Der Affenzirkus ist eröffnet

Wie zu erwarten war und wie es jeder vorhersagte, der noch alle Tassen im Schrank hat, wird die UN-„Rassismuskonferenz“ in Genf von den abscheulichsten Menschenrechtsverletzern und Antisemiten der Welt dafür genützt, um ihre Propaganda zu verbreiten, die westlichen Werte zu verhöhnen und den demokratischen Staaten eine lange Nase zu drehen. Bei der pünktlich zu Hitlers Geburtstag eröffneten Veranstaltung legte gleich mal der iranische Frauen-, Linken-, Minderheiten- und Schwulenmörder Mahmoud Ahmadinejad los und bezeichnete Israel als das „grausamste und rassistische Land“ der Welt, das dazu noch eine „völlig rassistische Regierung“ habe. Der Vertreter Russlands, das gerade in Tschetschenien einen Völkermord zuende gebracht hat, Vize-Außenminister Alexander Jakowenko, grinste in die Kameras und provozierte in Richtung jener Staaten, die diesen groteske Zombieball boykottieren, dass diese wohl „noch nicht bereit sind, sich den wachsenden Herausforderungen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu stellen“. Und was sagt der österreichische Außenminister und Geistesgigant Michael Spindelegger (ÖVP) über diesen Affenzirkus oberster Rangordnung? Er hält Österreichs Teilnahme daran für „das richtige Signal“ und bedauert, dass nicht alle EU-Staaten so blöd und würdelos sind wie die Wiener und sich von blutsaufenden Diktatoren und Möchtegernjudenvernichtern den Rassismus erklären lassen. Die Frage ist nun, ob Spindelegger einfach nur bescheuert ist oder vielleicht doch zu jener Fraktion der ÖVP gehört, für die ein Antisemit erst dann ein solcher ist, wenn er „eigenhändig sechs Juden erwürgt hat“?