Der Knast – natürliche Heimat der Alpen-Donau-Nazis

Nazis, was habe ich euch im Jahr 2009 versprochen? Das da: „Es reicht. Gegen die Betreiber der Naziwebsite Alpen-Donau.info wird ab sofort mit allen Mitteln, die der Rechtsstaat hergibt, vorgegangen. Ich lasse mir diese Scheiße nicht länger gefallen. Auch wenn es lange dauern sollte: Die Website wird verschwinden und die Verantwortlichen werden sich vor Gericht wiederfinden.“ Und was ist passiert? Die Website gibt es nicht mehr und die drei Hauptveranwortlichen wurden gestern in erster Instanz zu hohen Haftstrafen verurteilt. Nachdem ihr, Nazis, mich und andere Jahre lang auf dieser Website beleidigt, bedroht, verleumdet und zum Abschuss frei gegeben habt (mit Fotos und Privatadressen) und nachdem ihr dort auf abscheulichste Weise gegen alles, was nicht braun ist, gehetzt habt, weil ihr dachtet, wir kriegen euch nicht, sei es mir heute gestattet, ein Bier darauf zu trinken, dass drei eurer Rädelsführer in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach keinen Schaden mehr anrichten werden.

Und jenen, die nun meinen, neun Jahre Knast seien doch arg viel, möchte ich sagen: Der Strafrahmen liegt bei bis zu 20 Jahren. Der Küssel ist seit Anfang der 80er Jahre (!) ein unverbesserlicher Wiederholungstäter. Mit weniger als der Hälfte des Strafrahmens ist der noch billig davongekommen. Und nein, hier geht es nicht um „Meinungsdelikte“, denn nationalsozialistische Wiederbetätigung ist keine Meinung, sondern in Österreich aus gutem Grund ein Verbrechen. Die „Meinung“, die Küssel vertritt, sieht übrigens in seinen eigenen Worten so aus:  Im Parlament ist´s einfach ein Jammer / aber in 20 Jahren ist´s eine Gaskammer /  Da kann man durch Reden nichts mehr erreichen / und es gibt einzig schöne Gasleichen / Wartet nur Brüder, denn wir kommen wieder / und haun´ das rote Gesindel dann nieder / Wartet ihr Brüder, denn jetzt kommt die Rache / Juda verrecke und Deutschland erwache. / Und sind wir dann die alleinige Führung / dann weinen sie alle nur mehr vor Rührung/ Die Juden die haben dann die nötige Reife / und sind paketiert zu schöner Kernseife / Das ist kein Mensch, das ist ein Jud / frag nicht lang nach, mach ihn kaputt / das ist kein Mensch, das ist ein Aff`/ frag nicht lang nach, mach einfach “paff”. 

Noch ist die Causa nicht gegessen und es sind noch viele Fragen offen. Trotzdem bin ich heute in Feierlaune, denn die Urteile sind eine kleine Genugtuung dafür, von dieser Bande viel zu lange terrorisiert worden zu sein. Ich bin sicher nicht der einzige, der sich jetzt denkt: „Recht so“.

 

Jetzt zittern die braunen Knochen

Der Lindwurm muss sich entschuldigen. Nämlich bei den österreichischen Behörden, denen er im Zusammenhang mit der Neonaziwebsite alpen-donau.info immer wieder Untätigkeit und Unwillen zur Aufklärung vorgeworfen hatte. Polizei und Staatsanwaltschaft haben nämlich, wie heute bekannt wurde, sehr wohl ermittelt, und das noch dazu recht effektiv, glaubt man den MedienberichtenVor ihrem Zugriff hatten die österreichischen Behörden in Kooperation mit ihren US- Kollegen die Zugangscodes zum Server der Homepage „alpen- donau.info“ eruiert und alle Vorgänge auf der inzwischen gelöschten Website beobachtet, hieß es von der Staatsanwaltschaft Wien. Während in einer ersten Phase im Oktober 2010 mit 13 Hausdurchsuchungen zunächst gegen die auf der genannten Homepage postenden Personen vorgegangen wurde, könnten nach Auswertung weiterer Ermittlungsergebnisse nun auch die Hintermänner der Homepage gezielt verfolgt werden.

Es folgte die Verhaftung des führenden Neonazi Gottfried Küssel und eines weiteren braunen Kameraden, bei sechs Personen wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt und es wurden Waffen, Computer und NS-Devotionalien beschlagnahmt. Dies dürfte der größte Schlag gegen den österreichischen  Neonazismus seit 20 Jahren sein, doch gegessen ist die Sache damit noch lange nicht, denn es bleibt abzuwarten, ob sich die Behörden trauen werden, auch gegen mutmaßliche Unterstützer und Querverbinder zur Neonaziszene aus dem Umfeld der FPÖ vorzugehen. Hinweise, dass zumindest ein hochrangiger FPÖ-Politiker direkt mit den Alpen-Dodel-Verbrechern kooperiert hat, gibt es ja, und dass immer wieder Elemente aus der FPÖ-Propaganda, wie zB das unsägliche Muezzin-Moorhuhnspiel, auf alpen-donau.info aufgetaucht sind und die Nazis die FPÖ als „unsere Vorfeldorganisation“ bezeichneten und zur FPÖ auch verlinkten, ist eine Tatsache.

Als einer derjenigen Menschen, die dem Cyberterrorismus von „adi“ ausgesetzt waren, hoffe ich auf umfassende Aufklärung und eine harte Bestrafung der Täter. Und auf eine möglichst effektive Austrockung dieses braunen Sumpfes. Aber allein dafür, dass nun bei genau den Leuten, die aus der vermeintlichen Anonymität des Internet heraus versucht haben, Angst und Schrecken zu verbreiten, das große Schlottern ausgebrochen ist, bin ich schon mal dankbar und es verschafft mir eine gewisse Genugtuung. Die Demokratie ist offensichtlich doch noch wehrhaft und die braune Unterwanderung noch nicht so weit fortgeschritten, als dass die Naziärsche tun und lassen könnten, was sie wollen, ohne mit Strafe rechnen zu müssen. Ein Lob verdienen aber nicht nur die, wie es derzeit scheint, doch recht gute Arbeit geleistet habenden Ermittler, sondern vor allem auch jene Journalistinnen, Politiker (damit sind die Grünen gemeint) und engagierte Einzelpersonen, die es nicht hinnehmen wollten, dass übelste NS-Propaganda, widerlichster Antisemitismus sowie untergriffigste Attacken auf Demokraten ungesühnt bleiben.

Es wird eng für „adi“, Teil 2

Noch erscheinen neue Beiträge auf der ekelhaften Nazi-Website alpen-donau.info, doch die ersten im Zuge einer Polizeiaktion überführten Braunschädeln beginnen bereits zu singen wie die Kanarienvögel. Einmal aus der vermeintlichen Anonymität des Internet gerissen, ist es mit dem „Mut“ und den Steherqualitäten dieser Leute wohl nicht weit her. Jetzt darf nicht nachgelassen werden bei den Ermittlungen, und jahrelange verfassungsfeindliche Hetze sowie die ganze Latte anderer Straftaten von Drohung über Nötigung hin zu Verhetzung und Wiederbetätigung dürfen von der Justiz nicht als Lausbubenstreiche behandelt werden, vor allem angesichts der Tatsache, dass diese Leute das Lausbubenalter teilweise schon um 40 Jahre und mehr überschritten und versucht haben, eine Organisation mit dem Ziel zu schaffen, die Demokratie in Österreich durch eine nationalsozialistische Terrorherrschaft zu ersetzen.  Sobald „adi“ vom Netz ist und die Verantwortlichen vor Gericht stehen, werde ich für Freunde und Mitkämpfer eine Runde schmeißen. Aber noch ist der Kampf nicht gewonnen!

Es wird eng für „adi“

Dass die Alpen-Donau-Nazis unangenehme Widerlinge sind, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, und jedem kann es passieren, dass er ins Visier dieser Bande gerät und zum Opfer von Beleidigungen, Drohungen, Verleumdungen, Stalking und anderen Formen der Cyberkriminalität wird. Davor schützt auch die „rechte Gesinnung“ nicht, wie nun der Obmann des Österreichischen Kameradschaftsbundes in Kärnten, Engelbert Tautscher, erfahren musste, der von adi als „Schwein“ an den virtuellen Pranger gestellt wurde. Und dem Präsidenten des ÖKB, Günther Rozenits, unterstellen die braunen Problembären „Altersdemenz“ bzw. „Blödheit“.

Der Screenshot stammt von einem adi-Beitrag, in dem die armen Nazis ihre Männlichkeit durch weibliche Soldaten gefährdet sehen. Was für Würstchen! Oft genug sind die Schreibtischtäter, die hinter adi stehen, aber auch unfreiwillig komisch. Zitat: Da wir in der Tradition der Aufrichtigkeit, der Wahrhaftigkeit und des Mutes stehen, interessieren uns etwaige Verstöße gegen dieses Schandgesetz (Verbotsgesetzt, Anm.) nicht. Da musste ich dann doch laut auflachen. Diese Figuren trauen sich nicht einmal, zu dem, was sie sie so von sich lassen wenn der Tag lang und ihnen fad im Schädel ist, mit Name und Impressum zu stehen. Nein, sie verstecken sich auf US-amerikanischen Servern und hinter Anonymisierungsdiensten. Und von diesen virtuellen Rattenlöchern aus, aus dem Hinterhalt sozusagen spielen sie die „Helden“ und vollbringen solche „Heldentaten“, wie die Familien von bloggenden Kritikern zu bedrohen. Das ist feige und heimtückisch und hat mit „Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Mut“ ungefähr soviel zu tun wie Michael Kühnen mit Heterosexualität.

Größenwahnsinnig sind sie natürlich auch, die adi-Hirnakrobaten. So schreiben sie im aktuellesten Beitrag auf ihrer virtuellen Müllkippe: Der nationale Widerstand in Österreich umfaßt im wesentlichen alle deutschbewußten Gruppen und Personen, die gewillt sind, für die Rettung unserer Heimat persönliche Opfer zu erbringen. Da wir in einem zur Gänze vom Feind besetzten Land leben, sind wir im Gegensatz zu anderen Ländern zu einer Art der Zusammenfassung gezwungen, die im wesentlichen auf der gemeinsamen Weltanschauung und politischen Überzeugung beruht. Glücklicherweise verfügen wir insbesondere in Österreich, aber auch im übrigen Deutschland, über eine Reihe von Vereinigungen, von den national ausgerichteten Studentenverbindungen, Turnerbünden bis hin zu Wander- und Naturschutzvereinen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenschlüssen, in denen unsere Tradition hochgehalten wird. Zudem haben wir in der Freiheitlichen Partei Österreichs eine Vorfeldorganisation, die uns Unterschlupf gewährt und auf deren Strukturen wir zurückgreifen können.

Abgesehen davon, dass hier einmal mehr die demokratiefeindliche, paranoide und hochverräterische Denke dieser Figuren durchbricht, hätte ich zum letzten Satz ganz gerne eine Stellungnahme von FPÖ-Chef Strache!

Jedenfalls wird es langsam eng für die Betreiber der Naziwebsite, denn sie haben den Bogen überspannt. Zu viele Menschen wurden virtuell attackiert, zu wild haben die Herrschaften nach allen Seiten ausgeteilt. Sie haben sich zu viele Feinde gemacht, darunter auch rechtsgerichtete Personen, und auch solche, die in diesem Land ein paar Wörtchen mitzureden haben. Und längst schon ist adi kein Fall nur für das NS-Verbotsgesetz, es wurde eine ganze Latte anderer Straftaten begangen. Nötigung, Drohung, Verleumdung, Stalking, Copyrightverstöße und so weiter. Und sage keiner, man könne ja nix machen, da der Server der Site in den USA stehe! Die Tathandlungen werden in Österreich gesetzt, die adi-Betreiber machen sich in Österreich strafbar! Und natürlich ist etliches von dem, was auf adi so verbreitet wird, auch in den USA nicht legal, womit jeder Server (derzeit Dreamhost), der sich auf Geschäfte mit den Nazis einlässt, zum Ziel von rechtlichen Schritten werden kann. Abgesehen vom juristischen Aspekt ist jeder Demokrat, jede Demokratin, ja jeder, dem an zivilisierten Zuständen gelegen ist, dazu aufgefordert, Druck gegen adi und Konsorten zu machen! Jeder kann und muss dazu beitragen, dass diese Bande zurechtgestutzt wird, bevor sie von der Computerkriminalität zum Terrorismus übergehen kann.

No pasarán!

Die feige Saubande, die die ekelhafte Nazi-Website alpen-donau.info betreibt, bzw ein von dieser Drecksseite aufgehetzter Saukerl hat es geschafft, einen kritischen Blogger mit Drohungen gegen seine Familie zum Verstummen zu bringen. Unterdessen geht das Hetzen und Verleumden und Beleidigen und Wiederbetätigen auf  der Site weiter. Innenministerin Fekter beteuert, dass „gemeinsam mit der Justiz aktiv vorgegangen“ werde. Danach sieht es leider ganz und gar nicht aus. Man ist bislang nicht in der Lage oder nicht Willens, dem braunen Spuk ein Ende zu setzen. Doch die ADI-Ärsche und ihre Beschützer in den Sicherheitsapparaten dürften sich verrechnet haben. Der Sturm der Entrüstung wird sich nämlich nicht mehr legen und das anständige Österreich wird so lange Druck aufbauen, bis der Naziabschaum dort ist, wo er hingehört, nämlich vor Gericht. Ich fordere alle, die wie ich von ADI bedroht und beleidigt werden und alle, die kein Viertes Reich wollen, dazu auf, der Politik und den Behörden so lange Feuer unterm Hintern zu machen, bis die Naziwebsite vom Netz ist und die Betreiber zur Verantwortung gezogen werden! Und ihr, ADI-Deppen, ihr werdet mit euren kriminellen Aktivitäten nicht durchkommen. Euer feiges Versteckspielchen auf amerikanischen Servern wird nicht mehr lange funktionieren. Und dann kommt, und hier zitiere ich ausnamsweise mal euch, der Tag der Abrechnung, aber ganz anders, als ihr euch das in euren feuchten Naziträumen so ausmalt.

Gottfried Küssel ein V-Mann?

Die Neonazis haben´s auch nicht leicht: Nachdem sie mit ihrer Alpen-Donau-Deppen-Website jahrelang Hetze übelster Art betrieben und Juden, Homosexuelle, Minderheiten, Antifaschisten, Politikerinnen und Journalisten verspottet und bedroht haben, wird nun endlich gegen die Bande ermittelt. Und jetzt kommt noch dazu, dass Gottfried Küssel, Szene-Alteisen und Möchtegernführer, sich als V-Mann entpuppen könnte. Bei einer Pressekonferenz mit Herbert Anderl, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, sagte dieser heute, konkret befragt, ob Küssel für den Verfassungsschutz arbeite, nur den vielsagenden Satz: „Da können sie schwer von mir eine Auskunft verlangen“.

Generell steht das Innenministerium offenbar ziemlich unter Stress. Zuviele Leute, die auch ein bisserl was was zu sagen haben, wurden von Alpen-Donau verleumdet und bedroht. Der Druck, gegen die Nazibande vorzugehen, wurde zu groß, um weiter ignoriert zu werden. Die Pressekonferenz mit Anderl, dem Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Peter Gridling sowie dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey, wurde jedenfalls fast panikartig beendet. Obwohl die Journalisten lautstark protestierten, verließen die drei Herren einfach mit der lapidaren Bemerkung, dass die „Fragen sich im Kreis drehen“ würden, das Podium. Ein Skandal.

Was ist da los, Frau Innenminsterin Fekter? Was spielt sich hier ab, Frau Bandion-Ortner? Hat der Verfassungsschutz die Nazis unterwandert oder war es umgekehrt? Hielten hochrangige Beamte ihre schützende Hand über die Neonazis, belieferten diese gar mit Informationen, warnten sie vor Razzien? Es wird Zeit, die Sache aufzuklären! Die Öffentlichkeit lässt sich nicht mehr abwimmeln und mit Phrasen abspeisen.