Ich böser Rassist ich?

Wisst ihr, liebe Leserinnen und Leser, was ironisch ist? Wenn mich jemand wie der Wiener Rotlichtkaiser Erich Reder, der auf seiner Website für das „Recht“ kämpft, den inzwischen eindeutig rassistisch konnotierten Begriff „Neger“ verwenden zu dürfen, der gegenüber gewalttätigen Schwulenhassern Verständnis zeigt, der Arbeitslose verhöhnt und sich als Fan von Barbara Rosenkranz, die man straffrei als „Kellernazi“ bezeichnen darf, geoutet hat, wenn also dieser höchst liebenswerte Mensch ausgerechnet mir, der ich seit 20 Jahren gegen Rassismus und Rechtsextremismus aktiv bin und mir dadurch bereits etliche Drohungen aus der „Szene“ eingefangen habe, Rassismus unterstellt. Das ist aber nicht nur bizarr, sondern vor allem auch strafbar, da es sich um eine klare Verleumdung handelt, denn mein Artikel zur Vuzuela war zwar deftig formuliert, aber ganz sicher nicht rassistisch, wie Reder tatsachenwidrig behauptet. Überrascht bin ich freilich nicht, denn dass Verleumdung zum Kampfarsenal der rechten Recken gehört, ist ja nichts Neues. Hm, was tun? Ignorieren? Klagen? Jedenfalls bin ich reichlich sauer, mir ausgerechnet von einer Figur aus dem „Milieu“ eine menschenfeindliche Gesinnung unterstellen lassen zu müssen.