Chefsessel „Wien“ von Möbelix: Der Softie unter den Büromöbeln

Nach nur gut zwei Jahren in meinen Diensten beschloss mein bisheriger Bürostuhl, der Drehsessel „Markus“ von IKEA, in den unbefristeten Streik zu treten. Er unterstrich seine Entschlossenheit zur Arbeitsverweigerung dadurch, dass sich seine Rückenlehne nicht mehr verstellen ließ. Nicht sonderlich angenehm, wenn man viel Zeit am Schreibtisch verbringt. Ein neues Sitzmöbel musste her und weil ich weder im Lotto gewonnen noch erfolgreich mit Bitcoins spekuliert habe, sollte es ein eher günstiges Modell werden. Auftritt Möbelix. Der Werbsespruch „Möbelix – kost‘ fast nix“ ist zwar einprägsam, aber nicht ganz korrekt, Natürlich kosten Möbel auch beim durchwegs günstigen Möbelix nicht nix, aber 199 Euro für den ausgewachsenen „Chefsessel Wien“, der noch dazu gerade mit 149 Euro als Sonderangebot zu haben ist, sind schon eine Ansage.

Zusammenbauen? Kein Problem!

Der Sessel ist platzsparend verpackt, was den Transport erleichtert. Notfalls kann man den Karton auch allein die Treppen hoch tragen. Zum Zusammenbau braucht man aber einen Partner. Die Montage des „Chefsessel Wien“ ist zwar nicht kompliziert, erfordert aber zum Beispiel beim Zusammenschrauben der Sitzfläche mit der Rückenlehne schon ein zusätzliches Paar Hände – oder halt handwerkliches Talent, was mir zugegebenermaßen abgeht. Zu zweit ist der Bürostuhl binnen Minuten zusammengesetzt. Die Anleitung ist gut verständlich und logisch und alle Schrauben und Nieten sind vorhanden. Natürlich ist auch ein kleiner Kantschraubenzieher mit dabei, so dass man für die Montage nicht sein eigenes Werkzeug aus dem Schrank holen muss.

Eine weiche Angelegenheit

Ist der „Chefsessel Wien“ dann fertig zusammengeschraubt, kann man mittels Gaslift bequem die gewünschte Höhe einstellen und schon ist der Drehstuhl einsatzfähig. Was mir beim Sitzen als erstes aufgefallen ist: Der ist weich! Alles am „Chefsessel Wien“ von Möbelix ist weich gepolstert. Das Sitzkissen ist weich, die Rückenlehne ist super weich, sogar die Armlehnen sind extrem angenehm gepolstert. Wer lieber hart sitzt, ist hier fehl am Platz. Wer aber, wie ich, seine Möbel lieber etwas softer und bequemer mag, kann mit diesem Bürostuhl wenig falsch machen.

Saubere Verarbeitung, Qualität okay

Die Verarbeitungs- und Materialqualität geht völlig in Ordnung, vor allem für den Preis. Das Protein-Leder fühlt sich hochwertig und langlebig an und nichts knirscht oder knarzt. Gewiss, für die Ewigkeit gemacht ist das Teil nicht, aber dafür kostet es halt auch nicht über 1.000 Euro, sondern (derzeit) nur 149. Und ein paar Jahre Dauerbetrieb sollte der Stuhl durchaus aushalten können. Möbelix gibt die maximale Belastbarkeit mit 120 Kilogramm an. Da habe ich also in Sachen Leibesfülle noch eine ordentliche Reserve. Ein Kritikpunkt: Die Zierleisten für die Armlehnen, die man in dafür vorgesehen Löcher drücken soll, bleiben nicht fest in der Verankerung. Vielleicht gibt es da einen Trick, den ich noch nicht kenne, aber bei meinem Modell muss ich wohl zu Klebstoff greifen, damit die Leisten dort bleiben, wo sie hingehören.  

Fazit: Mit dem „Chefsessel Wien“ von Möbelix kriegt man viel Bürostuhl für wenig Geld. Wer gut gepolsterte Sitzmöbel mag, kann hier bedenkenlos zuschlagen.

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