Please do not fuck the arabs

Griechenland und die Türkei lassen bezüglich der „Gaza-Flotte“ überraschenderweise Vernunft walten, versuchen also, die Hamas-Kämpfer und deren nützliche Idioten davon abzuhalten, eine Eskalation zu provozieren, und die braven Möchtegernblockadebrecher verstehen die Welt nicht mehr. Weil die griechische Regierung dagegen ist, dass von ihrem Staatsgebiet aus ein kriegerischer Akt gegen Israel gesetzt wird, schmollen und drohen die „Aktivisten“ gehörig. Man verteilt offene Briefe, in denen der griechische Ministerpräsident frech ermahnt wird, die Provokateure ziehen zu lassen, und Henning Mankell deliriert nicht nur davon, dass „Israel seine Blockade von Gaza an Griechenland outgesourct“ habe, er wünscht sich fast offen Terror gegen griechische Ziele: Sollte es bei der Behinderung durch die Griechen bleiben, müsse man andere Formen des Protestes gegen die Behandlung der Palästinenser finden. Nun ist es ja schon grotesk genug, wenn sich angeblich progressive Freunde von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit mit den reaktionären und autoritären Klerikalfaschisten der Hamas verbünden und mit denen gemeinsam Krieg spielen wollen gegen ein demokratisches Land. Aber wie sehr diese angeblich „linken“ Figuren bereit sind, all das, was Emanzipation ausmacht, über Bord ihrer Schrottkähne zu werfen, zeigt der Verhaltensleitfaden für die Flottenteilnehmer. Der schreibt den Halbmondfahrern nämlich unter anderem das vor: „Es ist während der gesamten Reise verboten, mit Teilnehmern oder mit Palästinensern im Gaza-Streifen Sex zu haben“. Und so wie schon bei der ersten Blockadebrechertour europäische „Linke“ nicht dagegen aufgemuckt haben, auf das Frauendeck gesperrt und damit der islamistischen Geschlechterapartheid unterworfen zu werden, gibt es auch bezüglich der absurden „No-Sex“-Politik kaum Widerstand dieser „Linken“ gegen religiös verbrämte Moralvorstellungen. Einmal abgesehen davon, dass wohl ohnehin kaum jemand ausgerechnet Gaza als Ort für sexuelle Abenteuer auswählen würde: Wenn mir so ein  Hamas-Clown vorschreiben wollte, wie ich mein Sexualleben zu gestalten hätte, dann würde ich ihm recht direkt mitteilen, wo er mich einmal lecken könnte, und ich würde meinen Kram hinschmeißen und die Herren Tugendwächter dabei allein lassen, wie sich gegenseitig auf sexuell korrektes Verhalten hin belauern. Man ist doch nicht Linker und damit wohl auch Kritiker patriachaler Sexualpolitik, bloß um sich dann von bärtigen Deppen vorschreiben zu lassen, ob und mit wem man vögeln darf!

„Israel böse, grunz grunz“

Der so genannte UNO-Menschenrechtsrat ist erwartungsgemäß zum Schluss gekommen, Israel habe bei der Erstürmung der „Mavi Marmara“ „ein nicht zu akzeptierendes Maß an Brutalität erkennen lassen“ und „klar gegen das Recht verstoßen“. Die israelischen Soldaten hätten sich „mutmaßlich Verbrechen wie vorsätzlicher Tötung und Folter“ schuldig gemacht, heißt es weiter, und die Blockade des Gazastreifens sei, oh Wunder, „illegal“. Zwar hat die ganze Welt gesehen, dass die IDF-Leute, die sich auf den türkischen Terrorkahn abseilten, sofort und ohne Vorwarnung brutal angegriffen, mit Eisenstangen verprügelt, über Bord geworfen und als Geiseln unter Deck verschleppt wurden, aber zur klaren Notwehrsituation der Soldaten verliert dieser „Menschenrechtsrat“, der mehrheitlich ein Club von Diktaturen, absolutistischen Monarchien und islamischen Staaten ist, die zum Teil die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte nicht einmal pro forma anerkennen, kein Wort. Dieser „Bericht“ ist also ein Fall für die Rundablage und in etwa so viel wert wie ein von einem Kannibalen verfasster Lokalführer für vegetarische Restaurants.