Abbas: „Mr. Njet“ does it again

Der so genannte „Palästinenserpräsident“ Mahmud Abbas hat wieder einmal Friedensgespräche ohne Vorbedingungen abgelehnt. Soll er doch. Es ist schließlich nicht so, dass die Welt dringend einen weiteren arabischen Staat brauchen würde. Einen Staat übrigens, der nach dem offenen Bekenntnis von Abbas absolut „judenfrei“ sein soll, was eine ungeheuerliche Ansage war, die natürlich im Westen mit Achselzucken zur Kenntnis genommen wurde, hat sich hier doch die Sicht durchgesetzt, dass man den edlen und empfindlichen Arabern keine Juden als Nachbarn zumuten darf. Langsam wird die Sache nur noch lästig. Die Palästinenser wollen nicht verhandeln? Fein. Dann wird die Region eben ohne ihre Mitentscheidung gestaltet. Ist vielleicht auch besser so.

Iranischer Todesbasar

Der Iran spielt weiter „orientalische Basarverhandlungen“, und die Weltgemeinschaft ist so blöd, bei dem Spiel mitzumachen. Am vergangenen Dienstag kam die Meldung, Teheran sei „zum Einlenken im Atomstreit“ bereit, sprich: sei damit einverstanden, Uran im Ausland anreichern zu lassen. Heute kam bereits die erste deutliche Einschränkung dieses „Angebots“ und morgen oder übermorgen wird der Iran wieder komplett auf stur schalten. Sogar Blinde müssten erkennen, dass es den Mullahs nur darum geht, Zeit zu schinden. Das Spielchen wird jetzt seit Jahren betrieben und seit Jahren lässt die restliche Welt sich das gefallen, teils aus banalem Gewinnstreben (EU, vor allem Deutschland), teils um „dem Westen“ eines auszuwischen (Russland, China), teils aus Ratlosigkeit (Israel) und nicht zuletzt aus Angst (die sunnitischen Staaten). Wie das Todesbasargeschäft ausgehen wird, liegt auf der Hand: Iran wird die Atombombe haben und der gesamte Nahe Osten inklusive der Türkei wird in einen Wettrüstungsstrudel gerissen werden, auf dessen Grund ein furchtbarer Krieg wartet.