„Ayatollah, leave those kids alone!“

Roger Waters, Mitbegründer der legendären Band Pink Floyd und Komponist des antiautoritären Welthits „Another Brick In The Wall“, hat sich 2006 reichlich lächerlich gemacht, als er, alter Bauchlinker, der er nunmal ist, bei einem Konzert in Israel den Anti-Terror-Schutzzaun , der wohl schon hunderte, wenn nicht tausende Leben gerettet hat, als „Racist Wall“ (rassistische Mauer“) bezeichnete. Heuer hat der Rockveteran aber wieder ein wenig moralischen Boden gutmachen können, indem er der kanado-iranischen Gruppe „Blurred Vision“ die Erlaubnis erteilte, den Song in eine Anklage gegen die Teheraner Klerikalfaschisten umzutexten. Das zeigt zumindest, dass Waters noch nicht völlig verblödet ist und im Gegensatz zu vielen anderen westlichen Linken in Sachen Iran auf der richtigen Seite, nämlich jener der Freiheit und des Fortschritts, steht.

Hier das – gute – Video zum Song:

The Dark Side Of The Moon revisited

Als kleines Bonbon für die Pink Floyd-Fans unter meinen Leserinnen und Lesern präsentiere ich eine aus Coverversionen zusammengestellte Version dieses großen Albums über Depression, Entfremdung und Wahnsinn. Kopfhörer aufsetzen und zurücklehnen!

Malcom McDowell, Andrew Belew, Alan White: „Speak to me/ Breathe“

Larry Fast: „On the Run“

Melissa Quade: „Time“

Julie C: „Breathe“

Lulu Hughes: „The Great Gig in the Sky“

Samina: „Money“

Sarah Slean: „Us and Them“

Robben Ford, Steve Porcaro, Aynsley Dunbar: „Any Colour you like“

Nikki Boyer: „Brain Damage“

Billy Sherwood, Bret Douglas, Mike Baker, Trent Gardner, Rob LaVaque, Jon-Michael Engard, Ted Leonard, Robert Berry: „Eclipse“

Von den empfehlenswerten Platten: „Pink Box – Songs of Pink Floyd“, „The Moon revisited – a Tribute to the Dark Side“, „Echoes of Pink –  a Tribute to Pink Floyd“ und „Pink Floyd Redux“.