Al-Kaida vs. China?

Die Möchtegern-Speerspitze der weltweiten islamischen Revolution, die Höhlenmenschenbrigade von Al-Kaida, droht nun auch China. Von der APAIn einem am Mittwoch im Internet veröffentlichten Video des Al-Kaida-Kommandanten in Afghanistan, Abu Yahya al-Liby (Libi), heißt es, nicht nur die christlichen „Kreuzritter“ aus dem Westen und die Juden seien Feinde der islamischen Nation, sondern auch die „kriminellen, atheistischen“ Chinesen, die das muslimische Turk-Volk der Uiguren gewaltsam unterdrückten. (…) Al-Liby, der 2005 aus einem Gefängnis der US-Armee im afghanischen Bagram geflohen war, rief die Muslime in aller Welt auf, sich für die Uiguren einzusetzen und ihren „Heiligen Krieg“ auf den Feind China auszudehnen.

Ja, bitte weiter so. Und bitte auch Russland den „Heiligen Krieg“ erklären. Dann wird es für die größenwahnsinnigen Rauschebärte bald nicht mehr genug Höhlen geben, um sich zu verstecken. Wenn es an China was Positives gibt, dann erstens die Grenzwerte für Handystrahlung, die um die Hälfte niedriger sind als in Europa, und zweitens eine gewisse Unduldsamkeit im Umgang mit islamistischen Terroristen. Mit Staatsterroristen hat die chinesische Führung freilich keine Probleme moralischer Art, so von Diktatur zu Diktatur versteht man einander halt. Auch einen Völkermord unter dem Vorwand der Aufstandsbekämpfung traut man den Chinesen allemal zu, doch holen wir nicht zu weit aus, weiden wir uns lieber an der Vorstellung, was passiert, wenn die Islamisten ihre Terrorkampagne auf China auszuweiten versuchen…