Kleines Ökofaschistenquiz

Zum Wohle der Umwelt müsse man bloß die Bevölkerung in den Industrienationen um ein paar dutzend Millionen reduzieren. Das sagt…

a) Ein Nazi?

b) Ein durchgeknallter Sektenführer?

c) Ein einflussreicher Berater des britischen Premiers Gordon Brown?

Für die, die es nicht erraten haben: Hier.

Neues zu den „Tierschützern“

Der von den Grünen so gehätschelte „Verein gegen Tierfrabriken“, dessen Chef Martin Balluch, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt,  sogar auf der Liste der Grünen kandidiert, hat sich offensichtlich das bei Politikriminellen von Nordirland über das Baskenland bis in die Palästinensergebiete so beliebte Konzept der Aufgabenteilung zwischen einem seriös wirkenden und einem gewaltbereiten Arm der Organisation zum Vorbild genommen. Der „Falter“ berichtet von VgT-Schreiben in der „Diktion italienischer Schutzgelderpresser“ und vom einem Mail des VgT-Mitglieds Felix Hnat (der mit Balluch in U-Haft saß), in dem dieser sprachlich eher unschön formuliert: „Wir treten in der Kampagne (gegen die Firma Kleider Bauer, Anm.) als seriöser Verein auf, die Offensive als Netzwerk von Autonomen mit ALF-Drohwirkung“. ALF steht für die „Animal Liberation Front“, die vom FBI als terroristische Organisation eingestuft wird und für zahlreiche Brandanschläge verantwortlich ist.

The 12 Monkeys return

Selten zuvor hat eine Partei so schnell und nachhaltig ihr mühsam gebasteltes Image der Ehrenhaftigkeit und Harmlosigkeit ruiniert, wie es derzeit die Grünen in Österreich tun. Mit ihrer kritiklosen und massiven Unterstützung der Tierschutzsekte „Verein gegen Tierfabriken“ und der Reihung von deren Chef, Martin Balluch, auf ihrer Kandidatenliste zur Nationalratswahl fällt die Maske der sanften Umweltschützer und es kommt die hässliche Fratze des Ökofaschismus zum Vorschein. Der „Verein gegen Tierfabriken“ ist nämlich keineswegs nur ein Sammelbecken für durchgeknallte Wohlstandskids auf Sinnsuche, sondern erfüllt in Österreich, Deutschland und vor allem der Schweiz eine Scharnierfunktion zwischen Ökologisten und Faschisten. Schauen wir uns mal die Geschichte dieser Organisation an. Gegründet wurde der VgT in Österreich im Jahr 1992 von Dr. Franz-Joseph Plank (Geschäftsführer), Vanja Hans Palmers (Präsident) und dem Schweizer Erwin Kessler (Vizepräsident). Letzterer darf laut einer Entscheidung des Züricher Bezirksgerichts als „Antisemit, der die Juden in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabgesetzt“  habe bezeichnet werden und der schweizer OGH befand, dass Kessler „auf Grund seiner nachweislichen Kontakte zu Revisionisten und Holocaustleugnern im konkreten Zusammenhang mit der antisemitisch motivierten Polemik um das Schächtverbot ohne Verletzung seiner Persönlichkeit Kontakte zur Neonazi- und Revisionistenszene nachgesagt werden durften“. Kesslers Statement dazu: „Wenn jeder ein Antisemit ist, der das Schächten kritisiert, dann bin ich halt einer“. Kritische Artikel und sogar Dissertationen, die die klare Verbindung zwischen der antisemitischen Propaganda der Nazis und der Agitation radikaler „Tierschützer“ aufzeigen,  bezeichnet Kessler gerne als „jüdische Hetzschriften“ , wobei Juden für den schweizer Ökofaschisten ohnehin „Kannibalen und Nazis“ sind. Für diese und ähnliche Aussagen wurde der Mann 2004 schließlich wegen „mehrfacher Rassendiskriminierung“ und Körperverletzung (er hatte einem Landwirt Reizgas ins Geicht gesprüht) zu einer unbedingten Haftstrafe von fünf Monaten verurteilt. Soviel zum geistigen Urheber des „Verein gegen Tierfabriken“

Doch auch der derzeitige Vorsitzende des VgT, Martin Balluch, ist so harmlos nicht, wie er vorgibt zu sein. Nicht nur, dass gegen ihn nach wie vor der Verdacht besteht, eine kriminelle Vereinigung gegründet und in verbrecherische Aktivitäten wie Brandanschläge, Stinkbombenangriffe, Erpressungsversuche und Stalking etc verwickelt gewesen zu sein (die Staatsanwaltschaft vermutet einen österreichischen Ableger der terroristischen „Animal Liberation Front“), nein, Balluch ist auch gerne zur Stelle, wenn es gegen das Schächten geht, wenn für die Dehumanisierung des Menschen geworben oder die Shoah relativiert wird. Balluch nahm 2002 an einem „Tierschutzkongress“ teil, wo auch die Sekte „Universelles Leben“ stark vertreten war, die durch einen wirren Mischmasch aus UFO-Gläubigkeit, Bio-Wahn, Endzeitpanikmache, „Tierschutz“, Antikatholizismus und Antisemitismus auffällt und die Opfer des Holocausts als „reinkarnierte Seelen von römischen Sklavenhändlern“ halluziniert, die auf diese Weise für die Sünden ihres vorherigen Lebens büßen mussten. Bei den vom VgT regelmäßig ausgerichteten „Tierschutzkonferenzen“ kommt auch die radikalen Tierrechtsaktivisten eigene Geschmacksicherheit zum Zug, mit der das Leiden des lieben Viehs bildlich dargestellt werden soll. Neben Holocaustrelativierung wird zur Untermauerung der eigenen Wahnideen gerne auch auf Blasphemie zurückgegriffen:  

Sobald es um die systematische Entmenschlichung des Menschen, um „Menschenrechte für Menschenaffen“ und ähnlichen inhumanen Humbug geht, darf man sich darauf verlassen, dass der australische „Bioethiker“, Utilitarist und Unterscheider zwischen „wertem und unwertem Leben“, Peter Singer, sich in die Diskussion einmischt. Gelegenheit dazu gibt ihm die vorgeblich liberale österreichische Tageszeitzung „Der Standard“, in der Singer in einem Gastkommentar seinen Affenfetisch ausleben und den von der Justiz bedrängten VgT-Aktivisten seine Solidarität ausrichten darf. Schließlich ist sein 1975 erschienes Werk „Animal Liberation“ so etwas wie die Bibel der radikalen Tierrechtsszene (merke: Jede Pseudoreligion braucht ihre eigene Pseudobibel). Singer leistet seit jahrzehnten mit seinen scheinheilig vorgebrachten Argumenten für eine Ausdehnung des Ethikbegriffs auf die Tierwelt der Demontage des jüdisch-christlichen Ermordungsverbots massiv Vorschub und gibt alten wie neuen Nazis, obwohl er dies natürlich empört zurückweisen würde, eine philosophische Rechtfertigung für die Tötung Behinderter in die Hand. Kurz: Singer ist einer der intellektuellen Wegbereiter für den Abstieg der Menschheit in die Barbarei, und genau deswegen passt er wie der Deckel auf den Topf zu den dümmsten Aktivisten unserer Tage, die nicht einmal ein Bewusstsein dafür haben, dass sie mit Kampagnen wie „Holocaust auf ihrem Teller“ die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungsprogramms, die von den Nazis auf den Status von Vieh reduziert wurden, ein weiteres Mal dehumanisieren. 

So, Herr Van der Bellen, was haben Sie zu all dem zu sagen? Nichts? Das dachte ich mir schon.