Wo bleiben die Snuffvideos?

Ja, ich weiß, viele werden sich nun denken: „Was, schon wieder ein Nahost-Thema?“ Aber der Lindwurm ist halt ein stures Vieh, das schreibt, was es will und und was es für scheibenswert hält und nicht immer das, was andere lesen wollen…

In vielen Internetforen taucht seit der israelischen Aktion gegen die „Free Gaza“-Flotille immer wieder die Forderung auf, Israel solle doch gefälligst jene Filmaufnahmen veröffentlichen, die die Erschießung der übereifrigen türkischen Möchtegernblockadebrecher zeigen. Das macht Israel aber nicht. Weshalb? Weil man etwas zu verbergen hätte, wie die Kritiker und Feinde des Judenstaates unterstellen? Nein, für diese Medienpolitik gibt es zwei Gründe:

1. In Israel hat man ein völlig anderes Verständnis von Pietät und der Würde der Toten als in der arabischen bzw. islamischen Welt. Während zB die arabischen Palästinenser keine Gelegenheit verstreichen lassen, um ihre Toten medienwirksam in jede Kamera zu halten, die gerade vor Ort ist, und islamistische Terroristen lustvoll Snuffvideos, auf denen sie „Ungläubigen“ den Kopf abscheiden, ins Internet stellen, hat Israel sogar in den blutigsten Zeiten der „Zweiten Intifada“, als kaum ein Tag verging, an dem nicht in israelischen Schulbussen, Cafes oder an öffentlichen Plätzen Bomben explodierten, darauf verzichtet, Bildmaterial von den zerfetzten Leichen und den verkrüppelten Schwerstverletzten an die Medien weiterzugeben, obwohl das vermutlich Sympathiegewinne im PR-Krieg eingebracht hätte. Die Würde des Menschen, gerade auch des getöteten Menschen, und die Rücksicht auf die Angehörigen sind den Israelis wichtiger als das Mitleid der Welt.

2. Was würde geschehen, würde Israel Filmmaterial über die tödlichen Auseinanderstezungen an Bord des türkischen Blockadebrechers veröffentlichen? Genau: Die Feinde Israels würden die Videos heftig im Internet zirkulieren lassen, um sich selbst und ihre naiven westlichen Unterstützer in ihrem Hass zu bestärken.

Israel wird also höchstwahrscheinlich (genau weiß ich es nicht, bin ja schließlich kein Hellseher) diese Filmaufnahmen, so sie denn existieren, niemals freigeben. Die Terroristenfreunde werden sich damit abfinden müssen, dass sie sich nicht an Bild- und Filmmaterial von getöteten „Märtyrern“ ergötzen werden können. Aber sie seien getröstet: Pallywood und diverse Regietalente aus der Djihadistenszene werden weiterhin dafür sorgen, dass die Todesgeilheit ihrer Kundschaft, der das Wissen um die Schrecknisse des Krieges allein nicht ausreicht, um sich gebührend zu empören, auch bildlich befriedigt wird.

Reuters manipuliert mal wieder

Die Nachrichtenagentur Reuters, berüchtigt für die „Photoshop-Berichterstattung“ über den Libanonfeldzug von 2006, beweist erneut, dass sie ihren Ruf als vertrauenswürdige Quelle für News gerne aufs Spiel setzt, ja ruiniert, solange sie nur ein bisschen antiisraelische Stimmungsmache betreiben kann. Da verschwinden dann schon mal auf wundersame Weise Waffen in den Händen der ach so friedlichen Blockadebrecher. Und nachdem das Ziel erreicht worden ist, also viele Zeitungen die gefälschten Bilder bereits abgedruckt haben, reicht man kommentarlos die unbearbeiteten Originalfotos nach. Seriöse Medien sollten in Hinkunft auf die Übernahme von Berichten und vor allem Bildmaterial von Reuters verzichten oder diese zumindest doppelt und dreifach vor Veröffentlichung prüfen.

So war das Wochenende

-Manchmal findet man gerade in den von vielen Intellektuellen so verachteten Boulevardzeitungen Beiträge, die in ihrer Klarheit und Scharfsicht alles übertreffen, was die schwurbelnden Bedenkenträger in den Feuilletons zusammenkritzeln. Wie hier in der „Blick“, dem schweizer Pendant zur „BILD“.

-Henry M. Broder hat die heutige Verleihung der Böhme-Medaile an  Marcel Reich-Ranicki für dessen Lebenswerk insoferne gehijackt, als er seine Laudatio für den 90-Jährigen als proisraelischen Appell gestaltete. Man kann es auch übertreiben und man kann sich für richtige Worte auch den falschen Ort und die falsche Gelegenheit aussuchen…

-Die Hamas-Fans von „Free Gaza“ haben angekündigt, „ein Schiff nach dem anderen zu schicken, bis die unmenschliche Blockade ein Ende hat“. Dass der Beschuss von Zivilisten mit Raketen, Bombenattentate auf Schulbusse und Cafes und Discos und die nun schon Jahre andauernde Entführung von Gilad Schalit auch ein bisschen unmenschlich sein könnten, ist den „Aktivisten“ keine Zeile wert. Der Lindwurm meint: Wer es gut meint mit den Bewohnern des Gazastreifens, der kann durchaus kritisch hinterfragen, ob es seitens Israel besonders sinnvoll und human ist, Dinge wie Schockolade, Gewürze oder Zement  als blockierungswürdige Gegenstände einzustufen, doch in erster Linie sollte er sich nicht vor den Propagandakarren einer Terrororganisation spannen lassen, die für die Blockade ursächlich verantwortlich ist. Wer nachweislich lügt, einseitig gegen Israel hetzt und sich mit Klerikalfaschisten wortwörtlich in ein Boot setzt, hat für mich jede Glaubwürdigkeit als „Friedensaktivist“ verloren.

-Auch Robert Misik gibt in Form eines Videocast seinen Senf zur „Fee Gaza“-Diskussion hinzu, und ich bin erstaunt: Obwohl er erwartungsgemäß viele altlinke antizionistische Stehstätze aufsagt („Israel hat im Laufe der Jahrzehnte viel Unrecht begangen“…“illegale Aktion“… „Friedensaktivisten“ usw), zu ein paar eher originellen Schlussfolgerungen kommt (die Islamisten mutieren bei ihm zu „türkischen Linksradikalen“ – wtf?) und natürlich „verabsäumt“, auf die Gründe für Israels Seeblockade näher einzugehen oder gar die Hamas als die Terrororganisation zu bezeichnen, die sie nunmal ist, bleibt er dennoch angesichts seines politischen Backgrounds erstaunlich neutral und stellt immerhin klar, dass die israelische Armee keineswegs kaltblütig gemordet hat, wie es die Palästinenseristen wütend in die Welt blöken. Das ist für einen wie Misik schon ein Fortschritt im Denken.

-Jetzt will auch das deutsche Kapital ernst machen und lässt über seine Sprecherin Angela Merkel verlautbaren, dass man gedenke, in Hinkunft mit dem Pöbel noch weniger vom erwirtschafteten Geld zu teilen. Resteuropa wird sich wohl  dem Kurs der größten EU-Volkswirtschaft anschließen. Das wird noch lustig. Aber hey, wozu brauchen die Massen denn Kaufkraft? Immerhin ist Deutschland Exportweltmeister und es werden sich sicherlich immer noch ein paar arabische Prinzen finden, die sich einen Fünftmercedez und einen Drittmaybach in die Garage stellen wollen. Was kümmert da die großen konservativen Wirtschaftsexperten das absehbare Wegbrechen der Binnennachfrage?

Geiselnehmende Friedensaktivisten

Aus dem „Standard„: Der Libanese Andre Abu Khalil, der für den katarischen Fernsehsender Al Jazeera von Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara berichtete, bestätigte am Donnerstag, dass „Free Gaza“-Aktivisten israelische Soldaten als Geiseln nahmen. Abu Khalil berichtete der Nachrichtenagentur Reuters, dass es den mit Stöcken und Eisenstangen bewaffneten Aktivisten gelang, die ersten Soldaten, die an Bord kamen, zu überwältigen. Die vier Israelis, die laut Angaben des Kameramanns offene Knochenbrüche hatten, wurden auf das unterste Deck des Schiffes gebracht.

Wird auch diese Meldung von den Schwarzweiß-Propagandabrüllaffen, für die feststeht, dass Israel hier ein Schiff voller harmloser „Friedensaktivisten überfallen“ habe, ignoriert werden? Selbstverständlich. ALLES, was nicht ins erschreckend simple Weltbild von den armen Palästinensern, deren edlen türkischen und europäischen Freunden und den urbösen Israelis passt, wird nicht zur Kenntnis genommen. Notfalls wird man halt behaupten, der Al Jazeera-Journalist sei ein Mossad-Agent…

Inzwischen sind bereits neue Narrenschiffe unterwegs, denn die antisemitische israelkritische Szene hat Blut geleckt. Man weiß den Großteil der veröffentlichten Weltmeinung und des weltweiten antiisraelischen Mainstreams hinter sich und möchte den PR-Coup von voriger Woche gerne wiederholen. Um Hilfe für Gaza geht es, das dürfte mittlerweile bekannt sein, nicht, denn um Hilfslieferungen in den Strip zu bringen, braucht man keine Blockade zu durchbrechen. Es geht einzig und allein darum, der terroristischen Hamas eine Möglichkeit für Waffennachschub über den Seeweg freizukämpfen, indem man die israelische Blockade durch publicityträchtige Stunts in der Hoffnung diskreditiert, der Judenstaat würde dann durch internationalen Druck dazu gezwungen, der Aufrüstung seiner Todfeinde tatenlos zuzusehen.

Stimmen der Vernunft

Es gibt sie noch, die Stimmen der Vernunft inmitten des faktenreistenten antiisraelischen Einheitsbreis. Eine dieser Stimmen kommt ausgerechnet aus RusslandConsider former Yukos CEO Mikhail Khodorkovsky, a man whom I believe the authorities imprisoned unjustly. What would happen if I announced that on a certain day I would crawl into Khodorkovsky’s prison cell to deliver humanitarian aid — and then I actually did it? I would be shot, of course. What would have been my motivation for breaking into prison? To deliver humanitarian aid? Of course not. I would have done it to provoke an attack and, if I were lucky, to be shot in the process. If the goal of the flotilla was to deliver humanitarian aid, why didn’t the organizers agree to dock in the Israeli port of Ashdod, which was offered for that purpose? For that matter, why didn’t they dock in Egypt, a sympathetic Arab country that shares a border with Gaza? I’ll tell you why: Egypt didn’t want them, either. The goal of the activists was not to deliver aid to the people of Gaza but to rack up dead bodies. From the standpoint of the organizers, the ideal ending would have been if the Israeli navy had sunk the entire flotilla. There is a very good reason why Israel is blockading Gaza. The territory is governed by Hamas, which has the professed goal of destroying Israel and is recognized by some Western governments as a terrorist organization. If activists had wanted to send a flotilla to Osama bin Laden carrying “humanitarian aid” of suspect content, would the authorities be obliged to let it pass unchecked?

Auch der niederländische Bestsellerautor Leon de Winter sieht, wie so oft, klarer als 99 Prozent der europäischen Presse: Es war wieder einmal sehr faszinierend. Als letzten Freitag bei Anschlägen von Islamisten in zwei Moscheen in Lahore (Pakistan) 93 Menschen getötet wurden, schwieg die ganze Welt. Als dann bei einer von türkischen Extremisten provozierten Aktion vor Israel 10 Personen ums Leben kamen, schrien die Weltmedien auf. Die 93 frommen Menschen in den Moscheen sind scheinbar völlig unwichtig. Aber es geht da nicht um die Opfer, die sind alle gleichwertig. Es geht um die Täter. (…) da sind natürlich noch all die nützlichen Idioten des linken Politspektrums, die glauben, dass die Palästinenser die grössten Opfer der Welt sind, dass es nichts Schlimmeres gebe, als deren Schicksal. Das ist natürlich Blödsinn. Niemand verhungert in Gaza, es verhungern Leute in Darfur, im Kongo und andernorts auf der Welt. Doch darum geht es diesen Leuten nicht. Fakten spielen keine Rolle. (…) Die Türkei kommt der Hamas zu Hilfe, um Macht zu demonstrieren. Die Hilfsflotte hat einen hohen symbolischen Charakter: Die Türkei ist das neue Zentrum der sunnitischen Welt geworden. Das ist eine schreckliche Erniedrigung für die anderen sunnitischen Länder, vor allem für Ägypten. Die herrschenden Klassen in Kairo haben seit Montag nicht mehr geschlafen, schliesslich ist die Hamas der grosse Feind Ägyptens. Die erstarkte Türkei in Kooperation mit dem Iran bedeutet eine gewaltige geopolitische Verschiebung, die auch für Saudi Arabien eine Bedrohung ist. Es ist eine gefährliche Situation entstanden. Um die armen Palästinenser geht es in Wirklichkeit nicht, im Gegenteil. Am Ende werden sie wieder die Opfer sein.

Nicht lustig 2

Karikaturisten für Tageszeitungen sind insofern arm dran, da sei jeden Tag unter Zeitdruck eine halbwegs originelle, im Idealfall sogar treffend-satirische Zeichnung abliefern müssen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man als Cartoonist Machwerke kreiieren sollte, die arm im Geiste sind, wie es zB heute Sinisa Pismestrovic in der „Kleinen Zeitung“, Österreichs zweitauflagenstärkster Tageszeitung, getan hat. Pismestrovic´künstlerischer Kommentar zur „Free Gaza“-Sache sieht so aus: Ein riesiger Militärstiefel mit der Aufschrift „Israel“ zertrampelt eine Friedenstaube. Ja, kein Scherz. Sogar den Olivenzweig im Maul der Taube hat der Zeichner nicht vergessen. Ganz so, als hätten die bösen israelischen Militaristen ein Floß voller Hippies angegriffen und nicht etwa einen mit gewaltbereiten Islamisten bemannten Blockadebrecher, dessen strategischer Zweck es war, eine neue Nachschublinie für Hamas-Waffen freizukämpfen.

Karikaturen wie diese erscheinen derzeit in vielen westlichen Zeitungen und transportieren damit brav das von den Organisatoren der „Free Gaza“-Provokation beabsichtigte Propagandastück. Zusammen mit teuherzigen Kommentaren entweder ahnungsloser oder böswilliger Journalisten und diversen Wortmeldungen von Politikern, die fast unisono eine „Aufhebung der Blockade“ fordern, wohl „vergessend“, dass Israel die Wareneinfuhr und den Personenverkehr nach/von nach Gaza nicht aus Sadismus  streng kontrolliert, sondern weil es sich im Kriegszustand mit der dort herrschenden Hamas befindet, die die Ermordung von Juden und die Zerstörung Israels offen propagiert und nach derzeit zum Glück eingeschränkter Möglichkeit auch praktiziert, ergibt das eine ungustiös einseitige Stimmungsmache gegen Israel.

Nun sollen, ja müssen Karikaturisten schon der Form ihres Mediums wegen ihre Aussagen zuspitzen. Was sie nicht müssen ist, hetzerische Propaganda zu verbreiten. Zusammen mit der Karikatur im „Standard“, die eine eiserne Faust mit der Aufschrift „Israel“ zeigte, die  ein harmloses Schiffchen zerschmettert, wobei nach allen Seiten hin Pakete mit Rot-Kreuz-Aufdruck durch die Luft fliegen, ist dies bereits die zweite klar faktenwidrige und einseitig antiisraelische Karikatur, die binnen zweier Tagen in einer österreichischen Tageszeitung erschienen ist. Stilistisch und inhaltlich hätten die beiden Zeichnungen so auch in einer iranischen oder syrischen Zeitung abgedruckt werden können.

Israel: Hans Rauscher sorgt sich

Nach dem provozierten „Free Gaza“-Fiasko verspüren Antisemiten und Israelfeinde aller Einfärbungen frischen Wind in der Unterbuxe. Das war zu erwarten und ist nichts Neues, denn diesen Herrschaften kann Israel es nicht recht machen, es sei denn, es löste sich auf. Unangenehm wird es aber, wenn des Antijudaismus und Antizionismus bislang völlig unverdächtige Intellektuelle wie der „Standard“-Kolumnist Hans Rauscher den derzeit besonders billig zu habenden Applaus suchen, der jedem geklatscht wird, der Israel öffentlich eine reinwürgt, und das auch noch als Besorgnis tarnt. Ich erlaube mir, Rauschers ensprechenden Kommantar genauer auszuleuchten:

„Schwere Zeiten für die Freunde Israels“ lautet die Überschrift der Kolumne.

Hm, das ist soweit ja nichts Neues. Als „Freund Israels“ stand man schon immer einer Wand aus rechten  Traditionsantisemiten, linken Antizionisten, arabisch-islamischer Propaganda, missratenen politischen und militärischen Aktionen Israels und unzähligen Nachplapperern gegenüber. „Leichte Zeiten“ gab es für Israelfreunde also nie.

Spätestens seit dem letzten Libanon-und Gaza-Krieg musste die Effizienz, Disziplin und Präzision, für die die israelische Armee berühmt war, stark in Zweifel gezogen werden. Berichte über unangemessene Gewaltanwendung gegen Zivilisten, über ungerechtfertigte Tötungen und sogar über Plünderungen untergruben die moralische Autorität des Vorgehens gegen die Terroristen von Hizbollah und Hamas.

Hans Rauscher möge bitte die Nachweise für diese Anschuldigungen erbringen. Welche IDF-Soldaten haben wann und wo geplündert, unangemessen (illegale?) Gewalt angewendet und ungerechtfertigt getötet? Und wurden diese Soldaten dafür bestraft? Wer solche Anschuldigungen vorbringt, darf sie nicht einfach flapsig in eine Kolumne einweben, sondern sollte sie schon untermauern können – vor allem als „Freund Israels“.

Nun scheint es wieder zu einem unkontrollierten Drauflosknallen gekommen zu sein, bei dem mindestens neun NGO-Aktivisten, meist türkischer Herkunft, getötet wurden. So etwas erwartet man von der schießwütigen Soldateska einer Bananenrepublik – oder, leider, von brutalisierten amerikanischen Berufssoldaten im Irak oder Afghanistan – aber nicht von der hochprofessionellen Armee eines Staates, dessen internationale Glaubwürdigkeit davon abhängt, dass ihm legitime Selbstverteidigung abgenommen wird.

„Unkontrolliertes Drauflosknallen auf NGO-Aktivisten“, „schießwütige Soldateska“, „Bananenrepublik“,  „brutalisierte amerikanische Berufssoldaten“…das ist die Sprache der antiimperialitsischen Szene, das sind Propagandaworthülsen aus dem Fundus des links- und rechtsextremen Spektrums. So reden und schreiben Israelfeinde, seit es Israel gibt. Weshalb verwendet Rauscher diese Wortwahl in einer Kolumne, in der er seiner Sorge um die Sympathiewerte Israels Ausdruck zu verleihen vorgibt?

Die Wahrheit ist, dass es vielen langjährigen Freunden Israels zunehmend schwerfällt, die Exzesse der israelischen Militärpolitik zu akzeptieren. Die noch unangenehmere Wahrheit ist es, dass besonders unter jüngeren und gebildeteren Menschen, die im politischen Leben Europas gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und NS-Verharmlosung kämpfen, Israel schon längst keinen moralischen Bonus mehr hat, sondern dass im Gegenteil Israel als Aggressor und rücksichtslose Besatzungsmacht über gut fünf Millionen Palästinenser empfunden wird. Und zwar nicht nur von Antisemiten.

Von jungen und gebildeten Menschen, die nicht nur den Toten der Shoa nachtrauern, sondern aus der Geschichte gelernt haben und in der Lage sind, sich zu informieren, wird Israel keinenswegs grundsätzlich als „Aggressor und rücksichtlose Besatzungsmacht“ empfunden. „Junge und gebildete Menschen“, die nicht links- oder rechtsradikalen Zirkeln angehören und entsprechend verblendet sind, diskutieren vielmehr offen über Perspektiven und Möglichkeiten einer auf lange Sicht vielleicht machbaren Friedenslösung im Nahen Osten, die sowohl den palästinensischen Arabern eine eigenständige Zukunft ermöglicht, als auch das Fortbestehen Israels als jüdischer Staat garantiert. „Junge und gebildete“ Menschen kritisieren auch schon mal das Vorgehen Israels, seien es schlecht vorbereitete und ausgeführte Militäraktionen wie die Stürmung der „Free Gaza“-Schiffe oder die Feldzüge im Libanon und in Gaza, sei es die Siedlungspolitik oder das Erstarken irrationaler, zur Selbstüberschätzung neigender Kräfte in Israel. „Junge und gebildete“ Freunde Israels werden aber nie so naiv sein, um nicht zu wissen, dass zB im konkreten Fall Israel gar nichts anderes übrig blieb, als die Gaza-Schifferlfahrer vom Brechen der Blockade abzuhalten, es sei denn, man fände Gefallen daran, dass die Hamas wieder auf dem Seeweg mit schweren Waffen beliefert werden kann, was die Folge einer zusammengefallenen Blockade wäre.

Ein Blick in die Internetforen genügt, um zu erkennen, dass die Sympathie , die Israel gerade auch unter jungen Eliten entgegengebracht wurde, so gut wie weg ist. Das ist eine verheerende Entwicklung, vor allem in Deutschland und Österreich, wo eine Verantwortung der Heutigen besteht, die furchtbaren Verbrechen der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Nein, Herr Rauscher, ein „Blick in die Internetforen“ allein schon des „Standard“ genügt, zu erkennen, dass sich das antijüdische, fatktenresistente Ressentiment dort offen austobt. „Junge Eliten“ erblicke ich dort eher selten, zumeist sehe ich Postings von erbarmungswürdiger Schlichtheit, Wortmeldungen von linken und rechten Fanatikern, von Halb- bis Ungebildeten und immer öfter auch solche von Djihadisten. (Nicht nur) Meine Erfahrung mit „Internetforen“, unter denen Rauscher vermutlich „das Internet“ versteht, zeigt etwas gänzlich anderes: Je intelligenter und gebildeter, also je näher an der wirklichen Elite, desto positiver denken junge Menschen über Israel und desto differenzierter und informierter gehen sie an das große Nahostthema heran. Um das zu erkennen muss man freilich ein wenig Recherche betreiben und mehr lesen als bloß die Userkommentare in der eigenen Zeitung.

Trotzdem müssen sich gerade die Freunde Israels schon seit längerem ein realistisches Bild von der israelischen Politik machen. Besonders die jetzige Regierung ist an einem echten „Friedensprozess“ in Wirklichkeit nicht interessiert. Sie glaubt, den Status quo aufrechterhalten zu können. Das bedeutet: die Besatzung über die Palästinenser in der Westbank mehr oder minder unbegrenzt aufrechtzuerhalten; die Siedlungen, vor allem rund um Ostjerusalem ausbauen, andere Siedlungen mitten im Palästinensergebiet zumindest nicht signifikant abbauen; die Palästinenser und die Hamas in Gaza sowie die Hizbollah im Südlibanon militärisch in Schach halten. Die Sicherheitslage ist so tolerierbar, es gibt schon lange keine Selbstmordattentate mehr. So kann man auf Sicht weiterleben. Diesen komischen neuen Präsidenten in Washington muss man einfach aussitzen, der wird ohnehin nur eine Amtszeit haben. Aus dieser Haltung, die von der Mehrheit der israelischen Bevölkerung vielleicht nicht geteilt , aber toleriert wird, ergibt sich aggressiv getönter Stillstand. Das ist nicht gut für Israels Freunde, aber noch weniger gut für Israel selbst.

Keine Sorge, Herr Rauscher, die meisten echten Freunde Israels machen sich sehr wohl ein realistisches Bild von der israelischen Politik. Dass dieses realistische Bild aber oft von jenem abweicht, dass die Mainstreamedien malen, spricht eher gegen letztere als gegen die Freunde Israels, egal was diese, Herr Rauscher, ihrer werten Meinung nach „müssen“. Wir „Freunde Israels“ leiden folglich auch weniger unter der Lage in und um Israel, denn darunter leiden die Israelis und die Araber, sondern unter hastig heruntergeklopften und schlecht fundierten Kommentaren wie dem ihren. Gebildete Menschen und „junge Eliten“ haben die oft lästige Eingeschaft, größere Zusammenhänge zu erkennen, kritische Anaylsen zu erstellen und einen bewussten Umgang mit der Sprache zu pflegen. „Gebildeten Menschen und jungen Eliten“ käme es zB nicht in den Sinn, in einem Kommentar, der Sorge um das Image Israels ausdrücken soll, antiisraelische Kampfbegriffe zu verwenden.

Kurz: Ihr sicherlich gut gemeinter Kommentar zur angeblich so schweren Lage der Freunde Israels verschlimmert die Lage der Israelsympathisanten bloß, Herr Rauscher,  und er transportiert sogar Klischees, die von Freunden Israels, aber auch von halbwegs neutralen Beobachtern der Lage längst als solche enttarnt worden sind. Wahr ist allerdings – und hier nehme ich gleich mal mich selber an der Nase – dass man sich auch als „Freund Israels“ oft genug der Schwarzweiß-Malerei nicht entziehen kann und dann recht kritiklos und einseitig wird, was nicht gut ist, denn man muss sich einen offenen Geist bewahren. Mir ist diese Problematik immerhin bewusst, was ich bei den aggressiven antiisraelischen Stimmen eher nicht sehen kann…

Die Friedenstäubchen in Aktion

Warum, ja warum nur haben die israelischen Soldaten letztendlich von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, als sie auf der Mavi Marmara, dem größten Schiff der „Free Gaza“-Flotte, landeten? Vielleicht lag es an dem überaus herzlichen Empfang?

Und hier noch ein Foto von einigen der harmlosen Gegenstände, mit denen die Friedentäubchen die brutalen israelischen Aggressoren freundlich begrüßt haben. Man erkennt die himmelschreiende Ungerechtigkeit: Die Juden hatten Paintballgewehre und echte Pistolen, während die humanitären Friedenshalbmondfahrer bloß über Stich- und Schnittwaffen verfügten. Gemein.

Himmelschreiend ungerecht auch die Opferbilanz: Während die edlen Pazifisten neun Märtyrer und einige Verletzte zu bejubeln beklagen haben, sind die Juden mit ihren drei Schwerverletzten und vier leicht Verwundeten wieder mal fein raus. Das ist einfach unverhältnismäßig, wie es europäische Politiker und Journalisten bereits mehrfach gesagt haben.  Aber so ist eben  ist die hässliche Fratze des israelischen Apartheidnaziregimes – statt der Hamas und anderen Gruppen, die bloß ein bisschen Endlösung spielen wollen, die Arbeit zu erleichtern, verschanzen sich die Juden hinter schweren Waffen und bauen ihren Kindern Bunker, um sie vor den harmlosen Feuerwerksraketen aus Gaza zu beschützen. Pfui!

„Free Gaza“: Mission accomplished

Die Provokateure der „Free Gaza“-Flotille haben ihr Ziel erreicht: Alle Welt fällt mal wieder über Israel her.

-Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigt sich „tief besorgt“ und fordert gleich mal, dass Israel „seine Grenzübergänge für humanitäre Hilfe für Gaza“ öffnet. Dass die Grenzübergänge für humanitäre Hilfe seit eh und je offen sind, juckt „Lady Ashcroft“ wohl nicht weiter…

Die sozialistische belgische Europaabgeordnete Veronique de Keyser sagte am Montag in Hinblick auf die von Ashton geforderte Untersuchung Israels. „Für uns ist das nicht ausreichend.“ Die EU müsse nunmehr „mit allen Mitteln“ ein Ende der israelischen Gaza-Blockade erwirken. Bach Ansicht von De Keyser sollte die EU dabei auch eine Suspendierung ihres Assoziationsabkommens mit Israel in Betracht ziehen. In dem Abkommen sei festgeschrieben, dass die Vertragsparteien die Menschenrechte achten würden, sagte sie. Na klar, freie Fahrt für freie Selbstmordattentäter und dann noch die Parole „kauft nicht beim Juden“ – weniger sollte man von einer sozialistischen Europaabgeordneten nicht erwarten.

Die spanische EU-Ratspräsidentschaft hat den israelischen Angriff auf Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza scharf verurteilt. Als „äußerst schwerwiegend“ und „inakzeptabel“ bezeichnete Europa-Staatssekretär Diego Lopez Garrido die Aktion am Montag in Madrid. Die spanische Regierung habe zudem den israelischen Botschafter ins Außenministerium bestellt, um eine Erklärung zu verlangen. Ich werde demnächst einen kleinen Hilfsgüterkonvoi mit ein bisserl Sprengstoff für die ETA zusammenstellen. Falls mich die spanischen Sicherheitskräfte an der Grenze abfangen sollten, werde ich dies als „äußerst schwerwiegend“ und „inakzeptabel“ bezeichnen.

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hat Israel „Staatsterrorismus“ bei der Erstürmung des internationalen Schiffskonvois für den Gaza-Streifen vorgeworfen. „Diese Aktion, die im absoluten Gegensatz zu den Prinzipien internationaler Gesetze steht, ist inhumaner Staatsterrorismus“, sagte Erdogan am Montag am Rande eines Besuchs in Chile. „Niemand sollte denken, das wir angesichts dessen ruhig bleiben.“ Erdogan brach seinen Besuch in Lateinamerika ab. Endlich meldet sich mal einer zu Wort, der sich mit Staatsterrorismus bestens auskennt. Oh, ich vergaß: Gegen kurdische Separatisten und Terroristen mit aller Brutalität vorzugehen, ist das gute Recht der Türkei. Israel hat solche Rechte selbstverständlich nicht.

Die USA haben ihr tiefes Bedauern über die Todesfälle bei der Erstürmung der Gaza-Flotte durch die israelische Marine ausgedrückt. Die USA bemühten sich, Aufklärung über die Hintergründe dieser Tragödie zu erhalten, erklärte ein Sprecher des Präsidialamtes am Montag. Für Dienstag ist ein Treffen von US-Präsident Barack Obama mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geplant. Die Hintergründe sind offensichtlich, schließlich bestand die einzige Absicht der „Free Gaza“-Aktion darin, Israel zu provozieren, doch das wird Obama nicht daran hindern, Nertanjahu heftig auszuschimpfen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich erschüttert über die Erstürmung der Gaza-Flotte vor der israelischen Küste mit zahlreichen Toten gezeigt. Ach ja, das ist doch der Chef der Truppe, welche trotz vertraglicher Zusicherung die Wiederbewaffnung der Hisbollah nicht verhindert und sich sonst eher selten über die Todesopfer arabischen Terrorismus erschüttert zeigt?

UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay hat sich „schockiert“ über den israelischen Militäreinsatz gegen die Hilfs-Flottille für den Gazastreifen geäußert. Sie sei schockiert über Berichte, dass humanitäre Hilfe mit Gewalt aufgehalten worden sei, als sich der Konvoi der Küste des Gazastreifens genähert habe, sagte Pillay am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Seufz, die „humanitäre Hilfe“ bestand einzig und allein aus dem Vorhaben, einen Zwischenfall zu inszenieren, über den sich dann Leute wie Pillay „schockiert“ zeigen können.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat Israel nach dem Militäreinsatz gegen eine Hilfsflotte für den Gazastreifen scharf kritisiert. Der Einsatz gegen humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen sei „unmenschlich“, sagte Ahmadinejad am Montag laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Der Angriff im Mittelmeer auf die internationale Flottille mit Hilfsgütern für den Gazastreifen sei kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche, „und dies alles“ bringe Israel „näher denn je seinem Ende entgegen„. Ja ja, tief durchatmen, Herr Präsident, und dabei zusehen, wie ein paar jugendliche Schwule oder „Ehebrecherinnen“ oder „Feinde Gottes“ ganz human am Baukran aufgehängt werden, das beruhigt die Nerven!

Die radikale Hamas, die im Gazastreifen die Macht hat, rief zu einer „Intifada“ vor den Botschaften Israels in der ganzen Welt auf. Araber und Muslime weltweit sollten sich erheben, erklärte die Bewegung. Ich investiere jetzt in Fabriken, die israelische Fahnen herstellen – eine todsichere Sache.

Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hat die blutige Stürmung internationaler Schiffe durch die israelische Marine als „Massaker“ und „abscheuliches Verbrechen“ verurteilt. Wenn die Hamas Fatah-Leute ermordet, schweigt er hingegen stille, der gemäßigte Holocaustleugner.

Die arabischen Staaten haben den israelischen Militäreinsatz gegen die „Solidaritätsflotte für Gaza“ als „Verbrechen“ verurteilt. Einige von ihnen befürchten sogar, dass ein neuer Krieg drohen könnte. Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri und Syriens Präsident Baschar al-Assad erklärten nach einem Treffen am Montag in Damaskus: „Israel verübt abscheuliche Verbrechen. Es missachtet die Mindeststandards der Menschlichkeit und des internationalen Rechts. Dadurch wächst die Gefahr eines Krieges in Nahost, der auch die anderen Staaten der Region in Mitleidenschaft ziehen würde.“ In einer Erklärung des Golfkooperationsrates wurde Israel des „Staatsterrorismus“ bezichtigt. Die arabische Liga wertete die Erstürmung der mit Hilfsgütern beladenen Flotte als Beweis dafür, dass Israel keinen Frieden will. „Wir sehen, dass es keinen Zweck hat, mit Israel über Frieden zu verhandeln“, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa. Übersetzt: „Wir haben und hatten nie ein Interesse an Frieden mit Israel, und das hier ist mal wieder ein prima Vorwand, mit den Juden kein Wort mehr zu wechseln“.

Ein Sprecher des Außenministeriums in Kairo betonte, Ägypten werde weiterhin versuchen, die Lage der Palästinenser in dem Gebiet zu erleichtern, „indem einzelnen Personen ermöglicht wird, die Grenze zu überqueren“. Auf die Kritik der Hamas, die Ägypten aufgefordert hatte, den Grenzübergang Rafah auf der Sinai-Halbinsel jetzt dauerhaft zu öffnen, ging der Sprecher nicht ein. Ach wie gut dass niemand weiß, die Brüder interessieren mich einen Scheiß.

Der israelische Schlag gegen die Hilfsschiffe für Gaza stößt bei der französischen Regierung auf Kritik. Außenminister Bernard Kouchner erklärte sich am Montag „zutiefst schockiert über die tragischen Folgen des israelischen Militäreinsatzes gegen die ‚Friedensflotte für Gaza'“ und forderte eine Aufklärung der Hintergründe. „Nichts kann den Einsatz einer solchen Gewalt rechtfertigen“, erklärte Kouchner. Gewalt ist natürlich nur dann gerechtfertigt, wenn Greenpeace gegen französische Atomversuche demonstriert oder Schwarzafrikaner sich mal wieder bockig zeigen.

Die deutsche Regierung hat sich „bestürzt“ über die israelische Aktion gegen die internationale Gaza-„Solidaritätsflotte“ geäußert. Außenminister Guido Westerwelle verlangte am Montag in einem Telefonat mit seinem israelischen Amtskollegen Avigdor Lieberman eine „umfassende Untersuchung“ des Vorfalls, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm in Berlin mitteilte. Das Schicksal von fünf Deutschen, die mit der „Solidaritätsflotte“ unterwegs waren, müsse schnellstmöglich geklärt werden. Ach, wäre der Mann doch auch so „tief bestürzt“ über die Vernichtungsantisemiten und Schwulenermorder von der Hamas, dann hätten seine Worthülsen vielleicht sowas wie einen Inhalt.

Kritik kam auch vom belgischen Außenminister Steven Vanackere. Es habe den Anschein, als seien die eingesetzten Mittel doch etwas unverhältnismäßig gewesen, sagte er am Montag dem belgischen Fernsehen RTBF. Zugleich betonte er, das israelische Recht, in Sicherheit zu leben, sei von „immenser Bedeutung“. Huch, der Mann tanzt aus der Reihe. Er ist eindeutig nicht empört genug und besitzt auch noch die Frechheit, auf das Recht der Israelis auf Sicherheit hinzuweisen! Skandalös! Antipalästinensisch! Rassistisch! Da setzt es wohl eine Kopfwäsche von Lady Ashcroft.

Russland hat den israelischen Militäreinsatz gegen einen internationalen Hilfskonvoi für den isolierten Gaza-Streifen kritisiert. „Es war eine humanitäre und keine politische Aktion, und daher gibt es keine Rechtfertigung für den Gebrauch militärischer Gewalt gegen die Teilnehmer.“ Das sagte der Chef des außenpolitischen Ausschusses der Staatsduma, Konstantin Kossatschow, am Montag nach Angaben der Agentur Interfax. Keine politische Aktion? Comical-Kossatschow hat gesprochen.

usw usf….