Meine Vorsätze für 2011

-In En Bokek binnen zweier Tage gefühlte drei Wochen verbringen, mir mit Russen eine heiße Schlacht am kalten Buffet liefern und mit Hautkranken im selben Swimming Pool planschen.

-Griechischen Anarchisten erklären, dass Paketbomben bürgerlicher Scheißdreck sind.

-Mehr rauchen

-Mal wieder einer borderlinenden Satanistin vorlügen, ich sei der Teufel.

-Julian Assange eine Packung Pariser schenken.

-Heinz Christian Strache betrunken machen und ihm dann Pejes flechten.

-Einen „Israelkritiker“ meiner Wahl zwangsweise nach Sderot umsiedeln.

-Den Weltfrieden einführen. Danach Henryk M. Broder mit Alan Posener versöhnen.

-BILD-Journalisten unterstellen, sie seien genetisch minderwertige Schmarotzer. Dann darauf warten, dass BILD die Schlagzeile bringt: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“.

 

 

Der Balken im eigenen Auge

Die Welt ist empört, hunderttausende Demonstranten ziehen wütend durch Europas Hauptstädte, der deutsche Bundestag verabschiedet Resolutionen im Minutentakt, Omar al-Rawi bastelt an Mittelstreckenraketen, der UNO-Menschenrechtsrat tagt in Permanenz, 5.341 NGOs und die meisten Gewerkschaften fordern einen Totalboykott israelischer Waren und Henning Mankell erlitt vor lauter gerechtem Zorn einen Herzinfarkt. Denn in Israel ereignet sich Ungeheuerliches:

Die israelische Hauptstadt Jerusalem zahlt rund 40 bis dato in provisorischen Unterkünften auf dem Gelände eines Sozialzentrums untergebrachten Arabern jeweils 325 Euro für die „Heimreise“ nach Jordanien oder das Westjordanland. Der Großteil der Araber habe das Angebot akzeptiert und den Betrag bereits in Empfang genommen, sagte ein Vertreter der Jerusalemer Diakonissenanstalt. In der vergangenen Woche hatte sich die Situation der sich großteils durch Gelegenheitsjobs versorgenden Palästinenser durch eine Reihe merkwürdiger Ereignisse verschärft.

Am vergangenen Sonntag hatte ein aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochener Brand auf dem Gelände des Sozialzentrum einen Wohnschuppen und einen als Wohnraum genutzten Kastenwagen zerstört. Daraufhin drehte die Stadt Jerusalem dem Sozialzentrum – angeblich aus Gründen der Sicherheit – den Strom ab. Die von Hilfsorganisationen erhobene Forderung, den Arabern angesichts der in der vergangenen Woche auf Minus fünf Grad gesunkenen Temperaturen winterfeste Quartiere zur Verfügung zu stellen, lehnte die Stadtverwaltung ab, ebenso wie eine Freischaltung der Stromversorgung des Sozialzentrums vor Abreise der Araber.

Auszahlung des Reisegeldes angeboten

Am Donnerstag kündigte die „Gelegenheitsjobgruppe“ genannte Sonderabteilung der Stadtverwaltung schließlich die Auszahlung des Reisegelds an und setzte den Arabern ein Ultimatum bis Sonntag, um das Land unter Inanspruchnahme des Reisegeldes freiwillig zu verlassen. Mit Hilfe der versprochenen Summe – 300 Euro Benzingeld und 25 Euro für ein Busticket nach Ramallah – sollen die Araber „zurück in ihr Ursprungsland“ gelangen. Laut einem Sprecher der evangelischen Sozialhilfe in Jerusalem, Pekka Tuomola, willigten die Araber in das Angebot der Stadt nur deswegen ein, weil sie über die Feiertage sowieso zu ihren Familien zurückkehren wollten. Viele von ihnen hätten jedoch vor, in der wärmeren Jahreszeit wieder nach Israel kommen zu wollen.

Kleinkrieg gegen Araber

Die Stadtregierung von Jerusalem führt gegen die je nach Jahreszeit einigen Dutzend bis mehreren Hundert arbeitssuchenden Araber seit rund zwei Jahren eine Art Kleinkrieg. Im Oktober 2009 wurde eine Hüttensiedlung von der Polizei geräumt und die provisorischen Unterkünfte handgreiflich zerstört. Im Juli dieses Jahres wurde ein Zeltlager von rund 100 Araber per gerichtlichem Räumungsbeschluss wegen „unerlaubtem Campings“ aufgelöst. Darüber hinaus plant die Regierung ein landesweites Gelegenheitsarbeitsverbot durchzusetzen. Kritiker sehen darin einen klassischen Fall der gegen eine bestimmte Gruppe gerichteten Anlassgesetzgebung.

Ha, reingelegt, alles nicht wahr! Warum die Welt nicht empört ist, die Demonstranten lieber in der warmen Stube bleiben, der deutsche Bundestag keine Resolutionen verabschiedet, Omar al-Rawi keine Raketen bastelt, der UNO-Menschenrechtsrat in der Nase bohrt, keine NGO auch nur einen Finger rührt, die Gewerkschaften den Schlaf der Korrupten schlafen und Henning Mankell sich bester Gesundheit erfreut, da er sich nicht aufregt: Es geht nicht um Jerusalem, nicht um Israel, nicht um Araber. Es geht nur um die EU, es geht nur um Finnland, es geht nur um Roma. Das geht uns also im Gegensatz zum Nahostkonflikt gar nichts an, denn es passiert ja hier und jetzt, und wenn wir ehrlich sind, so haben wir auch keine antifinnischen Ressentiments. Und diese Zigeuner, die sind doch wirklich etwas lästig, nicht wahr? Und sie sind hier, nicht weit weg, und wir könnten tatsächlich etwas gegen ihre tatsächliche Diskriminierung unternehmen, statt bloß unseren Antisemitismus hinter dem Deckmäntelchen der Gutherzigkeit auszuleben. Aber eigentlich juckt uns deren Schicksal genau gar nicht. Es ist uns wurscht, wenn sie, die sie EU-Bürger sind, mal wieder aus einem EU-Staat vertrieben werden, es kratzt uns nicht, dass sie fast überall in Europa in Elendsquartieren und Ghettos hausen, in denen es um einiges trister zugeht als im Gazastreifen. Wir wollen davon nichts wissen und nichts hören. Aber sobald man, für was auch immer, Israel die Schuld geben kann, stehen wir bereit und bekunden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unsere Wut. Wir sind wirklich ganz tolle Leute.

Multikulti gescheitert: Ossis raus!

Da schau her: Die Bemühungen um den Aufbau einer Multikulti-Gesellschaft in Deutschland sind nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel fehlgeschlagen. „Dieser Ansatz ist gescheitert, absolut gescheitert“, sagte Merkel am Samstag bei einem Kongress der Jungen Union in Potsdam. In der Vergangenheit sei zu wenig verlangt worden.

Recht hat sie, die Merkel. Die Integration der Ossis hat nicht funktioniert. Absolut nicht. Viele ehemalige DDR-Bürger weigern sich bis heute, die deutsche Sprache anständig zu erlernen, sie trauern der kommunistischen Diktatur hinterher, was sie dadurch ausdrücken, indem sie Naziparteien wählen und Ausländer totschlagen, und sie passen sich den Gebräuchen der marktwirtschaftlich-demokratischen Leitkultur einfach nicht an. Sicher, es gibt auch gute Ossis, integrierte Ossis, assimilierte Ossis, aber ein großer Teil verharrt perspektivlos in einer Parallelgesellschaft und fällt dem Sozialstaat zur Last. Man hat einfach nicht genug von diesen Leuten verlangt. Niemand zwang sie, ihr ekliges Sächseln abzulegen, keiner verlangte von ihnen ein bedingungsloses Bekenntnis zu Freiheit, Demokratie und Hartz IV. Und jetzt haben die Deutschen den Salat!

Schalten Sie auch morgen wieder ein wenn Frau Angela Merkel verkünden wird: „USA gescheitert, Neger Präsident, Sodom und Gomorrha, Handtaschenräuber, kreisch“.

Demnächst: Die Sarrazin-Volksausgabe

Dass man der Sarrazinomanie auch mit Humor begegnen kann, zeigt eindrucksvoll Wolfgang Michal mit dieser Satire. Hier ein paar Auszüge:

Seit 40 Jahren verschließen wir die Augen vor der Tatsache, dass schwarze Einwanderer aufgrund ihrer genetischen Belastung nachts besser klauen können als Weiße. Aber wenn ich das bei Beckmann oder Anne Will erwähne, werde ich öffentlich geschlachtet! Die Wahrheit will niemand hören!!

Fakt ist: Deutsche Akademikerinnen vermehren sich nicht mehr in ausreichendem Maße. Ihre Taillen sind um 50 bis 80 Prozent zu schlank, ihre Geburtskanäle um 50 bis 80 Prozent zu eng. Sie vermehren sich aber auch deshalb nicht, weil ihnen die breithüftigen muslimischen Frauen mit ihren Fließbandgeburten die Plätze in den Kinderkliniken streitig machen. Und dann päppeln wir die genetisch vorbelasteten Dummköpfe auch noch mit unseren üppigen Hartz-IV-Sätzen bis zur Geschlechtsreife. Aber wehe, Sie sprechen eine solche Wahrheit offen aus! Dann beschimpft man Sie als Rassisten und Brunnenvergifter. Es gibt in Deutschland ja kaum noch ein Fleckchen Zeitung, wo man eine ehrliche Meinung aussprechen kann, ohne von ideologischen Rechthabern bis ins dritte Glied verfolgt zu werden!

Die Finanzkrise hat uns gelehrt, wie klug die deutschen Banker unser Geld investiert haben. Nach neuesten Studien der Bundesbank liegt der Intelligenzquotient deutscher Banker vererbungsbedingt bei 135. Aber haben Sie im Vorstand der Commerzbank oder der Hypo Real Estate schon mal einen Muslim entdeckt? Oder eine Frau? Oder einen Fettleibigen aus der Unterschicht? Ich nicht. Und deshalb bin ich der Meinung: So wie bei der Hypo Alpe Adria oder der HSH Nordbank müsste es überall in Deutschland aussehen. Doch wenn ich das laut sage, mischt sich sofort Rita Süßmuth ein, nennt meine Auffassungen menschenverachtend und verbietet mir den Mund.

LOL

Beinahe ein Widerstandskämpfer

Kreisch, Hysterie! Wir verurteilen aufs Schärfste die ungesetzliche außergerichtliche Hinrichtung Ermordung von Abdulrahman Awad, Chef der Widerstandsgruppe Fatah al-Islam, durch die so genannten Sicherheitskräfte des letzten verbliebenen Apartheidsstaates. Wir mögen mit den Zielen von Awad nicht immer übereingestimmt haben, doch wir respektieren das Recht des palästinensischen Volkes auf Widerstand mit allen Mitteln gegen die imperialistische Unterdrückung durch die Kettenhunde des US-kapitalist….

Ja, was ist denn, Genossin, warum störst du? Siehst du nicht, dass ich gerade ein gepfeffertes Protestflugblatt formuliere? Waaas? Der Typ wurde von der libanesischen Armee erledigt, nicht von den Israelis? Warum sagst du mir das erst jetzt? Zur Hölle mit dem Typen und zur Hölle mit dem Flublatt! Das interessiert doch jetzt keine Sau mehr.