Böse Religionskritik, guter Antisemitismus?

Heinz-Christian Strache, FPÖ-Chef und größter Verteidiger des Christentums seit mindestens Karl Martell, postete auf Facebook folgenden Grammatik-Fail und Syntax-Amoklauf:

deix

 

Nur zur Erinnerung: Das schreibt derselbe Strache, der auf seiner Facebookseite eine lupenrein antisemitische Karikatur im Stürmer-Stil gepostet hat.

Schauen wir uns das noch einmal an:

stracheantisemitismus

 

stracheantisemitismusdetail

 

Sich über Religionen und deren Bodenpersonal lustig zu machen, ist in Straches Wunderwelt also ganz böse und ruft Bestrafungsfantasien hervor („in anderen Ländern müsste Deix mit Konsequenzen rechnen…“), Juden als Verursacher und Profiteure der Finanzkrise zu verleumden ist hingegen voll okay? I rest my case.

Sell the Vatican, feed the world!

Dieses Video widme ich jenen katholischen Schwachmaten, die Manfred Deix bei der Staatsanwaltschaft anzeigt haben, weil er mit zwei Karikaturen angeblich die „Herabwürdigung religiöser Lehren“ betrieben sowie gegen das NS-Verbotsgesetz verstoßen habe. Besonders widerwärtig ist letztere Anschuldigung, da Deix zwar sicher nicht jedermanns Geschmack trifft, aber seit Jahrzehnten gegen die Nazibrut anzeichnet. Der Strattatbestand „Herabwürdigung religöser Lehren“ gehört übrigens sofort und ersatzlos gestrichen!

Hier die gezeichneten Steine des Anstoßes. Verbreitet sie weiter, um Solidarität mit Deix zu zeigen!