Der Vernichtungsmullah

Wie überraschend: Ayatollah Ali Khamenei, Chef-Pfaffe des klerikalfaschistischen Iran, findet die Friedensgespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde gar nicht gut. Wozu auch verhandeln wenn man davon überzeugt ist, Israel „von der Erdoberfläche verschwinden“ lassen zu können? Aber nur Gemach, es besteht kein Grund zur Sorge und von Handlungsbedarf keine Spur. Immerhin wird es noch ein paar Monate dauern, bis Iran dazu in der Lage ist, den Worten nukleare Taten folgen zu lassen…

Friedensgrüße von der Hamas

Gespräche mit dem „zionistischen Regime“ führen? Das geht natürlich gar nicht, und daher haben tapfere Widerstandskämpofer der Hamas vor Beginn der Verhandlungen zwischen Israel und der palästiensischen Autonomiebehörde kurzerhand vier jüdische Zivilisten ermordet, darunter eine schwangere Frau. Der große Internationale Aufschrei bleibt natürlich ebenso aus wie eine einstimmige Resolution des Wiener Gemeinderates. Schließlich sind die Todesopfer ja irgendwie ein klein wenig selber schuld, nicht wahr? Was fahren die auch mit dem Auto über heiligen arabischen Boden, von dem der moderate „Palästinenserpräsident“ Abbas immer wieder fordert, er müsse judenrein werden (ohne dass dies Abbas´Reputation im Westen schaden würde?) Und vermutlich  waren das ohnehin böse Siedler, also Menschen, denen von der internationalen Politik und diversen Meinungsmachern andauernd vorgehalten wird, sie seien das „Haupthindernis“ für einen „Frieden“, da allein schon die physische Präsenz von Juden den armen Arabern nicht zugemutet werden könne…

Njet njet njet

Die palästinensischen Araber haben mal wieder ein Gesprächsangebot der israelischen Regierung abgelehnt. Mit fast schon tragikomischer Zielsicherheit lassen sie eine Gelegenheit nach der anderen verstreichen, da sie in Wahrheit immer noch hoffen, dieses ihnen lästige Israel würde eines Tages von der Landkarte verschwinden, und weil sie, wie schon so oft zuvor, den Einflüsterungen ihrer vorgeblichen Freunde Glauben schenken. Man kann sich gut vorstellen, wie das abläuft, wie die Telefonleitungen zwischen Ramallah, Ankara, Damaskus und Teheran heiß laufen und die „guten Freunde“ die Palästinenser beschwören, nur ja keinen Kompromiss einzugehen, denn man werde das „Zionistische Gebilde“ – jetzt aber echt – in Kürze beseitigen. Dass dies seit 60 Jahren nicht klappt und niemals klappen wird, wollen die politischen Führer der Palästinenser nicht wahrhaben, also gibt man sich Illusionen hin und deutet Wunschvorstellungen zur Realität um. Doch die Uhr tickt und jedes ausgeschlagene Gesprächsangebot bringt die Region einem Krieg näher, den ich mir, wäre ich Araber, nicht gerade herbeisehen würde.