„Einfach so hart zuschlagen, dass es keine Kläger mehr gibt“ – ein Land im Blutrausch

Das ZDF hat auf Facebook auf die Widersprüche hingewiesen, in die sich Hamburgs Oberbürgermeister Olaf Scholz verwickelt.

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Mehr hat der Sender nicht gebraucht. Darunter erleichterte sich das Volksempfinden, als hätten wir anno 68.

Ohrfeigen für linke Gören

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Schusswaffengebrauch gegen das linke Gesindel

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Fester draufhauen

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Chaoten haben keine Rechte

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Merkel ist schuld

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Fake News. So sad.

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Mehr Gewalt gegen das subversive Gesindel

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Merkel ist schuld, Teil 2

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Auf´s Maul hauen, zur Markierung

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Volksfront!

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Wegsperren!

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Totschlagen!

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Die Fans der Kindersegregation

Österreich verstößt mit seiner Weigerung, die Sonderschulen abzuschaffen, gegen die Menschenrechte, besagt ein neues Rechtsgutachten. Das schmeckt den Leserinnen und Lesern des liberalen „Standard“ gar nicht. Hier ein paar Postings.

1. Der überforderte Lehrer/Pfleger, der vor den „Bärenkräften“ psychisch auffälliger KInder warnt. Den und seine Kollegen findet man sonst gerne unter Artikeln, in denen über Zwangsmaßnahmen gegen psychisch Kranke berichtet wird. Auch dort weisen sie stets auf die „Bärenkräfte“ der Kranken hin, derer man außer mit Zwangsjacke und Fixierung einfach nicht Herr werden könne.

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2. Der besorgte Papa, der „alles“ tun würde, um Behinderte „loszuwerden“.

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3. Der, der gegen körperlich Behinderte eigentlich gar nix hat, aber die geistig Behinderten dann doch etwas eklig findet.

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4. Der, der meint, die Menschenrechte seien einfach gar zu schwierig und utopisch.

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5. Einer der denkt, man solle das mit den Menschenrechten lieber ganz bleiben lassen und das, was ihn überfordert, „schwachsinnig“ findet.

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Abschaum in Gummizellen sperren

Spiegel Online bringt eine reißerische Story über einen Konsumenten von allerlei Drogen, der in eine amerikanische Notaufnahme eingeliefert wird. Soweit, so uninteressanter Allerweltsjournalismus. Darunter krakeln dann aber deutsche Alltagsfaschisten das hin, was ihre engen Herzen bewegt, und das ist wirklich unheimlich. 

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Rassistenpack

Die von der rechtskonservativen Partei Fidesz regierte ungarische Stadt Ozd wollte den Roma mitten in der Hitzewelle das Trinkwasser abdrehen. Nach massiven internationalen Protesten traute man sich das dann doch nicht, sehr zum Unmut der österreichischen Volksseele. Und für dieses Rassistengesindel wollen Grüne, FPÖ, ÖVP und SPÖ mehr „direkte Demokratie“ einführen? Habt ihr euch das gut überlegt?

„Krone“:

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„Die Presse“:

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usw. Mag nimmer mehr dokumentieren. Zu heiß die Temperaturen,  zu widerlich die Leute.

„Ich bin für zwei Besenstiele pro Zelle“

Ein geistig zurückgebliebenes 14-jähriges Kind wird in Untersuchungshaft gesteckt und dort, in einem österreichischen Gefängnis, mit einem Besenstiel vergewaltigt. Erst einen knappen Monat später wird der Bub nach einer psychologischen Untersuchung entlassen. Dazu Vox Populi:

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Terror in Boston und Arschlochösterreicher

Der achtjährige Martin ist stolz, denn sein Vater hat gerade den Bostoner Marathon bewältigt.  Er läuft zur Ziellinie und umarmt Papa. Dann geht er zurück zu seiner Mutter und seinen Schwestern. Die Bombe explodiert. Martin stirbt. Die Explosion reißt seiner Schester ein Bein ab und verletzt seine Mutter schwer. Zwei weitere Menschen sind sofort tot, Hunderte müssen in Krankenhäuser gebracht werden. Der City-Marathon, eine sportliche Großveranstaltung ohne fanatische Fans, die einander tot prügeln oder rassistische Gesänge anstimmen, ohne Hurrapatriotismus und ohne Männlichkeitswahn, dafür mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen sozialen Schichten und aus verschiedenen Ländern, die, angefeuert von vielen Tausenden, zusammenkommen, um gemeinsam an ihre körperlichen Grenzen zu gehen, endet in einem Blutbad. Jeder Terroranschlag ist widerwärtig und macht einen traurig und wütend. Besonders fassungslos ist man, wenn die Mörder Ziele wählen, die für Lebensfreude und ein friedliches Zusammenkommen stehen. Wie die Olympischen Spiele 1972, oder eben wie eine große Laufveranstaltung. Terroristen haben keine Achtung vor dem menschlichen  Leben, daher wählen sie mit Vorliebe Ziele, die für Lebendigkeit stehen: Israelische Schulbusse, irakische Basare, amerikanische Welthandelszentren, deutsche Diskotheken, italienische Bahnhöfe, afghanische Schulen… . Jeder Mensch, der noch nicht völlig verroht ist, muss sich zutiefst verletzt fühlen, wenn auf diese Weise Leben ausgelöscht werden, und er wird keine Entschuldigungen oder Relativierungen gelten lassen. Ein Blick auf die Leserkommentare der Tageszeitungen zeigt jedoch, wie verbreitet der Typus des kalten Unmenschen, der kein Mitleid mehr kennt, inzwischen ist. Dieser Typ Mensch kann nicht einfach mal sein Maul halten, nein, er muss seinen geistigen Dünnpfiff gerade dann verbreiten, wenn das Blut der Opfer noch nicht mal getrocknet ist.

„Der Standard“:

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„Die Presse“:

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„Kleine Zeitung“:

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„Kurier“:

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usw….

Nette Leute

Die „Krone“ berichtet, wie auch andere Medien, über die Kritik der Volksanwaltschaft an den unmenschlichen Bedingungen, unter denen Asylbewerber auf der Kärntner Saualm interniert worden waren. Das ist natürlich wieder einmal eine Gelegenheit für die aus Überzeugung Inhumanen, ihren Menschen verachtenden Dreck zu posten.

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Da wollen die Leserinnen der „Presse“ natürlich nicht nachstehen:

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Auch die Leserschaf des „Kurier“ überschlägt sich vor Nächstenliebe:

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Im „Standard“:

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„Kleine Zeitung“

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