„Solange sie brav ist…“

Die Abgeordnete der deutschen Partei „Die Linke“, Julia Bonk aus Sachsen, wurde zwangsweise in eine psychiatrische Klink eingewiesen. In diversen Politikforen kommentiert das der bräunliche Abschaum voller Schadenfreude. Ich weiß nicht, was Frau Bonk gemacht oder gesagt hat, das ihre Zwangseinweisung rechtfertigen würde. ich weiß nur, dass es mir bei den Kommentaren den Magen umdreht. Ebenso bei dem Gedanken, unter diesen Kommentatoren könnte auch der eine oder andere Pfleger oder Arzt sein.

-Logisch, dass man bei Verfolgungswahn aller Art (hier: Nazi-Paranoia), erst mal in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wird. Kein Thema!

-Sieht gut aus, die Pfleger werden sich freuen

-Toll – müssen sie denn jeden Junkie-Abfall bei UNS abkippen? Ist in Dresden keine Klapse? Frau Bonk hat wohl zuviel davon geträumt, daß Heroin nicht abhängig macht. Naja, jetzt macht sie wahrscheinlich Bekanntschaft mit anderen „Benzos“.

-So lange sie brav ist, kann sie mehr oder weniger machen was sie will. Wenn sie Ärger macht, gibt es eine „Mach-Heia-Spritze“ oder sie wird fixiert, also ans Bett gefesselt.

-Daß sie so fett ist, könnte daran liegen, daß sie starke Psychopharmaka bekommt, manche lassen den Menschen aufdunsen.

-Die typ. linksradikale Fresse, so wie ich es gewöhnt bin – ob von den Genossinnen „der ersten Stunde“, den Alt-68zigern, den Gendervotzen oder dem ganzen femininen Gesocks aus der Umvolkungsindustrie. Da kommt mir das Kotzen!

-Linke sind doch von Natur aus geisteskrank. Wundert mich wenig.

-War „Bala-Bala-Bonk“ nicht diese überaus eifrige Nazijägerin, die hinter jedem Baum einen vermeintlichen „Nazi“ enttarnte, stets protegiert v.a. von den Staatsmedien wie SPIEGEL?! Eine paranoide Schizophrenie würde ich hier nicht ausschließen

-ich kann mir eine gewisse Häme nicht verkneifen. Stünde sie rechts, wäre sie wahrscheinlich nicht krank geworden. Aber so sind sie halt, unsere „Antifanten“. Immer schön gegen rechts pöbeln und dabei den Verstand verlieren. 

-Eine Dumme schlampe die Vergnügungssüchtig ist und von Politik keine Ahnung hat, – und sich nur links vorkommt, wenn Sie gegen Nazis ist, – ehrlich ist mir unbegreiflich wie so eine Zicke in den Landtag kommen  kann…da hat sie jemanden von der Stasi den Schwanz gelutscht anders kann ich mir den Aufstieg dieser Eule nicht erklären.

-Naja, wenn sie das Gras bei ihrem Lieblings-Neger kauft, hat sie gute Chancen, daß da noch ganz anderer Scheiß drin ist, als nur ein bissel THC.

-Mit Negern wrd die ohnehin schon einschlägige Erfahrungen gemacht haben.

-Diese Frau hätte vor 20 Jahren in ein ordentliches katholisches Internat gehört. Sie hätte dort lernen können zu beten, einen Haushalt führen, Kinder großziehen und einem Ehemann eine treue Frau zu sein.  
Unsere gottlose ökoschwule Gesellschaft hat ein Wrack aus ihr werden lassen.

-Ich denke, die Klapsmühle ist die passende Endstation. Finde gut, dass man solche Leute jetzt endlich medizinisch unter die Lupe nimmt.

-Geisteskrankheiten gehören zu den Bolschewisten,wie der Hopfen zum Bier!

-Psychisch Kranke habern nichts im Bundestag verloren, wo im Ernstfall z.B. über Krieg oder Frieden entscheiden werden kann.

Linke Nazis

Antisemitsmus der übelsten Art, ganz nach Nazimanier, verbreitet der Duisburger Kreisverband der Partei „Die Linke“. Wo solche „Linken“ ihr Unwesen treiben, müssen einem die Nazis  fast leid tun, wird ihnen doch der „nationale Sozialismus“ streitig gemacht…

Links gegen Dummlinks

Hermann L. Gremliza führte in „konkret“ 1/2011 ein aufschlussreiches Interview mit Luc Jochimsen, der kulturpolitischen Sprecherin der Linkspartei im deutschen Bundestag, die im Oktober 2010 mit Claudia Roth („die Grünen“) und Peter Gauweiler (CSU) nach Teheran gepilgert war. Der Lindwurm bringt die bemerkenswertesten Auszüge aus diesem Gespräch, das geradezu exemplarisch darstellt, wie sehr die deutsche Linkspartei schon ideologisch und moralisch auf den Hund gekommen ist.

Gremliza:  Reden wir über ihre Reise mit Gauweiler und Claudia Roth und noch zwei anderen, deren Namen mir nicht so geläufig sind, in den Iran. Ich habe Ihr Tagebuch im Internet gelesen. Da steht, dass Sie im Flugzeug gesagt bekamen, Sie könnten im Iran nur auf die Straße, wenn Sie ein Kopftuch tragen. Dann sitzen Sie in Ghom in einem Palast vor einem Großaytollah, und während Sie auf den warten, wird Ihnen gesagt, es dürfe kein Haupthaar zu sehen sein. Und was machen die drei Damen, die da mitgereist sind? Die richten sich danach, anstatt den Großayatollah mit seinen Vorschriften sitzen zu lassen. Wenn irgendein Funktionär irgendeiner Aberglaubensgemeinschaft meint, er werde nur mit mir reden, wenn ich „oben ohne“ komme oder wenn ich meine Füße nicht wasche oder wenn ich sonstwas mache, was ihm nicht passt, dann kann der mich mal.

Jochimsen: Das verstehe ich nicht, ehrlich gesagt.  Es ist ein Gesetz im Iran, dass Frauen in der Öffentlichkeit den Kopf zu bedecken haben.

Gremliza: Und wenn die ein Gesetz beschließen, dass Sie eine Burka tragen müssen, dann ziehen Sie sich eine Burka an?

Jochimsen: Darüber muss man nachdenken.

Gremliza: In Ihrem Tagebuch berichten Sie auch über ein Gespräch mit dem Präsidenten der Jüdischen Gemeinde des Iran, Siamak Mareshsedegh.

Jochimsen: Das war hochinteressant, ja. Der Antizionist.

Gremliza: Der Antisemit. Er redet über Israel, wie es Achmadinedschad tut. Und sie notieren: „So haben auch viele Zeitgenossen Herzls geredet“

Jochimsen:  Unendlich viele Juden haben das getan

Gremliza: Vor dem Holocaust, Generationen davor.

Jochimsen: Es gibt auch heute Juden, die gegen diesen Staat Israel sind, weil sie finden, der Staat sei Blasphemie, er nehme etwas vorweg, was theologisch noch gar nicht sein darf.

Gremliza: Es gibt unter Juden so viele Idioten wie in jedem anderen Kollektiv. Vielleicht nicht so viele wie bei den Deutschen, aber doch auch reichlich.

Jochimsen: Ich habe eine Biographie über Herzl geschrieben, kenne mich in dieser Argumentation also ganz gut aus.

Gremliza: Mit einem Ayatollah darüber zu diskutieren, ob eine Frau gesteinigt werden darf, ist sinnlos. Der will nichts erreichen, der will sie tot haben. Und zwar auf möglichst grausame Weise. Dem kann man nichts beibringen.

Jochimsen: Die Iraner sehen das als Teil ihrer Kultur.

Gremliza: Im Zentrum der iranischen Politik seht seit vielen Jahren die Forderung, den Staat Israel zu liquidieren. Es gibt in der Linkspartei viele, die mit diesem Vorhaben sympathisieren. Daran hat auch das überzeugende Bekenntnis von Gregor Gysi zum Staat Israel nichts geändert.

Jochimsen:  Doch, Gysi hat sehr viel daran geändert.

Gremliza:  Er hat aber die Beteiligung von Norman Paech und anderen an der Hamas-Tour nach Gaza nicht verhindert.

Jochimsen: Sie meinen den Hilfskonvoi?

Gremliza:  Hilfskonvoi war eine Propagandaformel. Das Zeug wäre ja nach Gaza gelangt, wenn man hätte wollen. Die Israelis hatten angeboten, die Ladung in einem israelische Hafen zu löschen und unter Begleitung von sogenannten Aktivisten nach Gaza zu transportieren. Aber darum ging es diesen Leuten überhaupt nicht. Kein Mensch wollte das Zeug nach Gaza schaffen, sondern es sollte ein propagandistischer Eklat her.

Jochimsen: Na ja.

Gremliza: Norman Paech ist vor Kameras seiner Genossin Anette Groth jubelnd um den Hals gefallen. „Wir haben es geschafft!“ Was haben die geschafft? Nicht den armen Teufeln in Gaza zu helfen, sondern Israel zu schaden. Norman Paech hat 1993, damals war er noch in der SPD, das Bekenntnis abgelegt: „Israel muss sich allerdings in der Tat fragen, ob seine Palästina-Politik nicht einem latenten Antisemitismus in Deutschland Nahrung gibt. Und dem können wir nicht entgegensteuern, indem wir schweigen“.

Jochimsen: Das ist aber doch sehr richtig. Er will dem Antisemitismus in Deutschland entgegensteuern, indem er…

Gremliza:  …Israel dafür verantwortlich macht.

Jochimsen: Auch viele Israelis üben Kritik an Israel. An Israel ist auch vieles zu kritisieren. Norman Paech beruft sich als Völkerrechtler auf die Liste der UN-Resolutionen, gegen die Israel verstößt.

Gremliza: Wäre es nach den Vereinten Nationen gegangen, gäbe es Israel schon lange nicht mehr.

Usw. Leider besteht die Linke aus viel zu vielen Jochimsens und viel zu wenigen Gremlizas….

Diese Linke ist tot

Vor einigen Jahren hatte der Lindwurm das Missvergnügen, im Anschluss an die Präsentation des Buchs „Europas neue Idee“, verfasst vom mehrfach verurteilten Wiederbetätiger Herbert Schweiger, ehemals SS-Leibstandarte Adolf Hitler, mit eben diesem Schweiger sowie einer Runde hochrangiger Neo- und  Altnazis an einem Wirtshaustisch zu sitzen. Neben den immer wieder gerne gehörten Klassikern, die an Nazistammtischen diskutiert werden – als da wären „der ewige Jude“, „die jüdische Weltverschwörung“ und „diese verdammten Juden“ – erörterte das braune Pack auch Zukunftsperspektiven und ließ vor allem einen Mann immer wieder laut hochleben, sobald die Bierkrüge aneinanderprallten: Wladimir Putin. Zwar wolle man nicht vergessen, dass die Russen nicht immer nett zur Wehrmacht gewesen seien, und auch der entehrten deutschen Frauen möchte man gedenken, doch solle man die Zwistigkeiten der Vergangenheit ruhen lassen, denn der knackige Karatekämpfer Putin habe das Zeug dazu, „Eurasien“ in eine judenfreie Zukunft zu führen. So vernahm es der Lindwurm aus den Mündern jener Nazis, die keine dummen kahlgeschorenen ostdeutschen Modernisierungsverlierer sind, sondern die, hüstel, intellektuelle Speerspitze der „Bewegung“, die schon seit mehr als zehn Jahren an einer neuen Querfront bastelt und bereits große Teile der Traditionslinken und der Dummlinken in ihr Netzwerk eingebunden hat. An jenem Abend bekam der Lindwurm das komplette Programm, wie es einem heute von unzähligen Zeitungen, Internetauftritten und Foren entgegenstinkt, zu hören: Hinter allen weltpolitischen Ereignissen stecke eine gigantische Verschwörung, an deren Spitze die Juden stünden, der Kapitalismus und vor allem die „jüdische“ Zinswirtschaft müssten abgeschafft werden, die USA und Israel seien die „Feinde aller friedliebenden Völker“ und „Eurasien“ müsse sich durch eine „großrassige Zusammenarbeit der weißen Völker“ gegen „USrael“ erheben. Putin sei der Mann, dem dieses noble Werk zuzutrauen sei, schwärmten die braunen Strategen.

Seit diesem Erlebnis ist der Lindwurm ein wenig hellhöriger geworden, was Russland-Anbiederung und Putin-Verklärung durch westliche Idioten betrifft. Der Mann und sein System begeistern rechte und linke Totalitarismusfans gleichermaßen, wobei das Putin-Fandom vor allem jenen Teil der westeuropäischen Linken, der ihm anheimgefallen ist, als Volldeppenverstanstaltung desavouiert, leiden doch neben Juden,  Muslimen, Liberalen und Systemkritikern aller Art vor allem auch linke Gruppierungen unter dem durch KGB-Methoden abgesicherten neooligarchischen Putinsystem. Das ist den satten deutschen und österreichischen „Linken“ aber Powidl. Ein Blick in linke Publikationen wie die „Junge Welt“, auf diverse Webauftritte sich links fühlender Parteien und/oder Bewegungen, oder auch nur in die Foren ganz normaler Tageszeitungen beweist: Locker 80 Prozent der deutschsprachigen Linken sind auf Putinkurs. Diese seltsamen Leute stört die Tatsache, dass Oppositonelle unterdrückt, Wahlen gefälscht, eine imperialistische Außenpolitik betrieben und Kritiker ermordet werden ebensowenig wie die entsetzliche soziale Situation der überwältigenden Mehrheit der Russinnen und Russen, von denen die allermeisten mit rund 100 Euro pro Monat überleben müssen, während Putins Freundeskreis vor lauter Kaviarfressen und Champagnersaufen schon Fressbrechdurchfall hat. Diese „Linken“ runzeln auch nichtmal die Stirn, wenn ein Polithallodri wie Gerhard Schröder, der von allen Bundeskanzlern den engagiertesten Kampf gegen Deutschlands Arbeitnehmer geführt hat, mit der Kremlmafia gemeinsame Sache macht.

Kurz: Die putinfreundliche Linke ist nicht links, sie ist antiemanzipatorisch, antidemokratisch, antiaufklärerisch, antiinternationalistisch und antisozialistisch. Sie besteht aus Freunden der trügerischen totalitären Nestwärme, aus bezahlten Verrätern und nützlichen Idioten. Diese Leute sind genausowenig links wie die selbsternannten Kumpels von Hamas und Hizbollah. Nicht ohne Grund treten die Freunde von Putins Russland, dem Iran und den antiisraelischen und antiwestlichen Terrorbanden meist in Personalunion auf. Größte Teile der aktuellen europäischen Linken stecken in einer intellektuellen und strategischen Totalkrise  und sind daher zu kritikunfähigen „Ich-solidarisiere-mich-mit-jedem-Arschloch“-Vereinen verkommen. Und das ist eine atemberaubende Fehlleistung angesichts der sozialen Probleme, die in Westeuropa verstärkt auftreten und deren Bekämpfung die genuine Aufgabe von Bewegungen und Personen wäre, die sich als links bezeichnen. Aber statt gegen die zunehmende Ausgrenzung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen vorzugehen, engagiert man sich für die „Palästinenser“. Statt an einem Konzept zu arbeiten, das die Existenzsicherung jedes Menschen ermöglichen würde, weil er eben ein Mensch ist und daher ein Existenzrecht hat, „kämpft“ man gegen den „US-Imperalismus“. Statt sich auf die Seite jener zu stellen, die in Russland eine Lebenserwartung von 50 haben und im Winter erfrieren, kuschelt man mit deren Mördern. Statt für Frauenrechte und frei bestimmte Sexualität einzutreten, kriecht man den Frauensteinigern und Schwulenaufhängern in den Arsch.

Diese Linke ist tot, genauer gesagt ein Zombie, ein unheimlicher Wiedergänger, der enthirnt die Phrasen der Vergangenheit drischt und in der Gegenwart zielsicher die falsche Seite unterstützt.

Dieser Artikel ist der Erinnerung an Magomed Jewlojew gewidmet, der von den Schergen Putins ermordet wurde.