5 Gründe, warum LG-Smartphones sucken

Das LG G6 ist mittlerweile das preisgünstigste Flagschiff-Smartphone aus dem Jahr 2017. Der ursprüngliche Preis ist seit der Markteinführung um mehr als die Hälfte gefallen und das G6 kostet derzeit weniger als manches Mittelklasse-Phone. Klingt verlockend? Soll man zuschlagen und ein „Schnäppchen“ machen? Nun, es gibt Gründe dafür, warum die Teile so rasch an Wert verlieren.

  1. LG hasst Europa. In den USA kann das LG G6 wireless charging, in Asien wird es mit einem starken Kopfhörerverstärker ausgeliefert. In Europa gibt es keines der beiden Features, aber den gleichen Preis.
  2. Die Update-Politik ist katastrophal. Wie schon bei den Vorgängermodellen warten LG-Kunden ewig auf Aktualisierungen und mehr als ein Update auf eine neue Android-Verison ist pro Modellzyklus meist nicht drin.
  3. Der interne Speicher ist mager. Während bei den meisten anderen Flagschiffen bereits 64 oder gar 128 GB interner Speicher Standard sind, müssen LG G6-Besitzer immer noch mit 32 GB Vorlieb nehmen. Wir schreiben nicht mehr das Jahr 2014, LG!
  4. Die Designsprache ändert sich mit jedem Modelljahr. Das G4 hatte 2015 einen Lederrücken und einen austauschbaren Akku. Das G5 setzte auf die Modular-Bauweise. Das G6 ist nun fast ganz aus Glas und im 18:9-Format. Es ist okay, wenn Hersteller sich was trauen und wenn sie gefloppte Versuche nicht weiter verfolgen. Aber eine ständig wechselnde Designsprache macht die ganze Marke verwechselbar. Geräte von Apple, Samsung, Sony, Huawei und so weiter sind auf den ersten Blick als solche erkennbar. LG verzichtet auf diesen Wiedererkennungswert und produziert damit zielsicher an der Psychologie des Konsums vorbei.
  1. Die Qualitätssicherung ist nicht auf höchstem Niveau. LG verlangt zwar (bei Verkaufsstart) die gleichen Preise wie die Konkurrenz, bietet aber nicht dieselbe Qualität. Ich habe ein LG G4. Nach kaum zwei Jahren Betrieb ist der Lautsprecher, der die Gesprächspartner wiedergibt, fast hinüber und kracht und knarzt nur mehr. Die Kamera, obwohl sie nicht schlecht ist, entsprach nie dem, was das Marketing behauptet hatte. Dasselbe sagen viele Kritiker auch vom G6.

Kurz: Was LG als „Flagschiffe“ anpreist, sind in Wahrheit Mittelklasse-Geräte. Die wären voll okay, würden sie beim Verkauf in der Preisklasse von 300 bis 500 Euro starten. LG schickt sie aber im Luxussegment ins Rennen, und dort sind die Kunden zu Recht besonders kritisch.

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