Haider-Saddam-Gaddafi-Connection

Dem Nachrichtenmagazin „profil“ liegen neue Indizien vor, wonach Jörg Haider von Saddam Hussein mindestens fünf Millionen Euro bekommen haben soll. Auch die Hinweise auf mutmaßliche Geldflüsse von Libyen nach Kärnten verdichten sich. In dem Krimi um dubiose Geldflüsse, Liechtensteiner Briefkastenfirmen und „verschwundene“ Hypo-Milliarden spielt eine Person eine zentrale Rolle: Der ehemalige kroatische Verteidigungsminister und General Vladimir Zagorec, der zur Zeit in seiem Heimatland eine mehrjährige Haftstrafe wegen Amtsmissbrauchs absitzt, weil er aus dem Tresor des Ministeriums einfach einen Koffer mit Diamanten im Wert von rund rünf Millionen Dollar mitgehen hat lassen. Im Jahr 2000, als in Österreich eine Koalition aus ÖVP und FPÖ regierte, setzte sich Zagorec nach Wien ab. Man muss wissen, dass Österreich bei kroatischen Kriminellen aller Art einen hervorragenden Ruf als  Fluchtort besitzt, weiß man doch in diesen Kreisen, dass selbst international gesuchte Kriegsverbrecher wie Milivoj Asner, an dessen Händen das Blut tausender Juden, Serben und Zigeuner klebt, seit Jahrzehnten unbehelligt und von einflussreichen Leuten wie Jörg Haider und seinen Gesinnungskameraden beschützt ein angenehmes Leben in Klagenfurt führen. Bei Zagorec war jedoch der Druck der kroatischen Behörden so groß, dass man sich um eine Auslieferung nicht mehr drücken konnte.

Abgesehen von der Mammutaufgabe für Justiz und Medien, die schwindelerregenden Deals der Haider-Gang aufzuklären, darf der vielleicht wichtigste Aspekt nicht unbeleuchtet gelassen werden: Was verband Haider, Hussein Gaddafi und kroatische Politgangster miteinander? Meiner Meinung nach der völlige Mangel an Skrupel und Moral, die feste Überzeugung, Gesetze und Spielregeln könnten nach Belieben zum eigenen Vorteil ignoriert werden sowie eine tief empfundende Verachtung für den demokratischen Rechtsstaat. Und noch etwas hatten die Herrschaften gemein: Den Hass auf Juden im Allgemeinen und auf Israel im Speziellen.

Was Saddam Hússein und Muammar Gaddafi betrifft, muss ich diese These wohl nicht näher erläutern. Der eine hat zwei Angriffskriege geführt, hundertttausende seiner eigenen Staatsbürger ermordet und palästinensische Selbstmordattentäter finanziell unterstützt, der andere unterstützte jahrzehntelang den internationalen Terrorismus. Jörg Haider musste kleinere Kriminalbrötchen backen, aber das auch nur, weil er bloß in einem unbedeutendem Kleinstaat eine gewisse Rolle spielte. Aber er hat Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofs ignoriert, hat ihm missliebige Personen ohne zu zögern verleumdet und hat oft genug durch falsche Unterstellungen Existenzen zerstört, hat das Bundesland Kärnten de facto und wissentlich in den Ruin getrieben, hat die slowenischsprachige Minderheit in Kärnten systematisch verhöhnt, hat Mehrheiten gegen Minderheiten aufgehetzt, hat ein Anti-Ausländer-Volksbegehren initiiert und damit einen langjährigen Wunschtraum der neonazistischen Szene wahr werden lassen, hat alte Nazis öffentlich dafür gelobt, ihrer Überzeugung treu geblieben zu sein, hat politische Gegnern dämonisiert und dehumanisiert („Falotten“, „Filzläuse“ etc) und ihnen die Vernichtung mit Blausäure angedroht (und er wusste ganz genau, dass Blausäure nichts anderes ist als Zyklon B, das Gas, das zur Massenvernichtung der europäischen Juden benutzt wurde), hat Winston Churchill als „verabscheuungswürdigste historische Persönlichkeit“ bezeichnet, die Österreichische Nation in Nazi-Tradition als „ideologische Missgeburt“ beschimpft, hat die Bevölkerung zur Denunziation von „Kriminellen“ aufgerufen, wobei seine Partei quasi Polizei und Justiz in einem werden hätte sollen, kurz: Sie war schon eine rechte Drecksau, diese noch heute von seinen ihren Jüngern und Komplizen heiligenhaft verehrte und von Journalisten konsequent verharmloste Gestalt. Und eines ist besonders pikant: Haider, dessen Diadochen im Zuge der langsamen Aufklärung ihrer Missetaten stets auf die Unschuldsvermutung pochen, hat dieses Rechtsgut selbst mit Füßen getreten, indem er mutmaßlich straffällig gewordene Asylbewerber in eine Art Internierungslager auf der Saualm sperren ließ – eine Attacke auf den Rechtsstaat, die in der westlichen Welt ihresgleichen sucht.  Jörg Haider war von der Persönlichkeitsstruktur und seinen Handlungen her betrachtet also viel näher an Saddam und Gaddafi dran als an Politikern westlicher Demokratien. Wie seine beiden Diktatorenfreunde hat auch er sich als uneingeschränkter Herrscher über Kärnten geriert, hat den sich ihm gegenüber wohl verhaltenden Menschen Brot und Spiele und Jobs geboten und Kritiker an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rand gedrängt. Das ist die wahre Wurzel der Haider-Saddam-Gaddafi-Connection. Das ihm mutmaßlich zugekommene Geld aus der Portokassa der Despoten war ein Sympathiebeweis unter Gleichgepolten.

Gaddafi-Gelder für die FPÖ?

In der Causa rund um die mutmaßlichen Haider-Konten in Liechtenstein geht es rund, und die Sache wird immer grotesker. Nun gibt es Indizien dafür, dass der ehemalige FPÖ-Chef und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider zweistellige Millionenbeträge von Libyens Diktator Gaddafi sowie von den Söhnen Saddam Husseins erhalten haben soll. Damit fände sich die FPÖ in illustrer Gesellschaft der Hamas, der Hizbollah, der IRA und anderer Terrororganisationen. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Liechtenstein dementiert unterdessen tapfer, dass es überhaupt jemals Haider- bzw FPÖ-Konten gegeben habe. Wobei man natürlich wissen kann, dass Liechtenstein alles dementieren würde, was seinem Ruf als diskreter Parkplatz für Gelder, von deren Existenz die Öffentlichkeit oder das Finanzamt nichts erfahren soll, gefährden könnte. Noch werden Wetten angenommen. Existieren die blauen Konten? Und falls ja: Haben darauf Förderer der FPÖ aus Industrie und (Geld)Adel eingezahlt, sollten Schmiergeldzahlungen vertuscht werden, haben Gaddafi und Saddam die Spendierhosen angehabt? Es bleibt spannend und, wie üblich wenn die „Ehrlichen und Anständigen“ involviert sind, reichlich skurill.

Arabische Solidarität

Muntaser al-Saidi, der seine 15 Minuten Ruhm dadurch erlangte, dass er sein Schuhwerk in Richtung des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush schleuderte, ist arm dran(…) Zuvor hatte al-Saidi sich bitter beklagt, dass sämtliche Versprechen, die ihm in der arabischen Welt gemacht worden waren, nicht eingehalten wurden. Gegenüber der britischen Zeitung „Observer“ sagte er, er habe weder Autos, Kamele, Gold-besattelte Pferde bekommen noch eine jungfräuliche Braut. Das einzige Geschenk, das al-Saidi nach eigenen Angaben nach seiner Entlassung aus der Haft wirklich bekam, war ein Paar goldene Schuhe von einem kanadischen TV-Sender – mitsamt der Auszeichnung als „Mann des Jahres“.

Sauerei aber auch! Da vollbringt der Mann eine solche Heldentat gegen den damaligen Chef der ungläubigen Hunde, wird daraufhin in der arabischen Welt gefeiert und kriegt zB vom Emir von Quatar gleich mehrere Sportwägen versprochen, doch jetzt muss er am eigenen Leib erfahren, wie das so ist mit der weltberühmten arabischen Solidarität, dass diese nämlich zuvorderst aus Maulheldentum besteht, und nun sitzt er traurig in Bagdad und kann von Jungfrauen, Kamelen, Goldsätteln und Ferraris nur träumen. Aber der Mann muss nicht verzagen und etwa gar seine Schuhe in suizidaler Absicht gegen sich selbst richten, nein, denn die Hamas verspricht rasche und unbürokratische Unterstützung: Wie die Zeitung „Jerusalem Post“ auf ihrer Webseite berichtete, hat die Hamas dem irakischen Ex-Journalisten al-Saidi finanzielle Hilfe zugesagt. Der palästinensische (Hamas-, Anm.)Premierminister Ismail Haniya versprach, dass seine Regierung darauf vorbereitet sei, alle Unkosten für al-Saidis Verheiratung zu tragen. Auch bei der Suche nach einer palästinensischen Braut werde man behilflich sein. „Er ist im Gazastreifen herzlichst willkommen“, wurde der Premier zitiert.

Na bitte, geht doch. Nichts wie auf in den Gazastreifen, Herr al-Saidi, dort wartet eine garantiert unbefleckte Braut auf sie, und wenn sie der Hamas auch noch beibringen, Schuhe statt Rakten nach Israel zu feuern, könnten sie vielleicht noch als großer Friedensstifter in die Geschichte eingehen statt nur als armer Irrer und „Mann des Jahres“ verblödeter Westmedien…

Standard-User – einfach zum Kotzen

Ein amerikanischer Armeepsychiater hat auf einer Militärbasis zwölf Menschen getötet und 31 zum Teil schwer verletzt, bevor er außer Gefecht gesetzt werden konnte. Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, dass sich der in Virginia geborene und aufgewachsene Mann als „Palästinenser“ halluziniert und in Internetblogs Selbsmordattentäter als Helden lobte. Ich möchte einmal mehr auf die Userkommentare des „Standard“ hinweisen, bei denen mir gerade das Frühstück wieder hochgekommen ist.

hahaha welcome to ford hoooood!!
home of armed americans:)
die schießen doch auf alles die amis:))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Spart Sprit und Logistik, Soldaten im eigenen Land zu entsorgen. Auf unfreiwillige Art senkt die USA den CO2-Ausstoß.

Wie auch immer hat dieser Vorfall vermutlich wertvolles, unschuldiges Leben in diversen Ländern (vorläufig) gerettet.

Es ist wie in manchen Vietnamfilmen bereits dargestellt, der Frust unter den Soldaten in einen sinnlosen verlorenen Krieg zu ziehen, ziellose ballerei mit täglich wechselnden am Würfeltisch entschiedenen Strategien, macht sich auf solch schreckliche Weise Luft. Ein von den Soldaten schickanierter Moslemkollege weiß sich dann eben nicht mehr anders zu helfen als blutige Rache zu nehmen.

soldaten sind zum sterben da… und wenn sie das intern regeln, umso besser. dann bleiben weniger übrig, um andere staaten zu verheeren.

Wer Tod in fernen Ländern sät,
ist auch daheim oft durchgedreht

Ein gruseliger Gedanke, sich mit solchen Vollidioten und Menschenfeinden ein Land teilen zu müssen.

al-Quaida übt Selbstkritik

(…)Darüber hinaus klagen die anonymen al-Qaida-Autoren der selbstkritischen Analyse vor allem über zu viel Bürokratie. Mit steigender Zahl der Terrorzellen sei die Kommunikation zunehmend schwieriger geworden, und immer mehr Kämpfer hätten neue Hierarchien und Titel erfunden. Irgendwann habe es einen „Emir für Granaten“ und einen „Emir für Verwaltung“ gegeben, einen für Gas, einen für Zelte und einen „Küchen-Emir“, klagen die al-Qaida-Analytiker.(…)

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