Little Criminals

Auch nicht schlecht: Die Hamas, stets unermüdlich aktiv im antiimperialistischen Kampf um ihr eigenes Wohl, raubt Banken aus. Aber auch das wird die vornehmlich linksextremen europäischen und amerikanischen Groupies der Klerikalfaschisten nicht in ihrer Solidarität erschüttern, denn in diesen Kreisen hat man ja ebenfalls eine gewisse Tradition in Sachen Bankraub, Entführung und Bombenlegen…

Deutschland wird wieder kenntlich

Was liest man derzeit über die Haltung deutscher Politiker gegenüber Israel? Man liest dieses: Außenminister Guido Westerwelle hat Israel unmissverständlich aufgefordert, den abgeriegelten Gazastreifen komplett zu öffnen.

Und dieses: Die Zeit, die Israel angesichts der weltweiten Proteste gegen seine Gaza-Blockade und der festgefahrenen Verhandlungen mit den Palästinensern noch bleibe, neige sich dem Ende zu. „Es ist für Israel fünf Minuten vor zwölf“, sagte Niebel laut Presseberichten.

Und auch das: Union, FDP, SPD und Grüne bereiten derzeit eine gemeinsame Resolution zur Gaza-Blockade vor. Die vom israelischen Sicherheitskabinett beschlossene Lockerung könne nur ein erster Schritt sein, heißt es in dem Entwurf. Gefordert werden soll die vollständige Aufhebung der Blockade.

Was ist geschehen? Hat die Hamas ihre Charta geändert und die aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ übernommen Passagen ebenso gestrichen wie die vernichtungsantisemitischen Absichtserklärungen? Hat sie Israel ohne Vorbehalte anerkannt? Dem Terrorismus abgeschworen? Die nazihafte antisemitische Propapanda im Kinderfernsehprogramm beendet? Den Raketenbeschuss völlig eingestellt? Die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung und die Drangsalierung derselben mit klerikalfaschistischem Totalitarismus beendet? Nein, all das hat die Hamas nicht getan. Sie verfolgt weiterhin ganz offen das Ziel der Vernichtung des jüdischen Staates und seiner jüdischen Bewohner und die Errichtung eines muslimischen Großpalästinas von Irans Gnaden.

Geschehen ist etwas anderes. Deutschlands Politiker haben die Masken fallengelassen und fühlen sich nach dem Propagandacoup der Türkei und ihrer nützlichen Idioten nicht mehr an die seit 1948 immer brav gehaltenen Sonntagsreden und an die bei Staatsbesuchen in Israel und nach tränenreichen Besuchen in Yad Vashem großzügig vorgetragenen Beteuerungen, bedingungslos hinter dem Recht Israels auf Existenz zu stehen, gebunden. Deutschlands politische Klasse ist – den Antisemitisums der Massen hinter sich wissend – nun ganz Walser und Möllemann und fordert von Israel offen, doch bitte endlich die Waffen zu strecken. Das ist aber nicht nur schlecht, denn immerhin weiß man in Israel nun endgültig, was man sich von Deutschland, dem größten Handelspartner des Iran, erwarten darf.

Arschlöcher auf See

In meiner Naivität hatte ich die „Free Gaza“-Halbmondfahrer ja bislang zwar als deppert, aber relativ harmlos eingeschätzt. Ein Artikel in der „Welt“ (und nicht nur dieser) lassen mich aber vermuten, dass hier nicht nur Idioten, sondern wahre Arschlöcher auf See unterwegs sind. Ich zitiere: (…) Dabei hatte sich die israelische Regierung zuvor sogar um einen Kompromiss bemüht und den Organisatoren der Friedensflotte angeboten, die Ladung freiwillig in Aschdod zu löschen. Man werde die Hilfsgüter dann an die Vereinten Nationen übergeben, die sie auf dem Landweg nach Gaza bringen könnten. Zuvor wollten die Israelis nur prüfen, ob zwischen den Hilfsgütern möglicherweise auch Waffen versteckt seien. Die Organisatoren wollten von dem Angebot nichts wissen. Dann bot die Familie des vor vier Jahren von der Hamas entführten Soldaten Gilad Schalit den Organisatoren an, sich bei der Regierung in Jerusalem dafür einzusetzen, die Friedensflotte nach Gaza zu lassen. Im Gegenzug wünschten sich die Schalits, die Passagiere der „Friedensflotte“ mögen sich bei der Hamas dafür einzusetzen, dass ihrem Sohn ein Paket mit Lebensmitteln und Briefen übergeben werden dürfe. Auch dieses Ansinnen wurde abgelehnt. (…) Die Bindung der Organisatoren an die Hamas scheint beunruhigend eng zu sein. Bei der Abschiedsfeier eines der Schiffe in Istanbul sollen nach Informationen des israelischen „Intelligence & Terrorism Information Center“ zwei hochrangige Hamas-Mitglieder aus Großbritannien und ein jordanischer Führer der Muslimbruderschaft anwesend gewesen sein.

Ginge es den „Free Gazaianern“ um die Versorgungslage der Gazabewohner, würden sie in Kooperation mit Israel ihre Hilfsgüter abliefern, ohne mit aller Gewalt die Konfrontation mit der israelischen Marine zu suchen, um sich dann öffentlichkeitswirksam als Opfer stilisieren zu können. Ginge es den „Free Gazaianern“ um die Menschenrechte, hätten sie den Vorschlag der Familie Schalit angenommen oder würden sich zumindest der Form halber für die Freilassung von Gilad einsetzen. Es geht diesen Leuten aber weder um die Menschen in Gaza, noch um Menschenrechte, es geht ihnen allein darum, die Hamas zu unterstützen, Israel zu dämonisieren und ihr Bedürfnis nach Selbstdarstellung zu befriedigen.  

Ein Hamas-Herz für Kinder

Neues von den tapferen Freiheitskämpfern der HamasMilitante Palästinenser haben in der Nacht zum Sonntag ein Kinder-Sommerlager des UN-Flüchtlingshilfswerks im Gazastreifen überfallen und in Brand gesetzt. Etwa 30 Bewaffnete seien in das im Aufbau befindliche Lager am Strand der Stadt Gaza eingedrungen, teilte das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) am Sonntag mit. Zum Zeitpunkt des Angriffs waren noch keine Kinder in dem Lager, nach UN-Angaben wurde aber ein Wächter verletzt. (…) Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Abteilung für die Rechte palästinensischer Flüchtlinge, die von der radikal-islamischen Hamas-Organisation geleitet wird, hatte dem Hilfswerk jedoch vorgeworfen, „mit kulturellen Mitteln in die Seelen palästinensischer Kinder einzudringen“. Ziel sei es, „ihren Glauben zu zerstören und zu erschüttern, mit Hilfe von Ideen wie Vergebung, Koexistenz und dem Vergessen der Vergangenheit“. Die Hamas hatte im Sommer 2007 die Kontrolle im Gazastreifen gewaltsam an sich gerissen und herrscht seitdem in dem Gebiet.

Berufsrisiko der Terroristen

Dass China nicht davor zurückschreckt, an eine Terrorbande wie die Hamas Waffen zu verkaufen, ist nicht neu. Dass diese Waffen nur einem einzigen Zweck dienen, nämlich Juden zu ermorden, ist ebenfalls bekannt. Wenn also einem Hamas-Waffenhändler das Pech widerfährt, von seinen eigenen Leuten verraten zu werden und dann einem Mordanschlag zum Opfer zu fallen, dann kann dieser Mann keine Waffen in China kaufen, mit denen Juden umgebracht werden. Das ist durchaus erfreulich, wer immer auch den feinen Herren ausgeknipst hat. Und nein, ich empfinde nicht mal einen Hauch von Mitleid. Ähnlich wie verunglückte Extrembergsteiger noch leben könnten, wären sie mal nicht auf extreme Berge geklettert, könnte auch der Hamas-Terrorist noch täglich Hummus genießen, hätte er sich nicht dazu entschlossen, Terrorist zu werden, sich in Terroristen- und Waffenschieberkreisen herumzutreiben, Israelis umzubringen und den Mord an israelis logistisch zu ermöglichen.

Who killed Mahmud al-Mabhuh?

Ein Hauch von James Bond oder Steven Spielbergs „München“ weht derzeit durch Österreich, denn jenes elfköpfige Kommando, das am 20. Jänner den Top-Terroristen und Hamas-Waffenbeschaffer Mahmud Abdel Rauf al-Mabhuh in einem Dubaier Hotelzimmer zu Allah geschickt hat, verwendete offenbar österreichische Wertkartenhandys, um miteinander zu kommunizieren. Viele, vor allem natürlich die Hamas, gehen davon aus, dass der Mossad hinter der Exekution steckt (obwohl die Hamas auch die Konkurrenten von der Fatah als mögliche Täter ins Spiel gebracht hatte bevor man wieder zur altgewohnten Sprachregelung „Israel ist an allem schuld“ zurückfand).

Sollte es der Mossad gewesen sein, dann hat er kräftig gepatzt, denn der Kommandotrupp hat eine breitere Spur hinterlassen als ein Wirbelsturm. Das fängt mit den österreichischen Handys an und hört beim Identitätsdiebstahl israelischer (!) Staatsbürger noch lange nicht auf. Entweder hat hier jemand – unter extremem Zeitdruck? – kräftig geschlampt, oder die Täter kamen doch aus einer ganz anderen Ecke, als allgemein vermutet wird. So hatte die Fatah ein mindestens so großes Interesse am Ableben al-Mabhuhs wie viele arabische Staaten, die weder militärische Aktivitäten der Hamas auf ihrem Territorium dulden möchten, noch untätig dabei zusehen, wie der Iran seine Fünften Kolonnen und Ersatzkriegsarmeen aufrüstet, die ja für die sunnitischen Monarchien eine ebenso große Gefahr darstellen wie für Israel. Auch denkbar ist eine schlichte Abrechnung im Waffenschiebermilieu, in dem man bekanntlich keine Mahnschreiben an säumige Schuldner schickt, sondern den Zahlungsunwilligen in der Regel liquidiert. Die Liste der Menschen und Staaten und Organisationen, die mit dem verschiedenen Herren offene Rechnungen hatten, ist jedenfalls lang, aber egal, ob es nun der Mossad war, die Fatah, Ägypten oder der Butler: Mein Bedauern über den unfreiwilligen Abgang dieses Terroristen und Mörders hält sich in engsten Grenzen.

Noch Fragen?

Die ach so friedliebende und „demokratisch gewählte“ Hamas lässt ihre schier endlose Kompromissbereitschaft verlautbarenDie im Gazastreifen herrschende Hamas leugnet auch weiterhin das Existenzrecht Israels und verweigert die Anerkennung des Staates Israel. Ziel der Hamas bleibe „die Befreiung von ganz Palästina“, sagte Hamas-Führer Ismail Haniyeh am Montag in Gaza. „Palästina vom Mittelmeer bis zum Fluss Jordan ist ein islamisches Gebiet, das nicht Gegenstand von Konzessionen ist“, sagte er. „Wir werden den Staat Israel niemals anerkennen.“

Unterdessen, bei den Financiers der Hamas und der Hisbollah in Teheran: In den von den Geheimdiensten auf Anfang 2007 datierten Unterlagen wird demnach die Nutzung einer Neutronenquelle beschrieben, die nur für die Entwicklung von Atomwaffen, nicht aber bei der zivilen Nutzung der Kernenergie zum Einsatz komme.

Time is running out…

Nahost: Schuhe und Holocaustleugner

Die Hamas zeigt es jetzt dem promovierten Holocaustleugner, pardon, dem gemäßigten Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas so richtig: Die Demontierungskampagne gegen Abbas erreichte am Mittwoch einen neuen Höhepunkt, als die Hamas bei einer Kundgebung in Gaza die Massen dazu ermunterte, Schuhe auf Abbas-Plakate zu werfen. Ich mag ja ein imperialistischer Kulturchauvinist sein, aber dass das Sandalenschmeißen ein „neuer Höhepunkt der Demontierungskampagne gegen Abbas“ sein soll, erschließt sich mir nicht. Ist das seit dem tapferen Schuhwerfer von Bagdad, der seine Patschen in Richtung des von ihm verhassten Abschaffers des Saddam-Massenmörderregimes schleuderte, jetzt arabische Mode, zeigt man nun auf diese Art seine Verachtung? Und geht man, weil man in Gaza ja so bitter arm und kein Hungertuch mehr unangenagt ist, nach erfolgtem neuen Höhepunkt der Demontierungskampagne seine Schlapfen wieder einsammeln? Und ist es generell nicht, wie Kinder sagen würden, furzpiepegal, ob die Protokolle der Weisen von Zion in den Druckereien der Hamas oder jenen der Fatah vervielfältigt und dann als Schulbücher verteilt werden? Und, was ich schon des öfteren in diesem Blog gefragt habe : Mit wem soll Israel Frieden schließen? Mit den Holocaustleugnern und Terrorsponsoren und Judenmordbefürwortern der Fatah? Oder doch lieber mit den Marionetten von Teheran, der freundlichen radikalislamischen, judenmordenden Hamas?