich wie in Gottesstaaten nur in Abhängigkeit von Religion und Mann erwirken können

    Wir können auch zusammenfassend sagen, wir sollten gemeinsam dafür sorgen, daß Menschen mernswchenwürdig ihr Leben dort gerstalten können, wo sie leben, ohne Bedrohungen durch Nachbarschaften oder fremde Begehrlichkeiten, durch Extremisten, Fundamentalisten, Terroristen oder Nationalisten welcher Coleur auch immer, um die durch die gewaltige Flüchtlingsmaschinerie gebundenen Ressourcen unserer Welt für Lösungen statt für Notverwaltungen zu verwenden.

    Ich denke mal, das unterstreichst auch du mit diesen Erweiterungen deiner Sätze.

  13. Mario Ottahal, was Sie dabei vergessen ist dass Gewalt gegen Juden in Frankreich schon gang und gabe sind. Frankreich, wie kein anderes Europaeisches Land mit Ausnahme der Ukraine hatte einer der hoechsten Ausreissen von Juden nach Israel. Zuviel ist passiert. Dennoch geht das den Franzosen einen Dreck an. Deswegen wenn man hoert „Ich bin Charlie“ aber nicht „Ich bin Jude,“ ist das dem auch so. Keiner war entsetzt was in Toulouse an der juedischen Schule unter einem passiert ist. Da ist kein nationaler Aufschrei der Entruestung. Und nicht allzulange danach waren es dann 100,000 Franzosen die an einer Protestdemonstration gegen Israel teilnahmen. Mir ist es gleich wenn einer sagt da geht es dabei nicht gegen Juden sondern nur gegen Israels „Besatzungspolitik.“ Aber dabei geht es doch um die Juden wenn es in Verbindung geht, „from the river to the sea, Palestine will be free.“ Vom Fluss bis zum Meer, Palestina wird frei sein.
    Herr Mario, sagen Sie mir doch bitte um was es da geht? Wo ist Israel in dieser Gleichung? Es existiert nicht. Israel, nach der Meinung der Araber, hat das Schicksal ausgemerzt zu werden. Die Palestinensische Bewegung war Hitlers Mittel den Juden auch im Nahen Osten den Garaus zu machen. Das glauben Sie nicht? Suchen sie mal nach unter Hitler und Haj Amin al-Husseini, dem Grossmufti von Jerusalem.

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