Aktiv werden gegen die adi-Nazis!

-Der „Falter“ berichtet über beunruhigende Verbindungen zwischen Neonazis, der FPÖ und der Polizei.

-Die Drohungen der alpen-donau-Nazis (adi) gegen ihre „Feinde“ werden immer zahlreicher und heftiger, die antisemitische Hetze wird immer unerträglicher (jüdische Friedhöfe wurden dort kürzlich als „Biomülldeponien“ verbal geschändet).

Wer dieser Entwicklungen nicht tatenlos zuschauen möchte, kann zB bei den zuständigen Stellen per E-mail nachfragen, was denn da faul ist im Staate Österreich.

Innenministerium: oeffentlichkeitsarbeit@bmi.gv.at

Innenministerin Maria Fekter: maria.fekter@bmi.gv.at

Bundeskanzler Werner Faymann: werner.faymann@spoe.at oder per Kontaktformular

Vizekanzler Josef Pröll: josef.proell@bmf.gv.at oder josef.proell@övp.at

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner: Kontaktformular

„Das ist kein Mensch, das ist ein Jud“

Die Verharmlosung von Neonazis hat in Österreich eine unselige Tradition, und naturgemäß wird sie vor allem von Parteien betrieben, in deren Umfeld sich besonders viele Exemplare dieser Widerlinge herumtreiben. Die FPÖ, beispielsweise, bezeichnet Neonazistraftaten regelmäßig als „Lausbubenstreiche“, hält das NS-Verbotsgesetz für hinterfragenswert und verortet die „wirkliche Gefahr“ für die Demokratie bei „Linken“ und Antifaschistinnen. Es ist aber auch wirklich ein wenig peinlich für die Blauen, vergeht doch kaum ein Tag, an dem nicht neue Querverbindungen zwischen der FPÖ, ihren Vorfeldorganisationen und dem neonazistischen Untergrund aufgedeckt werden. Dass die FPÖ also verharmlost, verleugnet und auch mal „haltet den Dieb“ schreit, ist verständlich. Absolut unverständlich ist hingegen das Verhalten von SPÖ und ÖVP sowie von großen Teilen der Öffentlichen Meinung. Die Naziszene wird immer noch als ein Haufen verwirrter jugendlicher Hakenkreuzschmierer dargestellt. Dabei ist das Führungspersonal der Szene alles andere als jugendlich, und ihre Absichten sind alles andere als die von Lausbuben. Aber lassen wir doch den Oberneonazi Gottfried Küssel (mittlerweile im jugendlichen Alter von 52) selbst zu Wort kommen. Der betätigt sich unter anderem gerne als „Liedermacher“, und da kommen dann folgende Songtexte heraus:

Im Parlament ist´s einfach ein Jammer / aber in 20 Jahren ist´s eine Gaskammer /  Da kann man durch Reden nichts mehr erreichen / und es gibt einzig schöne Gasleichen / Wartet nur Brüder, denn wir kommen wieder / und haun´ das rote Gesindel dann nieder / Wartet ihr Brüder, denn jetzt kommt die Rache / Juda verrecke und Deutschland erwache. / Und sind wir dann die alleinige Fühung / dann weinen sie alle nur mehr vor Rührung/ Die Juden die haben dann die nötige Reife / und sind paketiert zu schöner Kernseife

Sehr „kreativ“ auch dieser Text: Das ist kein Mensch, das ist ein Jud / frag nicht lang nach, mach ihn kaputt / das ist kein Mensch, das ist ein Aff`/ frag nicht lang nach, mach einfach „paff“

Wer will, kann sich das gerne in der Dokumentation „Wahrheit macht frei“ anschauen. Derzeit hat die Szene um Küssel wieder mindestens den Organisations- und Gefährlichkeitsgrad erreicht, den sie in den frühen 90er Jahren hatte. Doch obwohl man seine Absichten kaum deutlicher machen könnte, als dies Küssel und Konsorten tun, laufen sie weiterhin frei herum, verprügeln Menschen und arbeiten mit Hochdruck an der Vernetzung zwischen österreichischen, deutschen und ungarischen Neonazis. Gerade am Beispiel Küssel fällt auch ein Faktor auf, der allzu oft nicht genug Aufmerksamkeit bekommt: Der Mann ist  meines Wissens in seinem ganzen Leben noch nie einer geregelten Arbeit nachgegangen. Dennoch soll er etliche Wohnungen und Geschäftslokale in Wien besitzen. Woher kommt das Geld dafür? Wer finanziert die Naziszene?

Nazi-website: Was ist hier los??

Was zum Teufel ist los mit den Sicherheitsbehörden in Österreich? Hieß es zunächst, es gäbe bereits Geständnisse in der Causa der Nazi-Verbrecherwebsite alpen-donau.info, kommt nun ein Dementi von der Staatsanwaltschaft Wien. Es handle sich um eine „Fehlinformation“. Die Angelegenheit wächst sich zu einer veritablen Krise des österreichischen Rechtsstaats aus, das Vertrauen der Opfer von „adi“ (und ja, wer beschimpft, verleumdet und bedroht wird, der IST ein ganz reales Opfer) in Polizei und Justiz droht zu schwinden. Kann und will Österreich sich das leisten?

Es wird eng für „adi“, Teil 2

Noch erscheinen neue Beiträge auf der ekelhaften Nazi-Website alpen-donau.info, doch die ersten im Zuge einer Polizeiaktion überführten Braunschädeln beginnen bereits zu singen wie die Kanarienvögel. Einmal aus der vermeintlichen Anonymität des Internet gerissen, ist es mit dem „Mut“ und den Steherqualitäten dieser Leute wohl nicht weit her. Jetzt darf nicht nachgelassen werden bei den Ermittlungen, und jahrelange verfassungsfeindliche Hetze sowie die ganze Latte anderer Straftaten von Drohung über Nötigung hin zu Verhetzung und Wiederbetätigung dürfen von der Justiz nicht als Lausbubenstreiche behandelt werden, vor allem angesichts der Tatsache, dass diese Leute das Lausbubenalter teilweise schon um 40 Jahre und mehr überschritten und versucht haben, eine Organisation mit dem Ziel zu schaffen, die Demokratie in Österreich durch eine nationalsozialistische Terrorherrschaft zu ersetzen.  Sobald „adi“ vom Netz ist und die Verantwortlichen vor Gericht stehen, werde ich für Freunde und Mitkämpfer eine Runde schmeißen. Aber noch ist der Kampf nicht gewonnen!

Es wird eng für „adi“

Dass die Alpen-Donau-Nazis unangenehme Widerlinge sind, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein, und jedem kann es passieren, dass er ins Visier dieser Bande gerät und zum Opfer von Beleidigungen, Drohungen, Verleumdungen, Stalking und anderen Formen der Cyberkriminalität wird. Davor schützt auch die „rechte Gesinnung“ nicht, wie nun der Obmann des Österreichischen Kameradschaftsbundes in Kärnten, Engelbert Tautscher, erfahren musste, der von adi als „Schwein“ an den virtuellen Pranger gestellt wurde. Und dem Präsidenten des ÖKB, Günther Rozenits, unterstellen die braunen Problembären „Altersdemenz“ bzw. „Blödheit“.

Der Screenshot stammt von einem adi-Beitrag, in dem die armen Nazis ihre Männlichkeit durch weibliche Soldaten gefährdet sehen. Was für Würstchen! Oft genug sind die Schreibtischtäter, die hinter adi stehen, aber auch unfreiwillig komisch. Zitat: Da wir in der Tradition der Aufrichtigkeit, der Wahrhaftigkeit und des Mutes stehen, interessieren uns etwaige Verstöße gegen dieses Schandgesetz (Verbotsgesetzt, Anm.) nicht. Da musste ich dann doch laut auflachen. Diese Figuren trauen sich nicht einmal, zu dem, was sie sie so von sich lassen wenn der Tag lang und ihnen fad im Schädel ist, mit Name und Impressum zu stehen. Nein, sie verstecken sich auf US-amerikanischen Servern und hinter Anonymisierungsdiensten. Und von diesen virtuellen Rattenlöchern aus, aus dem Hinterhalt sozusagen spielen sie die „Helden“ und vollbringen solche „Heldentaten“, wie die Familien von bloggenden Kritikern zu bedrohen. Das ist feige und heimtückisch und hat mit „Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Mut“ ungefähr soviel zu tun wie Michael Kühnen mit Heterosexualität.

Größenwahnsinnig sind sie natürlich auch, die adi-Hirnakrobaten. So schreiben sie im aktuellesten Beitrag auf ihrer virtuellen Müllkippe: Der nationale Widerstand in Österreich umfaßt im wesentlichen alle deutschbewußten Gruppen und Personen, die gewillt sind, für die Rettung unserer Heimat persönliche Opfer zu erbringen. Da wir in einem zur Gänze vom Feind besetzten Land leben, sind wir im Gegensatz zu anderen Ländern zu einer Art der Zusammenfassung gezwungen, die im wesentlichen auf der gemeinsamen Weltanschauung und politischen Überzeugung beruht. Glücklicherweise verfügen wir insbesondere in Österreich, aber auch im übrigen Deutschland, über eine Reihe von Vereinigungen, von den national ausgerichteten Studentenverbindungen, Turnerbünden bis hin zu Wander- und Naturschutzvereinen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenschlüssen, in denen unsere Tradition hochgehalten wird. Zudem haben wir in der Freiheitlichen Partei Österreichs eine Vorfeldorganisation, die uns Unterschlupf gewährt und auf deren Strukturen wir zurückgreifen können.

Abgesehen davon, dass hier einmal mehr die demokratiefeindliche, paranoide und hochverräterische Denke dieser Figuren durchbricht, hätte ich zum letzten Satz ganz gerne eine Stellungnahme von FPÖ-Chef Strache!

Jedenfalls wird es langsam eng für die Betreiber der Naziwebsite, denn sie haben den Bogen überspannt. Zu viele Menschen wurden virtuell attackiert, zu wild haben die Herrschaften nach allen Seiten ausgeteilt. Sie haben sich zu viele Feinde gemacht, darunter auch rechtsgerichtete Personen, und auch solche, die in diesem Land ein paar Wörtchen mitzureden haben. Und längst schon ist adi kein Fall nur für das NS-Verbotsgesetz, es wurde eine ganze Latte anderer Straftaten begangen. Nötigung, Drohung, Verleumdung, Stalking, Copyrightverstöße und so weiter. Und sage keiner, man könne ja nix machen, da der Server der Site in den USA stehe! Die Tathandlungen werden in Österreich gesetzt, die adi-Betreiber machen sich in Österreich strafbar! Und natürlich ist etliches von dem, was auf adi so verbreitet wird, auch in den USA nicht legal, womit jeder Server (derzeit Dreamhost), der sich auf Geschäfte mit den Nazis einlässt, zum Ziel von rechtlichen Schritten werden kann. Abgesehen vom juristischen Aspekt ist jeder Demokrat, jede Demokratin, ja jeder, dem an zivilisierten Zuständen gelegen ist, dazu aufgefordert, Druck gegen adi und Konsorten zu machen! Jeder kann und muss dazu beitragen, dass diese Bande zurechtgestutzt wird, bevor sie von der Computerkriminalität zum Terrorismus übergehen kann.

Gottfried Küssel ein V-Mann?

Die Neonazis haben´s auch nicht leicht: Nachdem sie mit ihrer Alpen-Donau-Deppen-Website jahrelang Hetze übelster Art betrieben und Juden, Homosexuelle, Minderheiten, Antifaschisten, Politikerinnen und Journalisten verspottet und bedroht haben, wird nun endlich gegen die Bande ermittelt. Und jetzt kommt noch dazu, dass Gottfried Küssel, Szene-Alteisen und Möchtegernführer, sich als V-Mann entpuppen könnte. Bei einer Pressekonferenz mit Herbert Anderl, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, sagte dieser heute, konkret befragt, ob Küssel für den Verfassungsschutz arbeite, nur den vielsagenden Satz: „Da können sie schwer von mir eine Auskunft verlangen“.

Generell steht das Innenministerium offenbar ziemlich unter Stress. Zuviele Leute, die auch ein bisserl was was zu sagen haben, wurden von Alpen-Donau verleumdet und bedroht. Der Druck, gegen die Nazibande vorzugehen, wurde zu groß, um weiter ignoriert zu werden. Die Pressekonferenz mit Anderl, dem Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Peter Gridling sowie dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Vecsey, wurde jedenfalls fast panikartig beendet. Obwohl die Journalisten lautstark protestierten, verließen die drei Herren einfach mit der lapidaren Bemerkung, dass die „Fragen sich im Kreis drehen“ würden, das Podium. Ein Skandal.

Was ist da los, Frau Innenminsterin Fekter? Was spielt sich hier ab, Frau Bandion-Ortner? Hat der Verfassungsschutz die Nazis unterwandert oder war es umgekehrt? Hielten hochrangige Beamte ihre schützende Hand über die Neonazis, belieferten diese gar mit Informationen, warnten sie vor Razzien? Es wird Zeit, die Sache aufzuklären! Die Öffentlichkeit lässt sich nicht mehr abwimmeln und mit Phrasen abspeisen.

Die Loveparade und ihre Feinde

Neben vielen anderen Dingen, die Nazis und religiöse Extremisten einen, ist wohl der Hass auf Lebensfreude und befreite Sexualität besonders auffallend. Daher können diese Leute vor lauter Schadenfreude über die Tragödie bei der Loveparade in Duisburg kaum noch an sich halten und lassen es einfach laufen.

Die christlich-rechtskonservative Sicht der Katastrophe liefert Eva „Mutterkreuz“ Herman in einem Kommentar auf der Internetseite des einschlägig berüchtigten Kopp-Verlages. Die strafende Hand Gottes habe eingegriffen, was Herman „Mit Erleichterung“ aufnimmt. Und schuld an allem sind natürlich „die 68er“: Das ohrenbetäubende, stereotype Rave-Gehämmere, das nicht mehr im Geringsten etwas mit dem einstmaligen Begriff von Musik zu tun hat, zerschmettert ihnen über zahllose Stunden Trommelfelle und Nervenkostüme. Doch das scheint den 1,4 Millionen Partygästen nichts auszumachen. Sie wussten, was sie erwartet, haben sich freiwillig dazu entschieden, hierher zu kommen. Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt. Sie wiegen sich in ekstatischer Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts aufgelöst. (…) Man muss nicht ausgesprochen prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden. Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung. (…) Selten wurde ein Begriff mehr durch den Dreck gezogen als bei der Loveparade. Man fragt sich verzweifelt, welche Definition von »Liebe« die jungen Menschen durch derartige und leider selbstverständlich gewordene Falschbezeichnungen für das eigentlich Schönste und Höchste in dieser Schöpfung erhalten müssen? Die unheilvollen Auswüchse der Jetztzeit sind, bei Licht betrachtet, vor allem das Ergebnis der Achtundsechziger, die die Gesellschaft »befreit« haben von allen Zwängen und Regeln, welche das »Individuum doch nur einengen«. Wer sich betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer die letzten Anstandsrnormen feiernd und tanzend einstürzen lässt, und wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird, der ist nicht weit vom Abgrund entfernt. Die Achtundsechziger haben ganze Arbeit geleistet! (…) Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche Ende der »geilsten Party der Welt«, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen! Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.

Wo der christliche Gott straft, darf Allah nicht nachstehen, meinen die netten islamischen Fundamentalisten von „dawa-news“, die ihre Leser mit dem Gedankenspiel zu erschrecken versuchen, sie könnten einst, falls sie sich verführen lassen, in Raver-Kluft ihrem Schöpfer gegnenüberstehen, quasi das muslimische Äquivalent zu den berühmten Albträumen, in denen man sich plötzlich nackt auf dem Podium wiederfindet: (…) Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein „nackter Wahnsinn“, der sich dort abgespielt hat.  Zu kaum einer anderen Zeit und an kaum einem anderen Ort wurden so viele Drogen konsumiert und Menschen sexuell missbraucht. Ein treffen, wie vom Teufel inszeniert, welches zu schlechten Taten aufruft und durch selbige durchweg begleitet wurde. Niemand kann eine Sache stoppen, die Allah s.t. bestimmt hat. Wenn jemand einem anderen gegenüber ungerecht ist, so wird Allah s.t. den Ungerechten am Jüngsten Tag bestrafen, aber auch in der Dunja wird er seine Strafe bekommen. Stellt euch vor ihr wäret auf so einer Party und verbringt dort eure letzten Minuten, bis der Tod euch ereilt. Welch grausames Schicksal, wo wir doch wissen, dass wir vor Allah s.t. so stehen werden, wie wir gestorben sind. Doch genau solch ein Tod ist jetzt 19 Menschen wiederfahren. Noch dazu gibt es über 300 teils schwerverletzte.

Und wer geifert sonst noch gegen die Love Parade? Genau, unsere lieben Nazis natürlich. Gerd Honsik, Neonazi und, was am schlimmsten ist, Verfasser grauenhafter Lyrik und Anwärter auf den Titel „schlechtester Poet des Universums“, dichtete bereits im Jahr 2002:

Im Freudentaumel schiebt sich und Frohlocken
ein Menschenstrom soweit das Auge schweift,
betäubt, enthemmt. Schweißnaß die blonden Locken,
der Lemminge, indess die Dealer zocken
und millionenschwere Ernte reift.Die Jugend hier, dem Angesicht der Väter
erschütternd ähnlich und doch seelenlos,
ekstatisch längst verfallen dem Verräter –
dem Gold’nen Kalb, dem ewig bösen Täter.
Und wieder kroch es aus demselben Schoß.In allen Stimmen lag ein frommes Beben
als in wohl fünf Kanälen uns davon
Reporter dann geschönt ein Bild gegeben
vom Elendzug, als würden sie erleben
die Krönung eines Kaisers einst in Rom.

Und die Alleen, die einstmals hörten Märsche,
von Deutschlands Ruhm, von Preußens Gloria,
die deutscher Reiter klingend Spiel beherrschte,
die füllen tätowierte Brüste, Ärsche.
Der Text? Ist leicht. Sag einfach: Bla, bla, bla!

Wo deutsche Jugend schritt zum letzten Gange
im Volkssturm einst, als letztes Aufgebot,
da taumeln sie zum letzten Abgesange
mit Schwulen und mit Lesben Wang’ an Wange
und in den Büschen stinken Harn und Kot.

Die zehn Gebote kennen keine Sünde,
die hier nicht öffentlich getrieben wird:
Der Christustreue blickt in Höllenschlünde!
Der Papst sagt nichts. Zersprengt in alle Winde
bald ist die Herde ohne jeden Hirt.

So singen sie, Politiker und Pfaffen,
ihr Lied vom Tod. Und Kollaboration.
Sie sind dabei, beim Kriechen und beim Raffen,
dabei um Deutschlands Untergang zu schaffen,
wenn möglich noch in dieser Gen’ration

Einmütig lobt der Chor dies Fest der „Liebe“
und Techno-Klänge blasen hier den Marsch.
Welch endlos Drängen, Zucken und Geschiebe
im Drogentaumel der entmenschten Triebe:
Die Jugend Deutschlands auf dem Todesmarsch!

Ob Hinz und Kunz hier heut zur Party baten?
Mit Modedrogen niedlich weiß, wie Schnee?
Woher die Schufte Millionen hatten,
der Medien Gunst – doch für sich selber Schatten?
Du weißt es nicht? Frag doch die CIA!

Eva Herman, Möchtegernmullahs und Gerd Honsik vereint im Kampf gegen Party und Nacktheit – da kriegt man richtig Lust, sich die Kleider vom Leib zu reißen und diesen Kreaturen mit dem Arschgeweih voraus ins Gesicht zu springen.

„Stänkerjuden“

Eine berüchtigte Neonaziswebsite, jene mit „Alpen“ und „Donau“ nämlich, beschimpft den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeine Wien, Ariel Muzicant, immer wieder als „Stänkerjuden“. In den Foren des Standards postet ein User mit dem Namen „DieBo“, der immer wieder durch seine leidenschaftliche Verteidigung des iranischen Regimes sowie seinen Hass auf die USA und Israel auffällt. Einen Artikel über israelische Vorwürfe, wonach Nordkorea Waffen an Hamas und Hizbollah liefere, kommentierte „DieBo“ wie folgt: „Vom Stänkern verstehen die was“. Zufall?

Nazis und Naziversteher

Die Berichterstattung über den Prozess gegen den Neonazi Gerd Honsik lockt sie alle wieder aus ihren Löchern, die Nazis, die Naziversteher, die Revisionisten, die Relativierer, die Kämpfer für die „Meinungsfreiheit“. Die Braunen und ein paar nützliche Idioten toben sich in den Internetforen der „Qualitätszeitungen“ Die Presse und Der Standard aus…

Aus „Die Presse“:

Honsik als Fels in der Brandung. Alles würde über dem System wie ein Kartenhaus einstürzen, wenn sich die Politik der Wahrheit stellen müsste. Nur mit grausamen Menschenrechtsverletzungen (die Verwehrung der Verteidigung durch Beweisverbote ist international ein geächtetes Verbrechen gegen die Menschlichkeit) können sich die Holo-Systeme mit Hilfe der neuen Inquisition noch über die Runden retten.

Nach jahrzentelanger Gehirnwäsche müssen die Kommentare hier ernüchternd sein.

Er stellt eine ganze Weltordnung in Frage, wenn er die Gaskammern leugnet.  Deshalb wird diese Aussage so hart bestraft. Und deshalb wird das iranische Volk zerbombt werden, weil ihr Führer alles für ein Märchen hält. Vielleicht werden wir demnächst ein Twin-Tower-Gesetz bekommen.

Auf jeden Fall ein politischer Prozeß. Eine Demokratie mit all ihren Ansprüchen an sich selbst tut sich mit politischen Gefangenen nie einen Gefallen. Was will man noch China erzählen, wenn es hier nicht anders läuft?


Es wird höchste Zeit, daß die „Tatsachen“ dieser Zeit nicht länger von Politikern und Richtern in Geschichtsbücher diktiert werden, denn es gibt zu viele offene Fragen, die endlich geklärt gehören. Daß Familienväter und anständige Menschen, die halt meinen, sich eine abweichende Meinung zu historischen Details leisten zu müssen (wobei ja immer Zivilcourage gefordert wird!), schlimmer wie ECHTE Verbrecher verfolgt werden, ist schlicht eine Schande, nein ein VERBRECHEN. FREIHEIT FÜR ALLE POLITISCH VERFOLGTEN! MEINUNGSFREIHEIT EINFÜHREN!

Da jeder deutsche und österreichische Richter sein Amt sofort verlieren würde, wenn er auch nur einen einzigen Beweisantrag annimmt, so fühlt sich auch Richter Böhm im Amt des Holo Inquisitors sichtlich unwohl. …er dürfte wohl auch wissen, daß Honsik defacto und dejure recht hat.

Wie immer man zu den Aussagen stehen mag, tatsache ist, dass hier jemand verurteilt wurde und lange jahre gerichtlich verfolgt wird, weil er eine bestimmte Meinung vertritt. Sonst gar nichts…DAS hätte die Justiz im 3. Reich auch grade noch geschafft.

Wir werden von Statthaltern der Kriegsgewinner regiert und der letzten Abschaum Österreichs fand so den Weg in die Politik, Verwaltung und sonstige Schlüsselstellen.

Der Richter als auch der STA sind arm dran, weil sie tun müssen, was weiterhin ihr Einkommen sichert. Mit Rückgrat hätten sie diesen Job nie annehmen dürfen. Naja, für die alliierte Verbrecherbande muss man schon mal alle menschenfreundlichen Augen zudrücken. Ich könnte das nicht, dass ich jemanden für Gesagtes jahrelang in den Kerker sperre, schon gar nicht in einem Land, wo zur Naziherrschaft der elterliche Betrieb der Innenminsterin mit Zwangsarbeitern „bestraft“ wurde.

Wenn der Artikel korrekt ist, leugnete der „Holocaustleugner“ den Holocaust auf deutschem Reischsgebiet.
Dies ist aber sachlich völlig korrekt, denn die Vernichtungslager standen ausnahmslos in den Ostgebieten (Polen,Weissrussland, Ukraine). Dies ist der Grund dafür, dass der Holocaust geheim gehalten werden konnte, und deshalb ein wichtiger Punkt. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass ein österr.Gericht eine Meinung verhandelt. Noch dazu eine die, sofern aus obigem Bericht ersichtlich, konform läuft mit der überwiegenden Historikermeinung. Man müsste den Staatsanwalt bzw. die Republik für so eine Veranstaltung verklagen.

In einem demokratischen Rechtsstaat wäre so ein Prozess unvorstellbar.

Schandgericht ist nur ein Hilfsausdruck!

niemand will in Österreich die NSDAP wiederherstellen. Das sogenannte „Verbotsgesetz“ („Gummiparagraph“) dient einzig und allein der Ausschaltung politischer Gegner und der Aufrechterhaltung des kolonialen Status Österreichs. Alle wissen das und trotzdem wird dieses Unrechtsgesetz nicht abgeschafft

und die Holocausindustrie lächelt, lehnt sich zurück,…sicher ihrer gewinnträchtigen Devotionalien

Aus „Der Standard“:

manche sagen in den Lagern sei wegen der schlechten Ernährung Typhus ausgebrochen, ob es stimmt? ich war nicht dabei. Jedenfalls zeigt die Handhabe deutlich, dass man in Deutschland und in Österreich nur dann seine Meinung sagen kann, wenn man auf der richtigen Seite steht. Deshalb wird in diesen Ländern auch keiner veröffentlichen, wenn man schreibt, die EU sei für uns der Weg in die Diktatur.

So sehr auch die Nazis zu verurteilen sind: Das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte war, ist und bleibt der Kommunismus mit X mal mehr Opfern als der Nationalsozialismus

wenn jemand glaubt, dass etwas anders stattgefunden hat als die allgemeine Sichtweise ist: wieso impliziert das, dass man die alten Zeiten wiedererrichten will? Das hat doch rein gar nichts miteinander zu tun.

Er hat ja nicht geleugnet, dass Millionen Juden umgebracht worden sind, sondern dass es Gaskammern auf deutschem Staatsgebiet gab. Jene in Auschwitz oder sonstwo im Ausland hat er ebenfalls nicht geleugnet. Ob man deswegen ständig Haftstrafen ausfassen muss, ist zu bezweifeln. Für die Zeit, die er im Gefängnis verbringen muss, können andere ihre Kinder umbringen.

Man sollte eine ordentliche objektive Auseinandersetzung mit dem Thema erlauben. Dann können alle Thesen des H. entkräftet werden und er endlich als Lügner enttarnt werden. Es bedarf keiner Gesetze, die einem verbieten in eine gewisse Richtung zu forschen – wenn alles glasklar ist sollte die Forschung die Wahrheit ans Tageslicht bringen.
Aber Gesetze, die einem Vorschreiben wie es damals war – daran hat man zu glauben und wenn es da steht dann ist es einfach so – finde ich kontraproduktiv. Das macht alles nur noch schlimmer. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung ist in diesem Fall sicher wichtig – aber großteils nicht gestattet.

Wenn jemand behauptet, es haette keine Gaskammern gegeben, geht er in den Knast. Gesetz. Wenn jemand behauptet, dass Frauen weniger wert sind, und dem Mann dienen muessen, dass HIV-Aids eine Strafe Gottes fuer Homosexualitaet ist, dass Unglaeubige zur Hoelle fahren und dort in Ewigkeit gefoltert werden, dass Abtreibung Mord ist, dass Gott den Himmel und die Erde erschaffen hat, dass die Frau aus einer maennliche Rippe stammt etc.etc., dann darf der auf Steuerzahlerkosten unsere Kinder in Religion unterrichten. So schaut’s aus!

Zu behaupten, die „Geschichtsschreibung bei den Nürnberger Prozessen“ sei „einseitig“ gewesen, ist ein Verstoß gegen das Verbotsgesetz? Na dann lest euch mal den Punkt „Kritik“ unter dem Wikipedia-Eintrag zu „Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess“ durch. Oh Moment, so einen Punkt gibt es nicht. Ich meinte den Punkt „Criticism“ in „Nuremberg Trials“ der englischsprachigen Wikipedia. Gänzlich unverdächtige Leute übten massive Kritik an diesen Prozessen – nicht nur weil der sowjetische Ankläger gefälschte Dokumente über Katyn vorlegte, aber auch deswegen.

weisen sie hrn. honsik nach, dass er lügt – also bewusst falsches verbreitet… ich denke eher er ist von seiner meinung überzeugt und daher fällt das nicht unter lüge….außerdem ist lügen NICHT strafbar

Gerade als Linker sollte man sich doch dagegen prinzipiell wehren, dass man fuer seine Meinung vor ein Gericht gestellt werden kann. Denn das war genau, was die Nazis und andere Diktaturen gemacht haben und weiterhin machen.

Naja, sooo klar sind die historischen Fakten nun auch wieder nicht. zB würde mich interessieren, wie viele Leute damals denn nun wirklich eingeweiht gewesen sein sollen. Bis heute gibt es kaum stichhaltige schriftliche Beweise für den ausdrücklichen Befehl zur Judenvernichtung, noch am ehesten ein nach dem Krieg gefundenes Exemplar des Protokolls der sog. Wannsee-Konferenz.

Leider ist die Welt nicht schwarz/weiß. Honsik ist ein Narr und gehört bestraft.  Wiesenthal ist trotzdem eine  fragwürdige Gestalt

In Wahrheit zeigen Verbotsgesetze nur die Angreifbarkeit und Verlogenheit derer, die sie erlassen müssen.

wer falsche oder nicht der veröffentlichten Meinung entsprechende Ansichten vertritt, der muss verurteilt und weggesperrt werden. Das war ja im 3. Reich auch so!! Schliesslich will der Sieger beim  Geschichtsbücherzusammenstellen nicht gestört werden!

Weiter so und schauts euch bei der nächsten Wahl die zugewinne der FPÖ an, traurig das man FPÖ Wählen muss um politische und gesetzliche normalität wieder herzustellen.

Tja, die Mitläufer sind immer bei der Meinungsmehrheit. sämtliche Herr Karls dieses Landes sind eben momentan fürs Verbotsgesetz…dafür gibt von obersten Blockwart Häupl auch eine billige Gemeindewohnung!

Neonazismus und Homophobie

-Österreichs Grüne planen den Aufbau einer Website gegen rechtsextremistische Umtriebe, um den immer aggressiver und bedrohlicher agierenden Neonazis etwas entgegenzuhalten. Und wie reagieren die Leser des „liberalen“ Standard darauf? Sie schäumen vor Wut und ergehen sich in Spott und Hohn.

-Die österreichische EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek (Grüne) wurde bei der ersten Homosexuellenparade in Bratislava mit Steinen beworfen. Alle slowakischen Parlamentsparteien lehnen Ehen oder rechtlich abgesicherte eheähnliche Partnerschaften zwischen Schwulen oder zwischen Lesben ab. Die Gruppe „Slowakische Gemeinschaft“ hatte im Vorfeld zur Homosexuellenparade eine Gegenveranstaltung mit dem Motto Für die Zukunft der Familie, gegen Perverse“ angekündigt. Die Schwulenhatz, die in ganz Mittel- und Osteuropa traurige Urständ feiert, sollte man keineswegs als Problem ansehen, welches „nur“ Homosexuelle betrifft. Wir haben es mit einer Wiederkehr rechtsxtremen bis neonazistischen Gedankenguts zu tun, denn die meisten jener Gruppen, die gegen Schwule hetzen, sind auch zutiefst antisemitisch sowie fremden- und zigeunerfeindlich.